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Überflüssige Windows-Funktionen abschalten

17.03.2011 | 10:45 Uhr |

Windows bietet jede Menge Funktionen, von denen viele jedoch entbehrlich sind. Grundsätzlich sollten Sie daher beherzt alles deaktivieren, was Sie nicht brauchen.

Windows-Funktionen abschalten: In PCWELT- TuneUp-Suite öffnen Sie dazu die Registerkarte System optimieren“ und klicken auf „Windows-Funktionen abschalten“. Daraufhin öffnet sich ein Fenster mit einer ganzen Reihe von Funktionseinträgen. Wenn links daneben ein kleiner Pfeil steht, können Sie sie darüber aufklappen, um die zugehörigen Unterfunktionen zu sehen. Um einzelne Funktionen oder Unterfunktionen abzuschalten, entfernen Sie einfach den Haken davor.
 
Überflüssige Windows-Funktionen ermitteln: Wenn Sie bei Windows XP in dieser Liste einzelne Einträge anklicken, erscheint eine kurze Beschreibung dazu. Bei Windows Vista oder 7 müssen Sie für diese Info nur den Mauszeiger auf die Einträge führen. Das hilft Ihnen bei der Auswahl. Sie können in diesem Fenster etwa bei Windows 7 den Internet Explorer und im Bereich „Medienfunktionen“ den Windows DVD Maker , den Windows Media Player und das Windows Media Center abschalten, wenn Sie bessere Alternativen installiert haben oder diese Funktionen nicht brauchen. Auch die Spiele, die standardmäßig in Windows enthalten sind, lassen sich deaktivieren. Und die Tablet-PC-Komponenten brauchen Sie nur, wenn Sie die Handschriftenerkennung, den Mathematik-Eingabebereich oder das Windows- Journal verwenden wollen.
 
Nachdem Sie Ihre Auswahl getroffen haben, klicken Sie auf „OK“, um die Änderungen zu übernehmen. Falls Sie dazu aufgefordert werden, starten Sie den Computer danach neu. Durch diese Aktion werden die abgewählten Funktionen jedoch nicht deinstalliert, die entsprechenden Systemdateien also nicht gelöscht, sondern lediglich deaktiviert. Außerdem wird der Zugriff darauf unterbunden, um den Start zu verhindern.
 
Windows-Oberfläche und –Funktionen konfigurieren: Mit der PC-WELT-TuneUp-Suite lässt sich auch eine ganze Reihe weiterer nerviger Funktionen ganz einfach abschalten. Öffnen Sie dazu die Registerkarte „Windows anpassen“, und klicken Sie auf „Windows-Oberfläche und –Funktionen konfigurieren“.
 
Daraufhin erscheint ein Fenster mit vielen Optionen, die in die drei Kategorien „Visuelle Stile für optimale Leistung anpassen“, „Funktionalität des Windows-Explorer verbessern“ und „Weitere Funktionen konfigurieren“ unterteilt sind. Klicken Sie zunächst auf „Konfiguration speichern“, um die aktuellen Einstellungen zu sichern. Bei Bedarf können Sie ihn so schnell wiederherstellen.
 
Nun können Sie anfangen zu konfigurieren: Wenn Sie bei der ersten Kategorie Haken vor alle Optionen oder einen Haken vor „Alle Stil-Optionen“ setzen, gibt es in Sachen Windows-Optik nur noch das Minimalprogramm ohne Animationen, Durchsichteffekte und spezielle Hintergrunddesigns. Der Verzicht auf alle optischen Spielereien setzt jedoch PC-Leistung für andere Zwecke frei und macht Windows auf leistungsschwächeren Computern Beine. Wenn Sie die Haken anschließend nacheinander entfernen, fährt Windows das volle Augenschmaus-Programm mit Effekten, Aero- Optik und Co. hoch. Ganz nach Ihrem Geschmack können Sie so einzelne Optionen an- oder abwählen.
 
In den beiden anderen Kategorien können Sie weniger die Leistung als vielmehr die Bedienung von Windows verbessern. Setzen oder entfernen Sie hier Haken, je nachdem welche Funktion Sie brauchen oder nicht. Wenn Sie Ihre Auswahl abgeschlossen haben, klicken Sie auf „Einstellungen übernehmen“. Danach müssen Sie gegebenenfalls den Computer neu starten.
 
Übrigens: Wenn Sie zu Ihrer Ur-Konfiguration zurückkehren möchten, klicken Sie auf „Konfiguration laden -> Ja -> Einstellungen übernehmen“ und starten den Computer neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

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