Aufgedeckt

Windows 7 - virtuellen WiFi-Hotspot einrichten

Freitag, 13.12.2013 | 12:09 von Panagiotis Kolokythas
MICROSOFT Windows 7 Home Premium SP1 64-Bit DE OEM
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Über ein Gratis-Tool lässt sich in Windows 7 eine versteckte Funktion freischalten, die den Rechner in einen WiFi-Hotspot verwandelt. Dazu wird die neue Technologie Wireless Hosted Network genutzt, die Microsoft in Windows 7 integriert hat und die auch die Bezeichnung Virtual Wifi trägt - oder noch kürzer: VWiFi. Virtual WiFi ist ab Windows 7 Home Premium in Windows 7 enthalten.

Um Virtual Wifi aktivieren und nutzen zu können, ist ein Extra-Gratis-Tool notwendig, das den Namen Virtual Router Manager trägt. Vorausgesetzt wird eine WLAN-Karte oder ein WLAN-USB-Stick. Die für WLAN genutzten Treiber müssen zudem für Windows 7 zertifiziert sein. Nur so ist sichergestellt, dass auch Virtual WiFi unterstützt wird.

Sobald Virtual Router Manager installiert und gestartet ist, dann können Sie die Feineinstellungen durchführen. Unter "Network Name (SSID)" tragen Sie den Netzwerknamen ein. Das ist die Bezeichnung für das Netzwerk, das angezeigt wird, sobald Sie versuchen, sich mit dem WLAN-fähigen Gerät zu verbinden. Unter "Password" tragen Sie ein Passwort ein, das für den Zugriff des WLAN-fähigen Geräts auf den errichteten virtuellen Hotspot benötigt wird. Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein. Und über "Shared Connection" wählen Sie die Verbindungsart aus, mit der der lokale Rechner mit dem Internet verbunden ist: Wenn über Netzwerkkabel, dann einfach "LAN-Verbindung" auswählen.

Abschließend können Sie den virtuellen Router über einen Klick auf den Button "Start Virtual Router" aktivieren und er ist einsatzbereit. Wie bereits erwähnt, kümmert sich Virtual WiFi automatisch um die Verschlüsselung der Daten, wobei WPA2 zum Einsatz kommt. Darauf haben Sie keinerlei Einfluss. Weitere Infos zu Virtual WiFi und Virtual Router Manager finden Sie in diesem PC-WELT Artikel .

Freitag, 13.12.2013 | 12:09 von Panagiotis Kolokythas
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (15)
  • deoroller 00:19 | 09.11.2013

    Seit der Erstauflage der News sind schon knapp ein Jahr rum und die Tools sind immer noch geheim :grübel:

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  • Kiton 12:25 | 10.10.2013

    Irgendwie scheint es mir so, als würden manche User nicht ahnen, was Windows von Haus aus kann.
    Nur manche User? - wohl eher die meisten weil viel zu wenig gelesen wird. Das machen sich die Software Hersteller zu nutzen und verkaufen Programme die eigentlich schon in Windows enthalten sind und verpacken sie in einer schönen Benutzer Oberfläche.

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  • jomal 11:47 | 10.10.2013

    Zitat: deoroller
    Diese Möglichkeit ist den meisten Mausschubsern unbekannt.
    Na gut, bin ich eben begabt. *grins* Demnächst noch ein Programm, welches - emuliert? Echt, aus meinem Leben: NT-Server, Maus kaputt. Kommt ja leider mal vor. Die konnten das System nicht runter fahren. Lachnummer hoch drei. Wie gut, dass ich da den persönlich eingebauten Gott-Modus habe. (okay, wer mit DOS groß geworden ist...)

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  • deoroller 11:31 | 10.10.2013

    Zitat: jomal
    Ähm, für mich am frühen Morgen: ob ich in die Systemsteuerung gehe oder dccw.exe nutze, wenn es das Gleiche ist, wofür dann ein Programm zusätzlich, wenn Windows das doch selbst kann?
    Es gibt Leute, die kommen durch Eingabe eines Befehls in der Eingabeaufforderung schneller zum Ziel. dccw.exe ist in der Systemsteuerung verknüpft, so wie auch die anderen Programme. Sollte eine Verknüpfung mal nicht funktionieren, kann man so trotzdem noch die Funktion erreichen. Diese Möglichkeit ist den meisten Mausschubsern unbekannt.

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  • jomal 06:41 | 10.10.2013

    Zitat: deoroller
    Mit DCCW.exe muss man nicht in die Systemsteuerung klicken. Das ist das gleiche.
    Ähm, für mich am frühen Morgen: ob ich in die Systemsteuerung gehe oder dccw.exe nutze, wenn es das Gleiche ist, wofür dann ein Programm zusätzlich, wenn Windows das doch selbst kann? Irgendwie scheint es mir so, als würden manche User nicht ahnen, was Windows von Haus aus kann.

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