Windows besitzt mit dem Taskmanager ein mächtiges Hilfsmittel im Umgang mit renitenten oder versteckten Programmen und mit Windows-Pannen. Wir stellen Ihnen den Taskmanager von Windows deshalb ausführlich vor.
. Der Artikel stammt von unserer Schwesterpublikation
PCtippWelche Programme in Windows gestartet sind, erkennen Sie normalerweise durch einen Blick auf die Taskleiste unten auf Ihrem Bildschirm. Dort warten die geöffneten Fenster darauf, dass Sie per Mausklick oder über die Tastenkombination Alt+Tab zu ihnen zurückkehren.
Diese Taskleiste zeigt aber keine Programme an, die unsichtbar im Hintergrund laufen. Hierfür ist unter Windows der Taskmanager gedacht. Diesem entlocken Sie Informationen über Prozesse, mit denen sich Windows nebenbei gerade beschäftigt.
Taskmanager öffnen und schließen
Die meisten Benutzer verwenden zum Öffnen des Taskmanagers die Tastenkombination Ctrl+Alt+Delete. Diese startet jedoch zuerst das Dialogfenster "Windows-Sicherheit", das neben Abmelde- und Herunterfahrmöglichkeiten auch eine Schaltfläche zum Starten des Task-Managers aufweist.
Diesen Umweg können Sie sich sparen, wenn Sie den direkten Weg zum Taskmanager kennen: Shift+Ctrl+Esc. Mausfans kommen fast ebenso schnell ans Ziel: Klicken Sie einfach mit Rechts auf eine freie Stelle der Taskleiste und wählen Sie TASK-MANAGER.
Retter in der Not: Ein sehr praktisches Werkzeug des Task-Managers steckt ganz unscheinbar im Menü DATEI. Dort finden Sie den Befehl NEUER TASK (AUSFÜHREN). Dieser ist etwa dasselbe wie START/AUSFÜHREN. Dieses Werkzeug ist Ihr Rettungsanker, wenn sich Windows besonders schlimm verheddert und nicht einmal mehr ein Startmenü anzeigt. Denn der Task-Manager funktioniert so gut wie immer, wenn Sie ihn per Tastenkürzel aufrufen. Wenn Sie also zum Beheben oder Erforschen des Windows-"Hängers" ein Hilfsprogramm ausführen wollen (z.B. das DOS-Fenster cmd.exe), können Sie versuchen, es über diesen Weg zu starten.
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