Windows 8 Funktionen

Windows 8 - Hardware-Anforderungen

Montag, 08.10.2012 | 10:59 von Hermann Apfelböck
Compatibility Center für Windows 8: Gelegentliche Ausnahmen gibt es, aber diesen steht eine weit überwiegende Masse kompatibler Hardware gegenüber.<BR>
Vergrößern Compatibility Center für Windows 8: Gelegentliche Ausnahmen gibt es, aber diesen steht eine weit überwiegende Masse kompatibler Hardware gegenüber.<BR>
Windows 8 bringt die meisten Treiber mit, ist anspruchslos und kommt auch mit älterer Hardware gut klar.
Minimalanforderungen für Windows 8:

  • CPU-Leistung: 1 GHz
  • CPU-Funktionen: PAE, NX und SSE2
  • RAM (32 Bit): 1 GB
  • RAM (64 Bit): 2 GB
  • Grafik: DirectX-9-kompatible Grafikkarte (für Aero)
  • Auflösung: 1024×768 für Metro-Apps
  • Festplatte: 16 bis 20 GB

Die CPU-Funktionen Physical Address Extension, No Execute Bit und Streaming SIMD Extensions sind Anforderungen, die auch ältere CPUs erfüllen. Trotzdem sind diese Werte Theorie und absolute Minimalanforderungen.

In der Praxis genügt aber bereits ein 2-GHz-Prozessor für flüssiges Arbeiten mit dem System und mit Standardprogrammen wie Browser, Office, Mail, Media Player. Der Speicherbedarf liegt trotz zusätzlicher Modern UI und der dafür notwendigen System-Bibliotheken etwa im Bereich des Vorgängers Windows 7.

Somit sind zwei GB für 32-Bit-Architektur, drei GB für 64 Bit realistische Mindestanforderungen. Damit stößt Windows 8 mit Büro- und Standardprogramme sowie den vorinstallierten Apps kaum an die Grenzen.

Der Platz auf der Festplatte muss deutlich großzügiger ausfallen als es die Mindestanforderungen von Microsoft besagen. Mittelfristig muss ausreichend freie Kapazität sein für Software-Installationen, Systemwiederherstellung, Auslagerungsdatei, Ruhezustand, Papierkorb. Zum ernsthaften Arbeiten empfehlen wir mindestens 100 GB aufwärts.

Hardware-Treiber: Windows 8 bringt die meisten Treiber selbst mit und ist abwärtskompatibel zu den Herstellertreibern für Windows 7 und Vista. Daher sind bei allen Geräten, vom Drucker, Scanner, Monitor über Mediaplayer, Netzwerkadapter bis Tastatur und Maus keine Schwierigkeiten zu erwarten, wenn das Zubehör vorher unter Windows 7 oder Vista ordentlich funktionierte. Am Treibermodell hat sich nichts geändert – hier ist Windows 8 zu hundert Prozent abwärtskompatibel.


Bei Druckern sollten Sie ohne die Installation von Herstellertreibern auskommen, weil Microsoft In-Box-Treiber mit Windows 8 mitliefert, die bei den von uns getesteten Druckern tadellos funktionierten. Auch für USB 3.0-Peripherie bringt das System die Treiber bereits mit.


Auf neueren PCs mit UEFI-Firmware können Festplatten jenseits von 2,2-TB auch als Bootpartition verwendet werden. Das 2,2-TB-Limit ist -  ebenso wie die Begrenzung auf vier primäre Partitionen –ein Limit des Master Boot Records (MBR), auf den die alte BIOS-Firmware angewiesen ist. UEFI unterstützt hingegen die neue GUID-Partitionstabelle mit keinerlei praktischen Limits (16,8 Millionen TB, 128 primäre Partitionen).
 
Compatibility Center : Wer Zweifel an der Kompatibilität eher exotischer Hardware hat, kann sicherheitshalber im Compatibility Center nachsehen , ob sein Gerät dort aufgeführt und als „Compatible“ eingestuft ist. Zum Zeitpunkt der Recherche standen dort etwa 6300 kompatiblen Geräten ganze 34 nicht kompatible gegenüber.
 
Windows RT: Da Windows RT nur mit passenden Geräten (Tablets) verkauft wird, müssen Sie sich über die Antriebshardware keine Gedanken machen. Als typische Ausstattung werden Sie etwa eine Zweikern-CPU wie Nvidia Tegra (2 oder 3) und zwei oder vier GB RAM vorfinden, dazu eine SSD mit 64 GB und mehr. Beachten Sie, dass Sie unter Windows RT keine älteren Windows-Treiber installieren können. USB-Peripherie und Drucker sollten aber auch ohne Herstellertreiber problemlos kooperieren.

Lesen Sie hier alle Details zu allen Windows-8-Versionen.

Montag, 08.10.2012 | 10:59 von Hermann Apfelböck
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