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Windows-Teamarbeit unter Vista

18.06.2007 | 09:22 Uhr |

Mit Windows-Teamarbeit können Sie Dokumente und Dateien mit anderen Anwendern im Netzwerk austauschen und gemeinsam bearbeiten. Außerdem können einzelne Programme oder der Desktop eines Computers mit anderen Anwendern im Netzwerk, zum Beispiel für Schulungen oder Vorführungen, geteilt werden. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie sitzen mit Ihrem Kollegen am Flughafen und möchten gemeinsam an einer PowerPoint-Präsentation arbeiten. Oder sie wollen mehreren Anwendern ein Programm zeigen.

von Thomas Joos

Meistens sitzt man in einem Besprechungsraum zusammen oder vor einem einzelnen PC mit viel zu kleinem Monitor. Windows-Teamarbeit bietet kleineren Arbeitsgruppen die Möglichkeit, Daten auszutauschen und gemeinsam auf einen Desktop zuzugreifen, sodass Meetings bequem vom eigenen Arbeitsplatz aus verfolgt werden können. Bei Windows-Teamarbeit handelt es sich um den Neetmeeting-Nachfolger für Windows Vista. Netmeeting wird unter Vista nicht mehr unterstützt. Auf der anderen Seite wird unter Windows XP nur Netmeeting unterstützt aber nicht Windows-Teamarbeit.

Microsoft arbeitet derzeit an einer ähnlichen Applikation, die unter dem Codenamen „Tahiti“ geführt wird. Tahiti arbeitet auch unter Windows XP und lässt Meetings über das Internet zu, wobei Windows-Teamarbeit auf das lokale Netz beschränkt ist. Der Link zu Tahiti ist http://codenametahiti.com. Die Funktion ist in allen Editionen von Windows Vista enthalten. Lediglich Computer mit Windows Vista Home Basic können auf Windows-Teamarbeit-Besprechungen nur lesend zugreifen, nicht schreibend. Auf der Internetseite http://www.microsoft.com/germany/kleinunternehmen/tipps-und-tricks/windows/gemeinsam-an-einer-datei-arbeiten-mit-windows-teamarbeit.mspx stellt Microsoft in einem kleinen Film die Funktionen des Programms näher vor, sodass sich interessierte Anwender ein Bild verschaffen können. Windows-Teamarbeit setzt für die Kommunikation das neue IP-Protokoll 6 (IPv6) voraus. Sie können aber ohne Weiteres Windows-Teamarbeit auch in IPv4-Netzwerken verwenden, in diesem Fall „übersetzt“ Windows Vista die IPv6-Daten in IPv4-Datenverkehr. Meetings über das Internet werden derzeit nicht unterstützt.

Öffnen Sie Sie das Programm über Start/Windows-Teamarbeit oder Start/Alle Programme/Windows Teamarbeit, erscheint zunächst ein Warnhinweis, dass die Regeln für das Programm jetzt in der Firewall aktiviert werden. Bestätigen Sie diese Meldung, damit der Assistent zur Einrichtung von Windows-Teamarbeit gestartet werden kann. Damit Sie die Einrichtung durchführen können, müssen Sie sich mit einem Administrator-Konto anmelden. Das liegt daran, dass Firewall-Regeln nur durch Administratoren eingerichtet werden dürfen, normale Benutzerkonten haben dazu keine Berechtigung. Nachdem die Regeln eingerichtet sind, können später auch normale Benutzerkonten Meetings erstellen. Verwenden Sie ein Administratorkonto, erscheint eine Meldung der Benutzerkontensteuerung, die Sie darauf hinweist, dass Sie systemkritische Aufgaben vornehmen.

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