Die meisten vorkonfigurierten virtuellen Maschinen basieren auf Linux – unter anderem deswegen, weil dafür keine Lizenzgebühren anfallen. Microsoft selbst bietet unter http://microsoft.com/vhd einige virtuellen Maschinen zum Download an. Dabei handelt es sich allerdings um Testversionen, die in der Regel 30 Tage ab dem ersten Start laufen. Exemplarisch stellen wir hier Windows Server 2003 R2 vor. Er ähnelt Windows XP, ist aber stark auf Server-Anwendungen ausgerichtet. Einige davon befinden sich im Lieferumfang, zum Beispiel Datei-, Web-/FTP-, Drucker-, Mail- und Streaming-Server. Damit das System aufs Netzwerk zugreifen kann, klicken Sie in der „Virtual PC-Konsole“ auf „Einstellungen, Netzwerk“ und stellen „Adapter 1“ auf „Gemeinsames Netzwerk (NAT)“. Den Hinweis beim Start der virtuellen Maschine, der einen „nicht erkannten Hardwarestandard“ bemängelt, können Sie ignorieren. Das Administrator-Passwort lautet „Evaluation1“.
Wordpress: Professionelles Blog-System (Vmware)
Weblogs, kurz Blogs, liegen im Trend. In dieser Art von Online-Tagebuch informiert der jeweilige Autor zum Beispiel über persönliche Dinge oder berichtet über spezielle Themen. Die Besucher können die Einträge kommentieren. Ein einfaches Blog lässt sich völlig ohne Programmierkenntnisse bei http://blogger.com, http://blogg.de und anderen Diensten eröffnen. Wer es etwas individueller und noch dazu werbefrei mag und sein Blog mit zahlreichen Funktionen erweitern will, kommt um ein Profi-Blog-System nicht herum. Das bekannteste ist Wordpress. Sie erhalten es komplett vorkonfiguriert zum Experimentieren in dieser virtuellen Maschine. Nach dem Booten öffnen Sie die zweite der angezeigten Web-Adressen im Browser und gelangen sofort auf die Startseite Ihres neuen Blogs, in dem bereits ein Standardeintrag und -kommentar vorhanden ist. Über den Link „Site Admin“ gelangen Sie zum Administratormenü (Benutzername & Passwort: „admin“).
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