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Windows 8.1 auf Mobilgeräten

27.12.2013 | 11:16 Uhr |

Notebooks und Tablets gibt es mit vorinstalliertem Windows 8.1, ältere Geräte lassen sich upgraden. Dank schneller Prozessoren kommt fast immer Windows 8.1 anstelle der auf die Kachelumgebung beschränkten RTVersion zum Einsatz.

Wer sich heute für ein Notebook oder Tablet mit Windows entscheidet, findet darauf in aller Regel Windows 8.1 vorinstalliert. Geräte mit Windows 8, die schon länger in den Regalen der Händler oder Versandhändler liegen, lassen sich kostenlos über den Windows Store auf Windows 8.1 aktualisieren. Tatsächlich gibt es eine Reihe wichtiger Gründe, sich für ein Mobilgerät mit Windows 8.1 zu entscheiden.

So punktet Windows 8.1 bei mobilen Geräten

Viele Windows-Nutzer bleiben lieber beim Altbekannten. Doch die Treibersituation bei Notebooks spricht klar für Windows 8.1. Wer versucht, auf einem aktuellen Notebook Windows XP oder Vista zu installieren, steht vor einigen Herausforderungen. Die Hersteller stellen in der Regel nur Treiber für Windows 7 und Windows 8/8.1 bereit. Bei einem neuen Notebook gibt es Windows 8.1 perfekt vorinstalliert – und in puncto Hardware-Unterstützung bestens optimiert. Ein gewichtiges Argument für Windows 8.1 auf dem Notebook ist die deutliche Beschleunigung beim Starten und Herunterfahren. Windows 8.1 ist ein ganzes Stück schneller einsatzbereit als Windows 7. Wenn Sie „Herunterfahren“ wählen, wird in Windows 8.1 beim nächsten Start nicht mehr die komplette Hardware initialisiert. Das spart Zeit. Ein Notebook werden Sie in der Regel über den Netzschalter abschalten oder es einfach zuklappen. Windows 8.1 wechselt dann in den Modus „Energie sparen“. Nach dem Neustart stehen Ihnen alle Anwendungen zur Verfügung, die zuletzt geöffnet waren. Im Unterschied zu Windows 7 gibt es bei Windows 8.1 einen speziellen Hybrid-Modus. Sollte sich der Akku im Standby-Modus komplett leeren, startet das System so, als wenn Sie „Herunterfahren“ gewählt hätten.

Vielseitige Unterstützung mobiler Hardware

Surfen, chatten, mailen, Musik- und Video- Streaming, soziale Netze, Videotelefonate und mehr: Tablets der neuesten Generation sind wahre Alleskönner. Zunehmend lösen Tablets den PC als Kommunikationszentrale in den eigenen vier Wänden ab. Tablets gefallen durch große, gestochen scharfe Displays ohne sichtbare Pixel, eine ordentliche Speicherausstattung und lange Akkulaufzeiten. Auch bei den Notebooks gibt es eine immer größere Modellvielfalt. Vom schmalen Touch-Ultrabook bis zum großen Video-Notebook ist alles dabei. Immer mehr Notebooks bekommen ein touch-empfindliches Display spendiert und lassen sich mit dem Finger bedienen. Oder Sie können das Notebook- Display gleich umklappen und haben dann ein Tablet in der Hand. Das geht bei den Convertibles. Sie erlauben einen schnellen Wechsel zwischen Finger- und Tastaturbedienung. Viele Hersteller bieten außerdem modulare Geräte an, etwa ein Tablet mit Anstecktastatur. Die Rechenkomponenten wie Prozessor und Speicher sitzen im Tablet-Korpus. Die Tastatur zum Andocken bietet oft sogar Schnittstellen und einen zusätzlichen Akku – so wird das Tablet zum Notebook. Die Anstecklösung ist ideal, wenn Sie wissen, dass Sie unterwegs nur das Tablet brauchen, die Tastatur können Sie dann zuhause lassen. Letztlich kann bei diesen Hybrid-Geräten nicht mehr genau zwischen Notebook und Tablet unterschieden werden. In die neue mobile Gerätewelt wollte sich Windows bislang nicht so recht einfügen. Windows 8.1 gelingt nun ein halbwegs eleganter Spagat zwischen Desktop-, klassischer Notebook- und Tablet-Umgebung. Das gilt übrigens nur für Windows 8.1 und 8.1 Pro, nicht aber für das auf die Kachelumgebung reduzierte Windows RT. Hier laufen nämlich nur die Modern Apps, keine klassischen Windows-Programme. Doch ohne einen echten Desktop büßt Windows 8.1 ein Stück weit seiner hohen Flexibilität ein.

Steuerung über gesten auf touch-Bildschirmen

Wenn Ihr Notebook mit einem Touchscreen ausgestattet ist – bei Tablets ist der Touch-Bildschirm ohnehin Standard –, kann Windows 8.1 seine Fähigkeiten in vollem Umfang zeigen. Einen wesentlichen Vorzug stellt die neue Bedienoberfläche im Kachel-Design dar. Ob diese Oberfläche auf einem Notebook ohne Touch-Bildschirm sinnvoll sein kann, ist Geschmackssache. Modern Apps laufen nur im Vollbildmodus, und es lassen sich maximal vier Apps nebeneinander darstellen. Damit sind auf den typischen 16:9-Bildschirmen von Notebooks funktionale Arrangements von Modern-UI- und Desktop-Software möglich. Modern Apps bedienen Sie auf Tablets und Notebooks mit Touch-Bildschirm bequem mit den Fingern und bei Bedarf schalten Sie auf den Desktop um, etwa für die Textverarbeitung. Der Desktop lässt sich fast wie in Windows 7 bedienen und der Umgewöhnungsaufwand ist minimal.

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