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So funktioniert die WGA-Prüfung

24.07.2009 | 10:39 Uhr |

Microsoft rüstet Windows, Office & Co. mit immer neuen Schutzmechanismen gegen Raubkopierer aus. Das ist verständlich, stößt aber spätestens dann an eine Grenze, wenn ehrliche Kunden benachteiligt werden.

Gerade bei der so genannten „Windows Genuine Advantage“-Gültigkeitsprüfung (WGA) wird häufig von Problemen berichtet. Wenn auch Sie eine legal lizensierte Version von XP oder Vista nutzen und Microsoft Sie trotzdem von vielen Downloads auf www.microsoft.com/downloads ausschließt, weil die Gültigkeitsprüfung fehlschlägt, dann sollten Sie hier weiterlesen. Die WGA-Prüfung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen.

WGA-Validation: Die lästigere Komponente bei Fehlfunktion ist die „WGA-Validation“. Sie sorgt dafür, dass Daten zu Ihrem System gesammelt und an den Download- oder Update-Server von Microsoft übertragen werden. Vermutet die „WGA-Validation“ eine illegale Kopie, scheitert der Download oder das Update. Glücklicherweise verzichtet Microsoft darauf, den Zugang zu Sicherheits-Updates per WGA zu versperren. Die WGA-Validation besteht aus der Datei Legitcheckcontrol.dll im Ordner „%SystemRoot%\System32“ und einem Active-X-Steuerelement im Internet Explorer beziehungsweise einem Plug-in in Firefox, um diese Funktion anzusteuern.

WGA-Notification: Die zweite WGA-Komponente „Notification“ ist vergleichsweise harmlos. Es handelt sich dabei um ein automatisch im Hintergrund laufendes Programm, das Ihr System in regelmäßigen Abständen überprüft. Liefert der Test das falsche Ergebnis, schlägt die WGA-Notification Alarm. Der Benutzer bekommt eine Pop-up-Meldung präsentiert, die ihn in die Legalität zurücknerven soll. WGA-Notification besteht aus den beiden Dateien Wgatray.exe und Wgalogon.dll. Sie befinden sich im Ordner „%SystemRoot%\System32“.

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