20.07.2009, 11:33

Andreas Kroschel, Hermann Apfelböck

Windows 7 Upgrade Advisor

Windows 7-Prüf-Tool prüft Hardware-Kompatibilität

Läuft Windows 7 auf Ihrer Hardware? Wie bereits für Vista, wird es von Microsoft auch einen Windows 7-Upgrade-Advisor geben.
Windows 7 will mindestens 1 Gigabyte RAM in der 32-Bit-Variante, die 64-Bit-Version 2 Gigabyte. Theoretisch und bei sehr geringen Ansprüchen weiterer Software läuft Windows 7 (32 Bit) schon mit 768 MB zufriedenstellend. Im Extremtest konnten wir feststellen, dass das System bei Engpässen seinen eigenen Bedarf annähernd auf XP-Werte drücken kann, nämlich auf minimal 280 MB. Das ist beeindruckend, ist aber sicher keine Empfehlung: Das System reagiert dann aber durch Datenauslagerung deutlich langsamer.

Auf der Festplatte müssen als absolute Mindestvoraussetzung laut Microsoft 16-20 Gigabyte frei sein. Obwohl das System nach der Neuinstallation mit kargen 8 GB auskommt, sind 16-20 GB auf längere Sicht aber sicher nicht realistisch: 10 GB sind allein für die Systemwiederherstellung und Schattenkopien einzuplanen. Weitere 10 GB sind schnell für die automatischen Update-Sicherungen und dem Versions-Backups unter \Windows\WinSXS einzupalnen. Pagefile, Ruhezustand, einige Benutzerkonten, der Papierkorb und der Internet-Cache fordern weitere 10 GB. Und dann ist noch keine Software installiert. Kurz: Auf einer Partition unter 50 GB sollten nicht installieren.

Für die Aero-Benutzeroberfläche muss eine entsprechend fähige 3D-Grafikkarte installiert sein – im Prinzip der Standard auf jedem halbwegs aktuellen PC, jedoch nicht unbedingt in älteren Notebooks oder auf Rechnern mit On-Board-Grafikchips.

Mit diesen relativ bescheidenen Ansprüchen an die Hardware ist Windows 7 das erste Windows, das weniger Ressourcen fordert als sein direkter Vorgänger (Windows Vista). .
Um festzustellen, ob Windows 7 auf Ihrer Hardware läuft, stellt Microsoft ein kostenloses Tool bereit: den Windows 7 Upgrade Advisor. Es zeigt ferner eventuelle Kompatibilitätsprobleme mit vorhandener Software.
Bis jetzt liegt der Windows 7 Upgrade Advisor nur als Beta-Version und in englischer Sprache vor, gilt aber bereits als stabil und fast fertig. Gedacht ist er vor allem für XP-Benutzer. Wer bereits Vista auf seinem PC hat, kann davon ausgehen, dass Windows 7 ebenfalls laufen wird.
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