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Windows 8: ReFS - Resilient File System

17.10.2012 | 14:09 Uhr |

Windows 8 kommt nochmal mit NTFS als Standard-Dateisystem. Nur die Servervariante erhält bereits das neue ReFS. Erst der Nachfolger von Windows 8 wird hier nachziehen.

Das Windows 8 für den Desktop läuft zwar noch nicht auf ReFS, kann aber Datenträger mit diesem Dateisystem angeblich bereits lesen. „Resilient“ bedeutet unverwüstlich, elastisch. Das Dateisystem verspricht nämlich nicht nur höhere Kapazitäten, sondern auch verbesserte Datensicherheit durch einige Mechanismen der Kontrolle und Selbstreparatur.
Für diese Ziele lässt Microsoft aber bei ReFS einige NTFS-Funktionen über die Klinge springen, die NTFS seit Jahren bietet, aber angeblich kaum oder kaum mehr genutzt werden: 8+3-Dateinamen, NTFS-Streams, EFS-Verschlüsselung, NTFS-Komprimierung, Hardlinks und Datenträgerkontingente.
Hier sind doch einige NTFS-Eigenschaften dabei, um die es schade ist, die aber eventuell anderweitig kompensiert werden.
Dafür wird ReFS endlich ein altes NTFS-Limit beheben, das schon seit Jahren unzeitgemäß ist: Die maximale Pfadlänge wächst von den aktuellen 256 Zeichen auf 32768 Zeichen.
Direktes Umformatieren bisheriger NTFS-Datenträger auf ReFS wird nicht möglich sein.
 

Lesen Sie hier alle Details zu allen Windows-8-Versionen.

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Was ist Windows 8?

Das neue Microsoft-Betriebssystem ist der Nachfolger von Windows 7 und erschien am 26. Oktober 2012. Windows 8 baut auf seinen sehr erfolgreichen Vorgänger auf und enthält den neuen Kachel-Startbildschirm, der sich an der Oberfläche mit rechteckigen Kästen orientiert, die Microsoft mit Windows Phone 7 eingeführt und später auch bei der Xbox 360 integriert hat. Der zunächst eingeführte Begriff der "Metro-Oberfläche" wurde kurz vor dem Start aus rechtlichen Gründen zurückgezogen. Inzwischen spricht Microsoft von "Windows-Live-Tiles".

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