Eine Zwangsabmeldung zu einer bestimmten Uhrzeit ist unter Windows nicht vorgesehen. In den lokalen Sicherheitseinstellungen (XP Pro: "Systemsteuerung, Verwaltung Lokale Sicherheitsrichtlinie") taucht zwar die viel versprechende Richtlinie "Netzwerksicherheit: Abmeldung nach Ablauf der Anmeldezeit erzwingen" auf. Sie funktioniert aber nur zusammen mit einem Domänen-Controller im Netzwerk. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diesen Mangel beheben können.
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Profis |
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Mittel |
Problem:
Eine Zwangsabmeldung zu einer bestimmten Uhrzeit ist unter Windows nicht vorgesehen. In den lokalen Sicherheitseinstellungen (XP Pro: "Systemsteuerung, Verwaltung Lokale Sicherheitsrichtlinie") taucht zwar die viel versprechende Richtlinie "Netzwerksicherheit: Abmeldung nach Ablauf der Anmeldezeit erzwingen" auf. Sie funktioniert aber nur zusammen mit einem Domänen-Controller im Netzwerk.
Lösung:
Mit unserem Tool
:pcwShutdown.EXE können Sie den Mangel beheben. Es prüft den Namen des Benutzers und meldet ihn ab oder fährt den Rechner herunter. Die zeitabhängige Steuerung übernimmt der Windows-Taskplaner. Und so gehen Sie vor:
1. Richten Sie als Admin eine Zeitbeschränkung ein. Wie das funktioniert, zeigen wir Ihnen
:in diesem Tipp.
2. Kopieren Sie pcwShutdown in ein beliebiges Verzeichnis, beispielsweise C:\Scripts. Es sollte Benutzern mit eingeschränkten Rechten nicht zugänglich sein.
3. Für die Zeitsteuerung geben Sie auf der Kommandozeile beispielsweise folgenden einzeiligen Befehl ein:
at 21:00 /interactive /every:Mo,Di,Mi,Do,Fr cmd.exe /c "c:\scripts\pcwShutdown.exe -u hugo -l -f >> c:\Scripts\log.txt"
Damit melden Sie den Anwender "hugo" montags bis freitags um 21:00 Uhr automatisch ab. Ein Protokoll des Vorgangs liegt danach in der Datei C:\Scripts\Log.TXT. pcwShutdown unterstützt mehrere Parameter.
Ohne Parameter oder mit -? aufgerufen, gibt das Programm einen Hilfetext aus. Hinter -U gehört der Name des aktiven Benutzers. Ist jemand anders eingeloggt, ignoriert das Programm weitere Anweisungen. Der Parameter -L meldet den Benutzer ab, -S fährt den PC herunter, und -R startet ihn neu.
Über "Systemsteuerung, Geplante Tasks" lässt sich der Eintrag im Taskplaner bei Bedarf löschen. Der Parameter -F erzwingt den jeweiligen Vorgang. Das ist nicht ganz ungefährlich, denn Windows schließt dabei alle Anwendungen ohne Rückfrage, geöffnete und nicht gespeicherte Dokumente gehen verloren. Ohne -F blockieren aber nicht gespeicherte Dokumente den Vorgang, und das Abmelden oder Herunterfahren ist nicht sicher gewährleistet. Deshalb sollten Sie Anwender vorwarnen.
Dazu erstellen Sie mit
at 20:55 /interactive /every:Mo,Di,Mi,Do,Fr cmd.exe /c "c:\scripts\pcwShutdown.exe -u hugo -m"
einen weiteren Eintrag für den Zeitplaner, der fünf Minuten vor dem Abmelden noch eine Warnmeldung ausgibt.