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Windows 7: neu kaufen oder downgraden?

12.11.2014 | 21:32 Uhr |

Windows 8 bzw. 8.1 auf einem Desktop-PC ist nicht jedermanns Sache. Wer seinen neuen PC lieber mit der Vorversion betreiben möchte, hat zwei Optionen.

Die beiden Möglichkeiten zum Wechsel von Windows 8 oder 8.1 auf den Vorgänger des Microsoft-Betriebssystems sind schnell umrissen: Entweder man kauft sich eine nach wie vor erhältliche Lizenz für Windows 7 oder man beschreitet den Downgrade-Weg.
Microsoft hat den Verkauf der verbreiteten Varianten Home Basic, Home Premium und Ultimate von Windows 7 zum Herbst 2014 eingestellt , nur die Windows 7 Professional soll es weiter geben – offiziell. Doch ein Blick auf Online-Preissuchen wie Billiger.de zeigt: Zahlreiche Händler bieten Windows 7 Home Basic, Home Premium und Ultimate weiter an. Die Preise starten je nach Variante bei 20 oder 30 Euro. Dafür gibt es entweder eine Voll- oder eine OEM-Version, die eigentlich für den Verkauf mit einem PC gedacht ist, aber auch ohne verkauft werden darf. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie eine deutsche oder Multi-Language (ML) Version erhalten. Außerdem müssen Sie sich gegebenenfalls vor dem Kauf für die 32-Bit- oder die 64-Bit-Variante entscheiden.

Trotz offiziellem Verkaufsstopp sind auch die Home- und die Ultimate-Varianten von Windows 7 weiterhin bei vielen Internet-Händlern gelistet – zum Teil zu sehr günstigen Preisen.
Vergrößern Trotz offiziellem Verkaufsstopp sind auch die Home- und die Ultimate-Varianten von Windows 7 weiterhin bei vielen Internet-Händlern gelistet – zum Teil zu sehr günstigen Preisen.

Verkaufsstopp von Windows 7 existiert nur auf dem Papier

Voraussetzung für die zweite Variante, also das Downgrade von Windows 8/8.1 auf Windows 7, ist ein PC mit vorinstalliertem Windows 8.1 Pro. Die normale „Core“-Version berechtigt nicht dazu. Wie der Wechsel zu Windows 7 Professional im Einzelnen abläuft, legen jeweils die Hardware-Hersteller fest. Mehr Informationen finden Sie dazu online bei Microsoft . Haben Sie einen gültigen Lizenzschlüssel, benötigen aber noch die ISO-Dateien zum Installieren von Windows 7, finden Sie sie über den Microsoft-Partner Digital River Content schnell im Internet. Beachten Sie auch hier, dass Sie die ISOs in deutscher Sprache und in der gewünschten Version (Home/Professional bzw. 32-/64-Bit) laden.

Welche Alternative ist nun die bessere? Fakt ist, nur wenige Consumer-PCs sind mit Windows 8 Pro ausgestattet und berechtigen damit überhaupt zum Downgrade – der Weg ist dann kostenlos. Der Preis alleine aber spielt ohnehin nur eine untergeordnete Rolle, denn 20 oder 30 Euro für eine Lizenz für Windows 7 sind nun wirklich nicht die Welt. Wer (das von ihm/ihr ungeliebte) Windows 8 bzw. 8.1 loswerden möchte, kann dies also tun – so oder so. Zum Schluss verweisen wir noch auf die Tipps und Tricks zum Downgraden von unserer Schwesterpublikation Computerwoche .

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