Das Microsoft-Betriebssystem merkt sich alle eingegebenen Suchbegriffe. Diese Liste können Sie per Registry aus dem Windows-Gedächtnis streichen. Gehen Sie wie beschrieben in die Registry. Navigieren Sie dort zum Schlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\SearchAssistant\ACMru. Löschen Sie jetzt sämtliche Ordner, die eine 4-stellige Zahl haben. Beim nächsten Windows-Start werden die gelöschten Ordner wieder angelegt. Alle von Ihnen eingegebenen Suchbegriffe sind dann aber weg.
Tipp: Festplatte ganz löschen
Möchten Sie einen PC über eine Auktionsplattform wie Ricardo oder eBay verkaufen, sollten Sie nicht nur die Datenspuren, sondern die komplette Festplatte löschen. Dazu eignet sich die
Gratis-Software Eraser sehr gut. Eraser löscht Daten für immer, sodass sie später auch mit Spezialprogrammen niemand mehr hervorzaubern kann. Nutzen Sie das Tool also nur, wenn Sie vorher eine komplette Datensicherung erstellt haben.
Protokollstopp für Microsoft Office
Word, Excel und PowerPoint zeigen freimütig die zuletzt geöffneten Dateien an. Zudem speichern sie versteckte Zusatzdaten in den Dokumenten. Machen Sie diesem Geplapper ein Ende. Außerdem lässt sich die automatische Adressergänzung in Outlook und Thunderbird deaktivieren.
Microsoft Office
In Word, Excel und Power-Point löschen Sie die Liste der zuletzt geöffneten Dateien ganz einfach: Klicken Sie in den drei Programmen auf Extras/Optionen/Allgemein. In diesem Register deaktivieren Sie das Häkchen vor „Liste zuletzt geöffneter Dateien“ und bestätigen anschließend per OK.
Word & Co. speichern in jedem Dokument Zusatzinformationen wie Autor, Weblinks, Speicherpfad, Textänderungen etc. Diese entfernen Sie in Office 2007 im Reiter Veröffentlichung. In älteren Programmversionen ist diese Funktion noch nicht standardmäßig integriert. Laden Sie dazu das Gratis-Tool „
Add-In zum Entfernen verborgener Daten“ herunter. Nach dem Installieren nistet sich dieses im Datei-Menü der Office-Programme ein.
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