09.11.2012, 11:13

Thorsten Eggeling

Windows

Windows 8 vs. Windows 7 im Vergleich

Lohnt sich der Umstieg von Windows 7 auf Windows 8? ©pkolokythas (PC-WELT)

Die Oberfläche von Windows 8 wirkt zunächst gewöhnungsbedürftig. Doch unsere Tipps erleichtern den Einstieg in Konfiguration und Bedienung des neuen Systems.
Ende Oktober 2012 war es soweit: Auch Endanwender können Windows 8 kaufen. Neue PCs und Notebooks sind dann – nach einer kurzen Übergangszeit – nur noch mit vorinstalliertem Windows 8 in den Regalen der Händler zu finden.

Wer Windows 8 ausprobieren und die neuen Funktionen testen möchte, kann das schon jetzt tun. Microsoft bietet Windows 8 Enterprise als 90-Tage-Testversion kostenlos zum Download an. Für die Freischaltung benötigen Sie eine Live-ID von Microsoft, aber keinen Lizenzschlüssel. Die Endanwender-Version von Windows 8 lässt sich – anders als Windows 7 – nicht ohne Lizenzschlüssel installieren. Die Testversion kann man später nicht in eine Vollversion umwandeln. Eine gekaufte Windows-8-Version muss also neu installiert werden.

Damit Sie sich in Windows 8 leichter zurechtfinden, zeigt dieser Artikel, wo die Unterschiede zu Windows 7 liegen. Zudem finden Sie Tipps zur Installation des Systems, zur Konfiguration und Bedienung.
Windows 8 auf dem PC installieren
Windows 8 sollte auf allen Notebooks oder PCs laufen, die auch schon für Windows 7 geeignet waren. Die minimalen Systemanforderungen sind die gleichen: 1-GHz-Prozessor, 1 GB RAM (32 Bit) oder 2 GB RAM (64 Bit) sowie 16 GB (32 Bit) beziehungsweise 20 GB (64 Bit) freien Platz auf der Festplatte. Wer wirklich Freude an dem System haben möchte, sollte wenigstens einen Dual-Core-Prozessor einsetzen und mindestens eine 200-GB-Partition für die Installation nutzen.

Windows 8 bringt bereits alle gängigen Treiber mit. Neu sind beispielsweise Treiber für USB-3.0-Chipsätze. In der Regel können Sie aber alle bisherigen Windows-7-Treiber verwenden. Änderungen gibt es nur bei den Druckertreibern. Die Hersteller sollen in Zukunft das schlankere „Print Class Driver Framework“ verwenden. Es bietet einheitliche Oberflächen für alle Drucker. Windows-7-Treiber funktionieren aber weiterhin.

Windows 8 ausprobieren: Wenn Sie Windows 8 gefahrlos testen möchten, sollten Sie das System in einer virtuellen Umgebung installieren. Wie das geht, zeigt detailliert der Artikel „Windows 8 in Virtualbox ausprobieren – so geht’s “.
Download: VirtualBox

Um Windows 8 praxisnah zu testen, sollten Sie aber „richtige“ Hardware einsetzen. Wenn Ihnen dafür kein eigener PC zur Verfügung steht, lässt sich das neue Betriebssystem auch parallel zu Windows 7 installieren. Dazu benötigen Sie eine zweite Festplatte oder eine leere Partition mit genügend Platz. Nach der Installation wählen Sie dann über das Boot-Menü aus, ob Sie Windows 7 oder Windows 8 starten möchten.
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