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Datenmüll entsorgen

30.10.2009 | 12:09 Uhr |

Auf jedem Rechner sammeln sich mit der Zeit eine Menge überflüssige Dateien und Registry-Einträge an.

Die Hauptgründe für überflüssige Daten sind Software-Installationen mit nachfolgenden ungenügenden Deinstallationen, Updates, Benutzereingaben und Windows selbst. Sie loswerden zu wollen ist wohlbegründet: Bestenfalls belegen die überflüssigen Daten nur Speicherplatz auf Ihrer Festplatte. Sie können aber auch vertrauliche Daten von Ihnen enthalten, für die sich andere interessieren, schlimmstenfalls sogar das System ausbremsen. Spätestens bei Umstieg auf eine neue Windows-Version oder einen neuen PC müssen Sie entscheiden, welche Daten überflüssig sind und welche Sie behalten und mit umziehen wollen. Wie bei einem echten Umzug auch gilt hier: Je weniger Krempel herumliegt, um so schneller geht es.

Ein-Klick-Putz-Tool: Der kostenlose Ccleaner räumt überflüssige Daten auf Ihrem System mit einem Klick weg. Nachdem Sie das Putz-Tool installiert und gestartet haben, legen Sie zunächst in der linken Spalte fest, was bei der Reinigung berücksichtigt werden soll. Falls Sie Ihre gespeicherten Online-Identitäten und Kennwörter bei der Aktion nicht verlieren möchten, deaktivieren Sie die Klickboxen vor „Cookies“ und „Formulardaten“.

Auf der Registerkarte „Anwendungen“ bestimmen Sie die Programme, deren nutzlose Datenrückstände Sie entfernen möchten. In der Regel können Sie hier die Standardeinstellung beibehalten. Nach einem Klick auf „Analysieren“ liefert Ihnen das Tool eine Liste aller zu löschenden Dateien und die ungefähre Gesamtgröße des Speicherplatzes, der freigemacht wird. Mit einem Klick auf „Starte CCleaner“ führen Sie die Reinigung durch.

Registry aufräumen: Wählen Sie ganz links die Option „Registry“, und klicken Sie dann auf „Nach Fehlern suchen“, um die Unversehrtheit der Registry zu überprüfen. Gefundene Fehler können Sie über „Fehler beheben!“ beseitigen. Lassen Sie Ihre Registry zuvor sichern.

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