Mit den richtigen Windows-Tuning-Maßnahmen sorgen Sie für mehr Leistung und Komfort. ©istockphoto.com/skynesher
Windows ist ein flottes und komfortables Gefährt. Ausgeliefert wird es allerdings weder mit Sitzpolstern noch mit Rückspiegel, dafür oft mit einem OEM-Anhänger voller Schwerlast.
Auch wenn Tuning-Pakete Ihnen etwas anderes einreden wollen: Windows-Tuning hat enge Grenzen. Deshalb werden wir Sie hier nicht auffordern, die Registry zu säubern – das wäre Zeitverschwendung. Unsere Tipps konzentrieren sich auf wirklich nachhaltige Maßnahmen, die entweder die Leistung oder den Komfort verbessern. Alle Tipps sind beschrieben für das aktuelle Windows 7, gelten jedoch größtenteils auch für die Vorgänger Vista und XP. Unter XP abweichende Konfigurationsorte und Menüfolgen werden angegeben.
Das beschleunigt den Windows-Startvorgang
Windows 7 und XP bieten einige Möglichkeiten, den Systemstart zu verkürzen. Sie können die folgenden Maßnahmen alternativ oder kombiniert einsetzen.
Ruhezustand nutzen: Wenn Sie anstatt „Herunterfahren“ den „Ruhezustand“ verwenden, startet Windows annähernd doppelt so schnell – und lädt nebenbei noch Ihre Sitzungsdaten mit. Den Ruhezustand können Sie mit Rechtsklick auf das Startmenü und „Eigenschaften“ zur „Standardaktion für Beenden“ definieren. Dann erscheint er als Standard im Startmenü. Unter XP erscheint der Ruhezustand im Fenster „Computer ausschalten“, sobald Sie die Taste Shift drücken. Falls der Ruhezustand auf Ihrem System technisch deaktiviert ist, suchen Sie cmd.exe im Suchfeld des Startmenüs und starten diese nach einem Rechtsklick mit der Option „Als Administrator ausführen“. Auf der Kommandozeile geben Sie dann powercfg -h on ein.
Dienste aufräumen: Zahlreiche Windows-Dienste starten standardmäßig, längst nicht alle sind auf jedem Rechner notwendig. Die Dienste lassen sich in der Dienstekonsole einsehen, konfigurieren und abschalten. Geben Sie nach Win-R den Befehl Services.msc ein. Nach Doppelklick auf einen Dienst lässt sich dieser mit der Schaltfläche „Beenden“ erst mal stoppen und dann unter „Starttyp“ dauerhaft auf „Deaktiviert“ setzen. Sie müssen hier allerdings wissen, was Sie tun: Während eine „Windows Search“, ein Heimnetzgruppen-Dienst oder auch ein Media Center Extender optionale Komponenten bedienen, erfüllen andere Dienste zentrale und unverzichtbare Aufgaben.
Alte Treiber entfernen: Windows lädt Treiber für längst nicht mehr genutzte Hardware unverdrossen mit. Welche das sind, erfahren Sie nach einer kleinen Vorbereitung: Öffnen Sie mit Win-Pause und „Erweiterte Systemeinstellungen“ (XP: „Erweitert“) die „Umgebungsvariablen“. Unter „Systemvariablen“ erstellen Sie mit der Schaltfläche „Neu“ die Variable devmgr_show_nonpre sent_devices und geben ihr den Wert 1. Wenn Sie jetzt den Geräte-Manager starten und mit „Ansicht ➞ Ausgeblendete Geräte anzeigen“ fortfahren, erscheinen zahlreiche deaktivierte (blassere) Einträge.
Aber Achtung: Sie dürfen nicht einfach alle diese Einträge entsorgen, denn viele inaktive Treiber versorgen mobile Geräte wie MP3-Player, Kamera, WLAN-Stick oder USB-Festplatte, die Sie früher oder später wieder anschließen werden. Nur bei Komponenten, die Sie sicher nicht mehr brauchen, klicken Sie rechts und wählen „Deinstallieren“.
Booten mit zwei CPUs: Windows begnügt sich beim Booten mit einer CPU, auch wenn ein Mehrkernprozessor vorliegt. Das lässt sich mit einem Windows-eigenen Tool ändern: Geben Sie dazu msconfig im Suchfeld des Startmenüs ein, starten Sie daraufhin das Programm und wählen Sie die Registerkarte „Start“. Unter „Erweiterte Optionen“ finden Sie den Eintrag „Prozessoranzahl“. Wenn Sie diese Option aktivieren, können Sie im Drop-down-Feld die „2“ oder „4“ wählen – je nach CPU.
Msconfig unter XP bietet dafür den Parameter „/NUMPROC“ auf der Registerkarte „Boot.ini“ unter „Erweiterte Optionen“.
Wie Sie Software und Autostarter ausmisten
Bis Windows nach der Anmeldung die Selbststarter abgearbeitet hat, ist oft eine Geduldsprobe. Ausmisten ist hier fast Pflicht, gerade auch bei Rechnern frisch vom Ladentisch.
Autostarts aufräumen: Während das systemeigene Msconfig unter „Systemstart“ lediglich das Offensichtlichste auflistet, ist
Autoruns (sysinternals.com) der Alleskönner in puncto Software- und Komponentenstarts. Nach dem Start des Programms sollten Sie sich auf zwei Registerkarten konzentrieren: einerseits „Logon“ und ande rerseits „Scheduled Tasks“. Unter „Logon“ ist praktisch alles entbehrlich, was nicht über den Registry-Zweig „Windows NT“ geladen wird. Allerdings sollten Sie Update-Dienste aus Sicherheitsgründen gelten lassen (etwa AV-Software, Adobe-Flash, Google und Java).
Die „Scheduled Tasks“, die Sie – unübersichtlicher – auch in der Windows-Aufgabenplanung durchforsten können, zeigen zahlreiche Wartungsvorgänge. Wo immer Sie sicher sind, dass Sie eine Komponente nicht nutzen, etwa das Windows Media Center oder die Offline-Dateien, entfernen Sie das Häkchen. Mit einem Rechtsklick und „Delete“ Einträge zu löschen, ist nur dann ratsam, wenn Sie sich absolut sicher sind.
Shell - Erweiterungen aufräumen: Wenn der Explorer seine Kontextmenüs lediglich noch mit Denkpausen aufklappt, ist eine defekte Shell-Erweiterung die Ursache. Hier hilft das spezialisierte
Shellexview oder erneut Autoruns – mit der Registerkarte „Explorer“. Sie können Einträge einfach deaktivieren oder nach einem Rechtsklick löschen („Delete“). Als Explorer-Bremsen stehen in erster Linie Komponenten unter Verdacht, die nicht von Microsoft stammen.
Software reduzieren: Kontrollieren Sie periodisch unter „Systemsteuerung ➞ Programme und Funktionen“ (XP: „Software“), ob unnötige Software installiert ist. Zögern Sie nicht, diese mit „Deinstallieren/ändern“ zu entsorgen. Bei kleineren Tools, die keine Benutzerdateien verarbeiten, greifen Sie, falls möglich, zu einer portablen Variante.
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20.01.13
Es wird einem aber auch leicht gemacht, wenn man einen neuen Treiber einfach "drüber bügeln" kann. Irgendwann kommt es zu Problemen.
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21.01.13
In der msconfig.exe kann man die tatsächliche Prozessoranzahl und den vorhandenen Arbeitsspeicher angeben.
Ein Techniker von Mikrosoft hat dazu folgendes mitgeteilt.
Diese beiden Einstellungen sind für Techniker und Programmierer ect. gedacht damit sie ihre Änderungen im System begutachten können ob es stabil läuft.
Der Tuning Tip der dazu im Internet herumgeistert ist absolut sinnlos den dafür sind diese Änderungen der zwei Teile Prozessoranzahl und Arbeitsspeicher nicht gedacht.
Nebenbei nimmt Windows alle vorhandenen Prozessoren beim Start auch wenn dort eine 1 steht und genauso den Arbeitsspeicher je nach System 32 oder 64 Bit.
Ich habe beiden Werte auf 1 Prozessor und auf 0 Ram stehen, und habe Windows 7 Ultimate 64 Bit mit 4 Kernen und 8 GB Ram.
Was manche Tuning Tips angeht kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Ccleaner z.b. ist absolut nicht ratsam zu benutzen, vor allem die Registrierungsreinigung und das löschen aus den Temp Ordnern.Wer sowas benutzt sollte wissen welcher Schlüssel in der Registrierung für welches Programm genutzt wird und sich nicht wundern wenn nach der Reinigung das Internet Security Programm kein Gadget mehr auf dem Desktop besitzt was funktioniert da der Ccleaner aus dem Windows Temp Ordner die Anweisungen dafür löscht.
Tuneup Utilitys kann man sich auch schenken, da die Sachen die man damit ändert auch kostenlos selber ändern kann und somit wichtige Deaktivierungen von Windows Diensten sich erspart ect.
Twin7.2 und Ashampoo Tuning kann man sich genauso schenken.
Der Nutzen von Tuning Programmen gerade bei Windows 7 ist absolut eingeschränkt.
Für einige Änderungen die man machen möchte kann man auch kostenlose Tools nehmen die gerade nur speziell diese Änderung machen.
Windows hat die Angewohnheit gerade bei 32 Bit Systemen vielleicht auch bei 64 Bit das weiss ich zum Glück noch nicht, die Ordner im Ordner im Ordner ect. zu beschränken.
255 Ordner im Ordner im Ordner ist schon recht lang ( DeleteLongPaths.zip) = (das Programm im Notfall ist für 3 Anwendungen kostenlos dafür),ich hatte mal so einen LongPath von einem Internet Security Programm bei der Backup Herstellung.Die Anzahl der Ordner im Ordner im Ordner ist mit Windows und allen anderen Programmen nicht auszuführen.Das geht prinzipiell nur über ein Filesharing Programm aus dem Internet.Der unendlich lange Ordner in Ordner ...Ordner ist weder mit Windows Robocopy, macht wenn überhaupt bis 260 Ordner oder Linux,Ubuntu oder Start CD DVD zu löschen.
Ich hatte ca 2500 Ordner im Ordner im Ordner extrem LongPath ^^ der theoretisch auf keinem Betriebssystem hergestellt werden kann.
Selbst wenn man den Kernel im Arbeitsspeicher behalten will um mehr Speed zu bekommen lagert Windows immer ein Teil auf die langsame, selbst bei Sata 3, Festplatte aus.
Die Auslagerungsdatei sollte man selbst einstellen beide Werte minimal und maximal auf den selben Wert setzen, Benutzerdefeniert und festlegen.
Windows hat die Angewohnheit den vorhandenen Ram für die Auslagerungsdatei zu "optimieren", z.b. 8GB Ram = 8 GB Auslagerungsdatei für alle Partitionen.Man sollte nur das Betriebsystem auslagern also normal C:\.Empfolene Auslagerungsdatei bei 8 GB = 12 GB die dann Windows auf der Festplatte willkürlich in verschiedene Bereiche Auslagert was eine Defragmentierung der Auslagerungsdatei zur folge hat und langsam ist.
Die Werte für die Auslagerungsdatei liegen seid Jahren bei normal Ram x 1,5 und bei gerade Grafischen Auslagerungen z.b. bei MMO`s Video ect. bei Ram x 2,0.
Ich habe meine Auslagerungsdatei mit 8192 MB Ram auf 16384 MB minimal und maximal festgelegt auf dem Systemlaufwerk C:\ in einem Stück, was eine Defragmentierung so gut es geht ausschließt.
Gerade bei Grafikprogrammen die Texturen auslagern ....
Windows 64 Bit ist theoretisch nur für mehr Ram-Nutzung.
Bis auf Windows 64 Bit laufen fast alle Programme in 32 Bit sowie um Probleme zu vermeiden der Internet Explorer 9 oder 10 als Pre Version.
In der 64 Bit Version gibt es Probleme mit den Treibern von Java Flash Shockwaveplayer ect. was garantiert damit zusammen hängt das alle Anbieter von Internetseiten im Internet 32 Bit Versionen benutzen.
Wer niemals Recht bekommt,kann nur die Regeln brechen.
Ego est Immortalis!
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21.01.13
Festplatte (lächerliche Geschwindigkeit) < SSD (wahnsinnige Geschwindigkeit) < RAM (Lichtgeschwindigkeit)
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05.05.13
der Name kommt mir aus einigen Foren bekannt vor ^^
Da von PC Welt deren Redakteure die Lösungen von theoretischen Problemen im unendlichen 1/4 Jahr Rhythmus wieder veröffentlichen ist es kein Wunder wenn ich meine und Deine Antwort fast 4 Monate später bei einem theoretischen neuen Thema der PC Welt E-Mail wieder entdecke.
Es wäre durchaus Lustig wenn die neuen theoretischen Lösungsvorschläge mit Antworten aus dem Jahre 1812 verbunden wären was aber normal wegen keinem Internet zu der Zeit etwas schwierig wäre.
Eine SSD ist schneller aber man sollte auch erklären ob man die SSD nur zum Lesen benutzt oder auch zum Schreiben und wenn auch zum Schreiben ob man dafür eine zweite SSD nimmt für Auslagerungsdatei,Cache ect. also alles was geschrieben wird bis auf die Windows Updates.
Da eine SSD beim Beschreiben nicht lange hält ist es mit Kosten verbunden die Geschwindigkeit.
Genauso ist eine Installation von einer oder zwei SSD`s nicht einfach dafür sollte man spezielle Programme benutzen und dementsprechend auch die nötige Hardware besitzen um es voll nutzen zu können was die Geschwindigkeit angeht.
"Die Quadratur des Kreises"
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05.05.13
Das ist aber nicht immer der selbe. ;)
Hier wird der "Gottmodus" nicht erwähnt. Der ist aber nicht wichtig. Wenn man einzelne Funktionen sucht, dauert es länger, wenn man über eine Anhäufung von Tools geht und drin suchen muss. Besser ist es, wenn man direkte Verknüpfungen zu den wichtigen Funktionen herstellt, die man schnell anwählen kann. So habe ich die wichtigsten Tools aus den Syinternals und Nirsoft Utilities verlinkt. Würde ich erst darin suchen, würde es länger dauern.
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