Microsoft Windows 7 Ultimate
| Hersteller: | Microsoft |
|---|---|
| Kategorie: | Betriebssysteme |
| Preise: | 72 Angebote ab 74€ |
| Testnote: | - |
| Leserwertung: |
Windows 7 vs XP & Vista
Windows 7 belastet die CPU signifikant geringer
In unserem Anwendungstest mussten die Systeme ordentlich schuften. Im Multitasking wurde unter Hochlast eine breite Palette von Aufgaben abgearbeitet: Archive entpacken, Ordnerinhalte lesen, Film abspielen, Anwendungen, Fotos und Dokumente laden.
Am schnellsten konnte Windows 7 den Parcours durchlaufen – der Vorsprung gegenüber XP beträgt etwa 4 Prozent, gegenüber Vista etwa 10 Prozent. Das sind zwar gut messbare Leistungsvorteile, aber sie fallen zu gering aus, um wirklich spürbar zu werden: Im Alltagsbetrieb werden Sie als Nutzer keine gravierenden Unterschiede gegenüber XP oder Vista feststellen. Allerdings kennt Win 7 keine Aussetzer und Arbeitsverweigerungen wie Vista.
Microsoft konnte Windows 7 auf bescheidene Mindestanforderungen von 1 GB RAM und einer 1-GHz-CPU trimmen. Selbst der Plattenplatz wurde mit 8 GB nach der Installation gegenüber Vista (13 GB) deutlich reduziert. Trotzdem sollten Sie Windows 7 etwa 80 GB gönnen (für Pagefile, Ruhezustand, Wiederherstellungspunkte, Updates, Papierkorb und Schattenkopien). Die Sicherheitsfunktio-nen der Wiederherstellungspunkte und Schattenkopien lassen sich nur mit genügend Plattenplatz angemessen nutzen.
Das einfache XP verschwindet auf heutigen Festplatten geradezu – mit seinen bescheidenen 2 GB nach der Installation.
Der RAM-Bedarf des Systems ohne geladene Programme beträgt bei 2 GB RAM und nach 10 Minuten Leerlauf unter
• Windows XP 320 MB
• Windows Vista 660 MB
• Windows 7 515 MB
Vorteile für Win 7 beim Filmegucken: Beim Abspielen von DVDs und Videodateien mit dem Media Player ist Windows 7 noch Ressourcen-schonender als das kleine XP. Die Grafik auf der nächsten Seite zeigt, wie viel CPU-Zeit die Systeme für das Abspielen von drei Minuten Film fordern: XP und Vista liegen eng beieinander, Windows 7 belastet die CPU signifikant geringer. Dieser als „Core Parking“ bekannt gewordene Mechanismus scheint aber derzeit begrenzt auf den Windows Media Player 12. Längere Akkulaufzeiten bei Notebooks dürfen Sie unter Win 7 nur bei genau diesem Einsatz erwarten.
Wenn Sie Windows 7 selbst installieren wollen, stehen Sie vor keiner schweren Aufgabe. Sofern eine freie Partition vorhanden ist oder ein älteres Windows einfach ersetzt werden soll, ist der Vorgang je nach PC in 25 bis 40 Minuten erledigt. Ähnlich wie unter Vista ist nur eine Handvoll Fragen zu beantworten (Partition, Region, erstes Benutzerkonto). Nach dem Setup blicken Sie in aller Regel auf einen Desktop mit angemessener Auflösung und in einen Geräte-Manager mit funktionierender Hardware: Windows 7 ist aktuell, erkennt daher die meisten angeschlossenen Geräte und installiert die passenden Treiber. Das bedeutet einen gewissen Zeitgewinn gegenüber der Vista-Installation.
Der Unterschied zum XP-Setup ist jedoch dramatisch: Hier können Sie heute locker einen halben Tag verbringen, um die Treiber der nicht automatisch erkannten Hardware einzusammeln.




27.01.11
"Bedienung und Oberfläche: In Windows 7 klickt man weniger", bitte? Ich habe XP und Win7 dauernd im Betrieb und verzweifel immer wieder bei der umständlichen Bedienung beim Win7.Von fehlenden Funktionen ganz zu schweigen. Und was ist das für ein billiges Bsp.:Systemsteuerung und Indizierungsoptionen? Wer nutzt das? Und seit wann muss ich jedes mal auf Klassische Ansicht gehen, dass macht man einmal und dann bleibt sie eingestellt. Also in Sachen Bedienung hätte MS mal besser die vom XP übernommen und nicht vom geflopten Vista. Dann wär Win7 eine wirkliche Alternative zum XP, doch so zählt auch hier der Satz: außen heu innen pfui.
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27.01.11
Was hindert Dich, nur in Windows XP zu arbeiten?
Ich habe auch XP und Vista 64 auf dem PC und brauche XP äußerst selten.
Vista läuft mit SP2 übrigens schneller und besser bei mir als Win 7, obwohl es mehr Ressourcen frißt.
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28.01.11
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