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Windows 8: Virtualisierung mit Hyper-V

12.10.2012 | 11:26 Uhr |

Erstmals liefert Microsoft mit Windows 8 eine Virtualisierungs-Software gleich mit aus. Hyper-V gibt es ab der Windows-8-Pro-Edition.

Die Software erlaubt das Anlegen, Ändern und Starten virtueller Gastsysteme unter Windows 8. Dabei bevorzugt Hyper-V Windows-Gastsysteme, unterstützt aber auch einige namhafte Linux-Distributionen. Ein bereits vorgefertigtes und kostenloses Zweitsystem wie zuletzt der „XP-Mode“ als Rückversicherung bei Kompatibilitätsproblemen ist bisher allerdings nicht in Sicht.
Hyper-V läuft nur unter 64-Bit-Windows-8, da es die AMD/Intel-Virtualisierungsfunktionen für x64-Prozessoren voraussetzt. Auch auf Windows 8 Pro muss die Virtualisierung über die Systemsteuerung und „Programme, Windows-Features aktivieren“ erst mal freigeschaltet werden. Damit landet die zusätzliche Management-Konsole Virtmgmt.msc auf dem System  - der Hyper-V-Manager.
 
Sofern der Rechner die Anforderungen erfüllt, lassen sich mit „Neu“ virtuelle PCs einrichten. Diese werden von Setup-DVD oder ISO-Image in den virtuellen PC installiert. Einen ausführlichen Ratgeber zu Hyper-V unter Windows 8 finden Sie auf dieser Seite von tecchannel.de .
 
Lesen Sie hier alle Details zu allen Windows-8-Versionen.

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Was ist Windows 8?

Das neue Microsoft-Betriebssystem ist der Nachfolger von Windows 7 und erschien am 26. Oktober 2012. Windows 8 baut auf seinen sehr erfolgreichen Vorgänger auf und enthält den neuen Kachel-Startbildschirm, der sich an der Oberfläche mit rechteckigen Kästen orientiert, die Microsoft mit Windows Phone 7 eingeführt und später auch bei der Xbox 360 integriert hat. Der zunächst eingeführte Begriff der "Metro-Oberfläche" wurde kurz vor dem Start aus rechtlichen Gründen zurückgezogen. Inzwischen spricht Microsoft von "Windows-Live-Tiles".

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