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Windows Server 2012 - Funktionen für Dateiserver

04.09.2013 | 11:05 Uhr |

Mit Windows Server 2012 lassen sich Dateiserver effizient betreiben. Wesentliche Vorteile sind die Speicherpools, die integrierte Datendepulizierung und das Dateisystem ReFS.

Viele Unternehmen nutzen immer noch den Windwows Server 2012. Wir stellen diesen Server unter dem Gesichtspunkt Dateiserver vor.

Übrigens: Beim Windows Server 2012 änderte sich in Sachen Funktionalität auch einiges in Bezug auf die entsprechenden Editionen . Funktionen, die bisher der Enterprise-Edition vorbehalten waren, sind seitdem auch in Standard verfügbar; das gilt auch für Dateiserverfunktionen wie BranchCache, DFS oder Cluster.

Für kleine Unternehmen bietet Microsoft Windows Server 2012 Essentials sowie Windows Server 2012 Foundation. Diese Edition entspricht Windows Server 2008 R2 Foundation. Windows Server 2012 Essentials ist wiederum der Nachfolger von Small Business Server 2011 Essentials/Standard und von Windows Home Server 2011. Die beiden Editionen Standard und Datacenter von Windows Server 2012 sind identisch und unterscheiden sich lediglich in der erlaubten Anzahl von virtuellen Servern, die Sie betreiben dürfen. Standard erlaubt bis zu zwei virtuelle Server, Datacenter eine unbegrenzte Anzahl.

Wichtig für den Zugriff auf Dateiserver ist das Server-Message-Block-Protokoll (siehe auch Ratgeber: Was ist was bei den Netzwerkprotokollen ). Dieses stellt den Zugriff von Client-Computern zum Server dar. Windows 8 und Windows Server 2012 kommen mit dem neuen SMB-Protokoll 2.2 dazu. Dieses ist vor allem für den schnellen Zugriff über das Netzwerk gedacht, wenn Daten normalerweise lokal gespeichert sein sollten. Beispiele dafür sind SQL-Server-Datenbanken oder die Dateien von Hyper-V-Computern. Diese lassen sich mit SMB 2.2 performant auch über das Netzwerk verwenden. Die neue Version erlaubt mehrere parallele Zugriffe auf Dateifreigaben. Das heißt, einzelne Zugriffe über das Netzwerk bremsen sich nicht mehr untereinander aus. Von den schnellen Netzwerkzugriffen profitieren vor allem Windows 8 und Windows Server 2012.

Windows Server 2012 R2 - Alle Neuerungen im Überblick

Dateiserver zentral verwalten

Der Server-Manager in Windows Server 2012 bietet wesentlich mehr Funktionen als der Vorgänger in Windows Server 2008 R2. Installieren Sie auf mehreren Servern im Netzwerk die Dateidienste, legt der Server-Manager automatisch eine neue Gruppe an, in der sich alle Server befinden.

Übersichtlich: Dateiserver lassen sich zentral im Server-Manager verwalten.
Vergrößern Übersichtlich: Dateiserver lassen sich zentral im Server-Manager verwalten.

Der Vorteil dabei ist, dass Sie Funktionen der Dateiserver zentral im Server-Manager verwalten können. Selbst die Installation von Rollen, Features und einzelnen Rollendiensten nehmen Sie zentral im Server-Manager vor, auch für mehrere Server im Netzwerk.

Clevere Tricks für Windows Server 2012

In der Verwaltungskonsole für Dateiserver können Sie zentral alle erstellten Volumes, physischen Datenträger, Speicherpools, Freigaben und iSCSI-Einstellungen verwalten.

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