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Windows XP Service Pack 2: Alle Neuerungen im Detail

09.08.2004 | 16:19 Uhr |

Monatelange Entwicklung hat Microsoft in das Service Pack 2 fließen lassen und dabei auch im Vorfeld alle Windows XP-Anwender testen lassen. Hat sich der Aufwand gelohnt? Macht das Service Pack 2 wirklich Windows XP sicherer? In unserem Know-How-Artikel zeigen wir Ihnen ausführlich, was sich nach der Installation des SP 2 alles ändert.

Als großes Sicherheitsupdate hat Microsoft das Service Pack 2 für Windows XP in den vergangenen Monaten propagiert und einen enormen Entwicklungsaufwand betrieben, damit Windows-Rechner künftig besser geschützt sind.

Es sind nicht nur die bisher unentdeckte Sicherheitslücken in Windows XP & Co., die Microsoft und die Windows-Anwender in Bedrängnis bringen. Oft sind es gerade die bekannten Schwachstellen, die Microsoft bereits durch ein Update geschlossen hat. Die Wurmprogrammierer analysieren immer schneller einen von Microsoft veröffentlichten Patch und greifen gezielt die Anwender an, die den Patch noch nicht installiert haben.

So hatte Microsoft im Vorfeld der beiden Wurmattacken durch Nimda und Blaster bereits jeweils einen Sicherheitspatch veröffentlicht. Zwischen dem Update und der Nimda-Attacke vergingen 331 Tage. Bei Blaster im vergangenen Sommer legten die Angreifer einen Zahn zu. Zwischen dem Patch und der Attacke vergingen lediglich 25 Tage. Ähnlich wenig Zeit verging zwischen der Veröffentlichung des Patches und er Sasser-Attacke vor wenigen Monaten.

Wenn ein Angriff erfolgt und Microsoft erst später einen Patch liefert, dann kann man zu Recht auf die Redmonder schimpfen. Was aber, wenn es genau umgekehrt ist, wie bei Nimda und Blaster?

Mit dem Service Pack 2 will Microsoft die Windows-Anwender auch vor Attacken dieser Art schützen. Hat Microsoft das Ziel erreicht? Nicht völlig, so viel sei schon mal verraten. Warum Sie das Service Pack 2 dennoch unbedingt installieren sollten, sagen wir Ihnen in diesem Artikel

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