57644

Windows Vista

06.03.2007 | 12:08 Uhr |

Lange hat die Welt darauf gewartet – auf das neue Microsoft-Betriebssystem Windows Vista. Seit Ende Januar ist es in sechs Versionen erhältlich.

Vista Starter ist eine stark eingeschränkte Version, die vor allem in Entwicklungsländern eingesetzt werden soll, um dort illegale Kopien zu verhindern. Sie ist als einzige Version nur in einer 32-Bit-Ausführung erhältlich. In Deutschland werden Sie Vista Starter nicht zu kaufen bekommen.

Vista Home Basic ist für den Heimanwender gedacht und ebenfalls sehr abgespeckt. Die Version enthält jedoch alle wichtigen Funktionen, Schmankerl wie die neue Oberfläche Aero fehlen dagegen.

Vista Home Premium bietet mehr Funktionen als Home Basic, etwa die HDTV-Unterstützung sowie ein DVD-Brennprogramm. Außerdem integriert es das Media Center mit seinen Multimedia-Funktionen.

Vista Business ist für den Firmenbereich vorgesehen und unterstützt unter anderem Windows-Server-Domains.

Vista Enterprise ist hauptsächlich für Großkunden gedacht und bietet unter anderem eine Festplattenverschlüsselung, einen PC-Emulator sowie die Möglichkeit, Unix-Programme direkt unter Vista laufen zu lassen.

Vista Ultimate bietet alle Funktionen der anderen Vista-Versionen und bedient Anwender, die ihren PC sowohl privat als auch geschäftlich nutzen.

Was bringt’s: Mit Funktionen wie Readyboost (ein USB-Stick erweitert den Arbeitsspeicher), Superfetch (beschleunigt die Ausführung der meistbenutzten Programme) oder dem Einsatz von schnellen Hybrid-Festplatten soll sich Ihr PC deutlich flotter machen lassen. Außerdem ist Windows Vista weniger anfällig in puncto Abstürze, weil es eine komplett neue Treiberarchitektur einsetzt, die im Vergleich zu Windows XP nicht mehr so nah an der Hardware angelegt ist. Ein weiterer Sicherheitsaspekt: Die 64-Bit-Versionen von Windows Vista lassen keine unsignierten Treiber mehr zu.

Wer braucht’s: Wenn Sie Hardcore-Spieler sind, hat Windows Vista für Sie Vorteile. Denn durch die Direct-X-10-Unterstützung lassen sich in Spielen aufwendigere Effekte realisieren, weil die Grafikkarte effizienter arbeiten kann. Negativ: Für manche Peripherie-Geräte – etwa bestimmte Digitalkameras – stehen keine Treiber für Windows Vista zur Verfügung. Und Win-XP-Treiber lassen sich nicht als Ersatz verwenden.

Was kostet’s/wann verfügbar? Seit 30. Januar dieses Jahres können Sie Windows Vista im Laden kaufen. Vista Home Basic kostet rund 245 Euro, Vista Home Premium rund 315 Euro, Vista Business rund 390 Euro und Vista Ultimate rund 520 Euro. Vista Starter ist in Deutschland nicht erhältlich.
Vista Enterprise gibt es nur für „Volume License Customers“ – also spezielle Geschäftskunden.

Fazit

Wer sich einen neuen PC kaufen will, kommt um Windows Vista kaum herum – das Betriebssystem ist bei aktuellen Rechnern dabei. Aber auch der Neukauf lohnt: Pluspunkte sind auf jeden Fall die neuen Tempo- und die speziellen Sicherheitsfunktionen.

Wichtige Aussteller auf der CeBIT
Microsoft: Halle 3, Stand C45
Adobe: Halle 23, Stand A36
Cyberlink: Halle 21, Stand C02

0 Kommentare zu diesem Artikel
57644