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Festplatten-Putz: Zehn Tools für mehr Platz

03.10.2014 | 08:45 Uhr |

Auf der Festplatte liegen meist mehr überflüssige Dateien, als man denkt. Der PC-WELT Windows-Cleaner beinhaltet 10 Tools, die Ordnung schaffen und private Daten schützen.

Aufräumen ist lästig, aber ab und zu doch notwendig. Der Lohn der Mühe ist eine bessere Übersicht und effektiveres Arbeiten. Windows-Updates, unvollständig deinstallierte Programme und nicht gelöschte temporäre Dateien hinterlassen außerdem Rückstände, die wertvollen Platz auf der Festplatte belegen und sogar das System ausbremsen können. Bei Terabyte-großen Speichermedien ist der beim Aufräumen gewonnene Platz vielleicht nicht so entscheidend. Liegt das System jedoch auf einer SSD, ist jedes freie Gigabyte wichtig.

Hier hilft der PC-WELT Windows-Cleaner , von dem aus sich mehrere Aufräum-Tools starten lassen. Sie können den PC-WELT Windows-Cleaner auch auf einen USB-Stick kopieren und auf beliebigen PCs starten. Fast alle mitgelieferten Programme sind portabel, benötigen also keine Installation.

Einige der vorgestellten Tools eignen sich für ähnliche Aufgaben, lassen sich aber im Detail anders bedienen. Einige Benutzer bevorzugen eher schlichte Programme wie die Windows-eigene Datenträgerbereinigung, andere wollen mehr Leistung und greifen deshalb zu Ccleaner oder Wash And Go. Letztlich entscheidet die persönliche Vorliebe darüber, welches Programm geeigneter ist.

SSD und klassische Festplatte im Vergleich

1. PC gründlich aufräumen mit Ccleaner
Es gibt eine Vielzahl von Programmen, die den PC von Informationen befreien, die der Nutzer hinterlässt. Eins der leistungsfähigsten davon ist Ccleaner . Die Software eignet sich für Windows XP, Vista, 7 und 8 und läuft gleichermaßen unter den 32- und 64-Bit-Varianten. Ccleaner leert Papierkorb und Windows-Cache, löscht Listen aufgerufener Programme und Dateien, entfernt überflüssige temporäre Dateien und räumt die Registry auf.

PC-WELT Windows-Cleaner enthält die nützlichsten Aufräum-Tools. Die meisten Programme benötigen keine Installation und laufen auch von einem USB-Stick.
Vergrößern PC-WELT Windows-Cleaner enthält die nützlichsten Aufräum-Tools. Die meisten Programme benötigen keine Installation und laufen auch von einem USB-Stick.

Ccleaner kann auch Aufräumarbeiten für zahlreiche Programme leisten, etwa den Internet Explorer, Firefox, Google Chrome, Adobe Reader und Acrobat. Cookies lassen sich für bestimmte Domains auch selektiv löschen, so dass beispielsweise Cookies mit Anmeldedaten erhalten bleiben.

Ccleaner lässt sich über Ccenhancer um zusätzliche Aufräum-Regeln für weitere Programme ergänzen. Ccenhancer lädt – soweit vorhanden – aktualisierte Regelsätze herunter und macht Ccleaner damit fit für neue Programme. Dazu gehen Sie in PC-WELT Windows-Cleaner auf „CCleaner“ und klicken auf „CCEnhancer starten (für Update)“. In Ccenhancer müssen Sie dann nur noch auf „Regeln aktualisieren“ klicken.

Ccleaner verwenden: Beenden Sie alle laufenden Programme, insbesondere Webbrowser und E-Mail-Programm.

Klicken Sie auf „CCleaner > CCleaner starten“ und gehen Sie im Programm zuerst auf „Einstellungen“. Über „Cookies“ legen Sie die Domains fest, von denen Sie Cookies behalten möchten. Nach einem Klick auf „Erweitert“ sehen Sie einige Optionen, mit denen Sie das Verhalten des Programms beeinflussen. Sie können hier beispielsweise „Lösche nur Dateien älter 24 Stunden aus dem Papierkorb“ aktivieren. Gehen Sie auf „Cleaner“. Prüfen Sie alle Einstellungen auf den Registerkarten „Windows“ und „Anwendungen“. Setzen Sie ein Häkchen vor die Funktionen, die Sie verwenden möchten. Die Ccleaner-Konfiguration müssen Sie nur einmal vornehmen. Das Tool merkt sich alle Einstellungen, so dass sie auch bei der nächsten Verwendung noch gelten.

Klicken Sie auf „Analysieren“. Sie sehen dann eine Liste mit Aktionen, die Ccleaner durchführen will. Prüfen Sie diese Liste genau, damit nichts entfernt wird, was Sie noch benötigen. Danach klicken Sie auf die Schaltfläche „Starte CCleaner“.

Festplatte voll? Diese Tools helfen sofort

2. Windows-Datenträgerbereinigung nutzen Die Datenträgerbereinigung beseitigt nicht nur allerlei temporäre Dateien, sondern auf Wunsch auch überflüssige Wiederherstellungspunkte. Die Datenträgerbereinigung arbeitet bei weitem nicht so gründlich wie Ccleaner oder Wash And Go, eignet sich aber durchaus für die schnelle Reinigung zwischendurch.

Schritt 1: Klicken Sie in PC-WELT Windows-Cleaner auf „Datenträgerbereinigung > Datenträgerbereinigung starten“. Sollten sich mehrere Festplatten im PC befinden, wählen Sie das Laufwerk aus, das Sie aufräumen wollen.

Schritt 2: Nach dem automatischen Suchlauf der Datenträgerbereinigung klicken Sie auf die Registerkarte „Weitere Optionen“. Hier klicken Sie unter „Systemwiederherstellung und Schattenkopien“ auf die Schaltfläche „Bereinigen“ und bestätigen die nachfolgende Frage noch einmal mit „Löschen“.

Schritt 3: Die Dialogbox wird kurz inaktiv, während Windows die Wiederherstellungspunkte und – falls vorhanden – die Schattenkopien löscht. Sobald Sie wieder Zugriff haben, klicken Sie auf die Schaltfläche „OK“, um auch die normale Datenträgerbereinigung durchzuführen.

3. Festplatte defragmentieren mit Defraggler
Mit Defraggler können Sie die Festplatte komplett aufräumen lassen oder nur bestimmte Dateien und Ordner. Das ist besonders nützlich, wenn Sie nur eine Datenbank oder eine andere größere Datei defragmentieren möchten. Bitte beachten Sie: Das Tool eignet sich nur für Festplatten. SSDs sollten und müssen Sie nicht defragmentieren.

Nur zusammenhängende Dateien lassen sich schnell von der Festplatte lesen. Defraggler kann aber nicht nur die ganze Festplatte defragmentieren, sondern auch einzelne große Dateien.
Vergrößern Nur zusammenhängende Dateien lassen sich schnell von der Festplatte lesen. Defraggler kann aber nicht nur die ganze Festplatte defragmentieren, sondern auch einzelne große Dateien.

Defraggler verwenden: Starten Sie das Tool von PC-WELT Windows-Cleaner aus über „Defraggler > Defraggler starten“. Wählen Sie in der Liste die Festplatte aus, die Sie defragmentieren möchten, und klicken Sie auf „Prüfen“. Das Programm zeigt Ihnen den Fragmentierungsgrad in Prozent an. Danach klicken Sie auf „Defragmentieren“.

Alternativ defragmentieren Sie einzelne Dateien. Dazu gehen Sie auf die Registerkarte „Dateiliste“. Per Klick auf „Fragmente“ sortieren Sie die Liste so, das stark fragmentierte Dateien oben erscheinen. Setzen Sie vor die gewünschten Dateien ein Häkchen und klicken Sie auf „Defragmentieren hervorgehobene“.

4. Programme gründlich deinstallieren
Iobit Uninstaller entfernt überflüssige Programme und nervige Toolbars. Starten Sie das Programm über PC-WELT Windows-Cleaner per Klick auf „iObit Uninstaller > iObit Uninstaller starten“.

Iobit Uninstaller nutzen: Wählen Sie über die Navigation auf der linken Seite die gewünschte Rubrik, etwa „Alle Programme“ oder „Toolbar“. Klicken Sie das Programm an, das Sie loswerden wollen, und dann auf „Deinstallation I“. Bestätigen Sie mit „Ja“. Bei Bedarf setzen Sie ein Häkchen vor „Erstelle einen Wiederherstellungspunkt vor einer Deinstallation“. Sie können dann ein versehentlich gelöschtes Programm später über „Mehr > Öffne Systemwiederherstellung“ wiederherstellen. Bestätigen Sie anschließend noch einmal mit „Ja“.

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5. Mehr Übersicht auf dem Desktop
Aufräumen bedeutet nicht nur überflüssige Dateien und Programme beseitigen, sondern auch für mehr Übersicht sorgen. Dabei kann Ihnen das hübsche Nexus Schnellstart-Dock helfen, das sich an dem Vorbild von Mac-OS X orientiert. Installieren Sie das Tool über PC-WELT Windows-Cleaner.

Nexus konfigurieren: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein beliebiges Symbol in der Leiste (außer „Nexus“), und wählen Sie „Nexus > Eigenschaften“. Öffnen Sie die Registerkarte „Designs“, und wählen ein Design aus, das Ihnen gefällt. Über die Registerkarte „Position“ können Sie festlegen, wo das Dock angezeigt werden soll. Nexus wird nach einem Windows-Neustart automatisch aktiviert. Wenn Sie das nicht wünschen, könne Sie es auf der Registerkarte „Allgemein“ ändern. Klicken Sie auf „OK“, um die Konfiguration zu speichern.

Um neue Programmverknüpfungen in das Dock einzuhängen, ziehen Sie die eine Verknüpfung einfach an die gewünschte Stelle. Standardmäßig sind bereits Verknüpfungen zu Ihrem Standard-Browser und -Mailprogramm enthalten.

6. Benutzerspuren gründlich entfernen
Mit Privazer entfernen Sie Benutzerspuren auf Ihrem PC. Starten Sie das Tool über „PrivaZer > PrivaZer starten“. Für die erste Konfiguration bietet Privazer einen Assistenten, der dabei hilft, wichtige Grundeinstellungen vorzunehmen.

Privazer arbeitet sehr effektiv und entfernt wirklich alle Benutzerspuren auf Ihrem Rechner.
Vergrößern Privazer arbeitet sehr effektiv und entfernt wirklich alle Benutzerspuren auf Ihrem Rechner.

Privazer nutzen: Danach wählen Sie in der Hauptbedienerführung „Von welchem Gerät > Computer“, um das System bereinigen zu lassen. Sie können auch USB-Sticks, Speicherkarten und Netzlaufwerke analysieren und dann reinigen lassen. Ein Klick auf „Ok“ bringt Sie zu den genauen Einstellungen. Wenn Sie auf der linken Seite eine der Kategorien anklicken, beispielsweise „Browsen im Internet“, gelangen Sie zu den Such- und Reinigungsoptionen, die Sie Ihren Wünschen gemäß anpassen können. Klicks auf „Suchen“ und anschließend auf „Reinigen“ führen die Aktion durch.

7. Dateien und freien Platz sicher überschreiben Wenn Sie Dateien löschen und den Papierkorb leeren, sind die Daten nicht wirklich gelöscht. Das Dateisystem ist so organisiert, dass zuvor belegte Bereiche erst als gelöscht markiert und dann nach und nach mit neuen Daten belegt werden. Fragmente der bisherigen Inhalte sind daher auch noch nach längerer Zeit auf der Festplatte zu finden. Wer sensible Daten gründlich beseitigen will, muss den frei gewordenen Platz gezielt überschreiben. Davor sollten Sie jedoch alle Wiederherstellungspunkte und Schattenkopien entfernen, wie in > Punkt 2 beschrieben. Denn darin können sich Sicherungskopien der Daten befinden, die Sie löschen möchten.

Daten mit Ccleaner überschreiben: Klicken Sie in PC-WELT Windows-Cleaner auf „CCleaner > CCleaner starten“, und gehen Sie in der Leiste auf der linken Seite auf „Festplatten Wiper“. Wählen Sie ein oder mehrere Laufwerke aus, und stellen Sie hinter „Wipe“ die Option „Nur freier Speicher?“ ein. Hinter „Sicherheit“ lässt sich das Verfahren ändern, das Ccleaner beim Löschen verwendet. In der Regel ist „Einfaches Überschreiben (1 Durchgang)“ ausreichend. Noch gründlicher geht’s mit einer der anderen Optionen, die drei, sieben oder 35 Durchgänge bieten. Klicken Sie zum Abschluss auf die Schaltfläche „Wipe“.

Dateien mit Wash And Go gründlich löschen: Wash And Go (siehe Kasten zu Wash And Go 2013) bietet eine Funktion, mit der sich einzelne Dateien oder Ordner inklusive Inhalt gründlich löschen lassen. Klicken Sie in Wash And Go auf „Tools & Helfer“ und dann auf „Datei-Shredder starten“. Über „Ordner hinzufügen“ oder „Datei hinzufügen“ geben Sie Ordner beziehungsweise Dateien an, die Sie löschen möchten.

Über die Auswahl unten links legen Sie die Löschmethode fest. In der Regel können Sie die Vorgabe „Normal?“ belassen. Wenn Sie besonders gründlich aufräumen wollen, wählen Sie hier „Peter Gutmann“. Klicken Sie dann auf „Jetzt shreddern“.

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8. Welche Programme soll ich löschen?
Einige Programme gelangen auch ohne Ihr Zutun auf den Rechner, etwa als unerwünschte Werbebeilage bei der Installation von Freeware. Wer viel installiert hat, verliert dann oft den Überblick, und Nützliches lässt sich oft nur schwer von Nutzlosem unterscheiden. Hier hilft das englischsprachige Tool Should I Remove It? weiter.

Das englischsprachige Tool Should I Remove it? liefert Bewertungen zu den installierten Programmen. Sie können darüber auch Informationen mit Programmbeschreibungen einholen.
Vergrößern Das englischsprachige Tool Should I Remove it? liefert Bewertungen zu den installierten Programmen. Sie können darüber auch Informationen mit Programmbeschreibungen einholen.

Should I Remove It? nutzen: Starten Sie das Programme über PC-WELT Windows-Cleaner. Sollte das Programm eine Fehlermeldung zeigen, klicken Sie auf „.Net-Framework 3.5 installieren“.

Das Tool lädt automatisch eine Liste der installierten Programme. Bei jedem Programm steht eine Bewertung sowie die Angabe, wie viel Prozent der Benutzer es deinstalliert haben. Wenn Sie einen Eintrag anklicken, können Sie über „What is it?“ weitere Infos einholen oder das Programm über „Uninstall“ deinstallieren.

9. Werksmüll auf neuen PCs beseitigen
Slimcomputer untersucht die auf dem PC installierte Software und liefert Informationen über die Hersteller und den Zweck der Programme. Außerdem zeigt Slimcomputer Einschätzungen an, ob ein Programm erforderlich, optional oder potenziell unerwünscht ist. Das Tool eignet sich vor allem für neue PCs mit einer Vielzahl vorinstallierter – und meist überflüssiger – Programme.

Das englischsprachige Tool Slimcomputer ist darauf spezialisiert, überflüssige und teils lästige Programme zu entfernen, die auf neuen PCs vorinstalliert sind.
Vergrößern Das englischsprachige Tool Slimcomputer ist darauf spezialisiert, überflüssige und teils lästige Programme zu entfernen, die auf neuen PCs vorinstalliert sind.

Slimcomputer verwenden: Starten Sie das Programm über PC-WELT Windows-Cleaner und „Slimcomputer > Slimcomputer starten“. Auf der Startseite von Slimcomputer sind standardmäßig alle Optionen aktiviert. Das Programm sucht Programme, Toolbars, Autostart-Einträge und Verknüpfungen. Klicken Sie auf „Run Scan“. Nach Abschluss der Analyse sehen Sie in der Rubrik „Main“ das Ergebnis. Auf der Registerkarte „Applications“ erscheint die Liste der gefundenen Programme. In der Spalte „Community Rating“ sehen Sie die zugehörigen Bewertungen. Geht der Balken eher in den roten Bereich, sehen viele Nutzer das Programm als unerwünscht an. Der grüne Bereich signalisiert „Optional“. Das Programm wurde also in vielen Bewertungen als eher nützlich eingestuft. Über die Schaltfläche „More Info“ erhalten Sie jeweils genauere Informationen zu Bewertung und der Funktion eines Programms.

Wechseln Sie nacheinander auf die Registerkarten, prüfen Sie die Einträge, und entfernen Sie die Häkchen vor den Einträgen, die nicht gelöscht werden sollen. Klicken Sie dann auf „Remove“. Danach starten nacheinander die Deinstallationsprogramme der ausgewählten Programme. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Software zu entfernen. Danach sollten Sie Windows neu starten.

10. Platzfresser auf der Festplatte finden
Windirstat gibt Antwort auf die Frage, welches die größten Platzfresser auf der Festplatte sind. Dazu durchforstet das Tool zunächst das von Ihnen gewählte Laufwerk und analysiert dessen Dateistruktur. Anschließend zeigt es die Belegung des Datenträgers in einer informativen grafischen Darstellung an.

Windirstat nutzen: Starten Sie das Tool über PC-WELT Windows-Cleaner und „WinDirStat > WinDirStat starten“. In Windirstat markieren Sie alle Laufwerke, die Sie untersuchen wollen, und klicken auf „OK“. Danach sehen Sie für jedes Laufwerk einen Bereich, gefüllt mit jeder Menge bunter Quadrate, deren Größe die jeweilige Dateigröße repräsentiert. Klicken Sie ein Quadrat an. Die Datei wird dann in der Baumstruktur angezeigt, und Sie können sie mit der Entf-Taste in den Papierkorb legen oder mit Shift-Entf endgültig löschen.

Was liegt im Winsxs-Verzeichnis?

Bei der Suche nach besonders großen Ordnern (Punkt 10) werden Sie wahrscheinlich auf das Verzeichnis „Winsxs“ stoßen. Der Windows-Explorer zeigt in den „Eigenschaften“ für Winsxs meist eine Größe von mehreren GB an. In diesem Ordner liegen augenscheinlich vor allem Programmbibliotheken (DLL-Dateien) in unterschiedlichen Versionen. Und bei jedem Update kommen neue Verzeichnisse und Dateien hinzu.

Grundsätzlich sollten Sie der Versuchung widerstehen, Dateien im Winsxs-Verzeichnis zu löschen. Das kann unabsehbare Folgen für das Windows-Update und insgesamt für die Funktion und Stabilität von Betriebssystem und Software haben. Die meisten Dateien stellen Funktionen für Windows und Anwendungen bereit und sind auf jeden Fall erforderlich.

Der Winsxs-Ordner ist jedoch nicht so groß, wie der Windows-Explorer glauben macht. Bei den vermeintlichen Dateien handelt es sich meist um Hardlinks, also spezielle Verknüpfungen, die auf Dateien etwa in „\Windows\System32“ verweisen. Bei einem frisch installierten Windows 7 mit 32-Bit machen die Hardlinks gut 2,8 GB der insgesamt angezeigten 7,5 GB aus, da der Windows-Explorer die Hardlinks wie echte Dateien berechnet. Auf der Festplatte wird aber nur die Differenz, also etwa 4,7 GB belegt. In die Berechnung der verfügbaren Plattenkapazität fließen die Hardlinks aber nicht mit ein, so dass der Anzeigefehler keine Auswirkungen hat.

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