Windows 8 Alltagstest

Windows 8 auf dem Samsung-Series-7-Slate-PC getestet

Freitag den 09.11.2012 um 09:01 Uhr

von Moritz Jäger

Bildergalerie öffnen Windows 8, Touchscreen, Samsung Series 7, Slate-PC
© Samsung
Manchmal ist die Zeit noch nicht reif oder die technische Umsetzung noch nicht überzeugend: Microsofts erster erfolgloser Versuch bei den Tablet-PCs datiert auf das Jahr 2001. Der aktuelle Anlauf fällt eindeutig vielversprechender aus.
Die ersten Windows-Tablets liefen unter XP und nahmen Eingaben per Stift oder Tastatur entgegen. Am fehlenden Touchscreen hat der Misserfolg nicht gelegen, den gab es ab etwa 2006 bei den UMPCs (Ultra Mobile), an die sich heute kaum noch jemand erinnert. Aktuell aber gibt es für Windows 7 mehrere erwähnenswerte Tablet-PCs, so etwa das Gigabyte S1081 mit Intel-Atom-Prozessor, das Asus Eee Slate EP121 mit Intel Core i5 470UM und der Samsung-Series-7-Slate-PC mit Intel Core i5-2467M.
Das Windows-7-Tablet Gigabyte S1081 ist wegen des
schwächeren Atom-Prozessors langsamer, kostet dafür aber nur etwa
700 Euro.
Vergrößern Das Windows-7-Tablet Gigabyte S1081 ist wegen des schwächeren Atom-Prozessors langsamer, kostet dafür aber nur etwa 700 Euro.
© Gigabyte

Für alle Geräte gibt es als Zubehör auch eine Tastatur, so dass es sich wie bei Microsofts Surface eigentlich um Hybrid-Geräte aus Tablet und Ultrabook handelt. Auf allen erwähnten Geräten lässt sich auch Windows 8 installieren. Der Samsung-Series-7-Slate-PC wird von Microsoft sogar als Entwickler-Plattform empfohlen, bis es für Windows 8 optimierte Tablets gibt. Daher haben wir Windows 8 auf dem Samsung-Tablet einem eingehenden Praxistest unterzogen.

Der knapp 1000 Euro teuere Samsung-Series-7-Slate-PC wurde
für Windows 7 konzipiert, läuft aber auch unter Windows
8.
Vergrößern Der knapp 1000 Euro teuere Samsung-Series-7-Slate-PC wurde für Windows 7 konzipiert, läuft aber auch unter Windows 8.
© Samsung

Oberfläche über den Touch-Screen bedienen: Mit der Maus am PC hinterlässt die neue Oberfläche manchen Zweifel. Hält man dagegen ein Tablet in Händen, können Windows-8-Design-Entscheidungen wie die Charms-Leiste überzeugen. Sie wird sichtbar, wenn man mit dem rechten Daumen vom Rand nach innen wischt. Der Daumen ruht dann normalerweise direkt neben der Schaltfläche „Start“, über die man etwa von einer App aus zurück zum Start-Bildschirm kommt.

Wenn man mit dem Finger das Vorschaubild in der linken
oberen Ecke langsam nach unten zieht, erscheinen alle gestarteten
Apps.
Vergrößern Wenn man mit dem Finger das Vorschaubild in der linken oberen Ecke langsam nach unten zieht, erscheinen alle gestarteten Apps.

Modern Apps schließen: Ungewohnt ist, dass man Apps nicht beendet, sondern einfach in den Hintergrund schiebt. Wie in Windows Phone 7 nutzt Microsoft das sogenannte Tombstoning. Dabei wird der aktuelle Zustand der App im Speicher abgelegt, und sie wird anschließend gestoppt. Holt der Nutzer die Anwendung wieder in den Vordergrund, lädt Windows 8 den Zustand aus dem Speicher, und man kann sofort an der vorherigen Stelle weitermachen. Auf die Akku-Laufzeit hat das kaum Auswirkungen. Die gestoppten Apps verursachen keine CPU-Last.

Freitag den 09.11.2012 um 09:01 Uhr

von Moritz Jäger

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