22.07.2012, 16:09

Markus Weber, Martin Kuppinger

Windows Tuning

Tipps & Tricks zum Windows Task-Manager

Tricks zum Windows Task-Manager

Der Task-Manager in Vista und Windows 7 zeigt sich im Vergleich zu XP deutlich erweitert. Wir geben Ihnen einen Überblick über die interessanten Extras, aber auch über wichtige Basisfunktionen des Tools.
Der Task-Manager von Windows zählt zu den etwas versteckten, aber auch ausgesprochen nützlichen Werkzeugen. Starten können Sie ihn wahlweise über das Kontextmenü der Task-Leiste oder die Tastenkombinationen <Strg>-<Alt>-<Entf> und <Strg>-<Shift>-<Esc>.

Natürlich können Sie auch selbst eine Verknüpfung zur Programmdatei Taskmgr.EXE (%windir%\System32) mit einer noch bequemeren Tastenkombination anlegen. Der Manager startet grundsätzlich nur einmal. Sie müssen also beim Aufruf per Hotkey nicht darauf achten, Mehrfach-Instanzen zu vermeiden. Um den Task-Manager zu schließen, reicht einfaches <Esc>.
Die Prozesse: Sehen, was läuft
Auf der Startseite finden sich die aktuell ausgeführten Anwendungen im System. Anwendungen lassen sich hier stoppen. Außerdem kann man auch neue Aufgaben (Tasks) starten, was allerdings nur in den seltensten Fällen einmal nötig sein dürfte. Deutlich interessanter ist die Registerkarte „Prozesse“. Hier findet sich eine Liste aller aktuell laufenden Prozesse für den derzeitigen Benutzer.
Mit „Prozesse aller Benutzer anzeigen“ können Sie sich aber auch Prozesse anderer mit dem Rechner verbundener Anwender anzeigen lassen. Die Einträge lassen sich nach Spalten sortieren. Im Vergleich zu älteren Versionen wird standardmäßig eine meist gut brauchbare Beschreibung der Prozesse angezeigt, so dass Sie sie leicht identifizieren können.
Für weitergehende Analysen der laufenden Prozesse können Sie über „Ansicht, Spalten auswählen“ auch weitere Spalten auswählen und beispielsweise die Speichernutzung differenzierter analysieren, indem Sie sich neben dem genutzten Arbeitsspeicher auch den zugesicherten Speicher anzeigen lassen. Ist etwa „CPU-Zeit“ aktiviert, erhalten Sie mehr als nur die momentane CPU-Last einer Anwendung. CPU-Zeit addiert die gesamte Prozessornutzung während der Laufzeit eines Programms.
Am fiktiven Leerlaufprozess können Sie umgekehrt die Gesamtzeit der inaktiven Phasen seit dem Windows-Start ablesen. Fordert Ihnen ein Task mit geringer Bedeutung zu viel CPU-Ressourcen, können Sie ihn über Rechtsklick und „Priorität festlegen“ niedriger stufen. Wenn Sie den Explorer niedriger schalten, folgen praktisch alle nachfolgend gestarteten Anwendungen dessen Einstufung.
Wichtig ist auch die Option „Prozess beenden“ oder noch radikaler „Prozessstruktur beenden“. Damit lassen sich Prozesse sofort beenden – auch, wenn es über die Funktion „Task beenden“ im Register „Anwendungen“ nicht mehr klappt. So lassen sich hängende Anwendungen meist zuverlässig schließen. Anders als beim Beenden auf der Karte „Anwendungen“ handelt es sich hier um einen gewaltsamen Abschuss.
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