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Bibliotheken und die Suchfunktion

16.02.2010 | 16:11 Uhr |

Bibliotheken sind in Windows 7 neu. Sie lösen alte Konzepte wie die Ordner „Eigene Dateien“ ab und vereinfachen die Organisation Ihrer Daten.

Bibliotheken sind virtuelle Sammelordner, mit denen Sie verschiedene Explorer Ordner von unterschiedlichen Speicherorten (verschiedene Festplatten oder Netzwerk-Ordner) unter einem thematischen Namen zusammenfassen können, wie etwa „Dokumente“ oder „Bilder“. Bibliotheken mit diesem Namen sind nach der Installation von Windows 7 bereits eingerichtet, ebenso „Musik“ und „Videos“. Eine neue Bibliothek legen Sie so an: Starten Sie den Windows-Explorer, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf „Bibliotheken“ und wählen Sie aus dem Kontextmenü den Punkt „Neu, Bibliothek“. Nachdem Sie die Bibliothek erstellt und benannt haben, können Sie sie mit der Schaltfläche „Ordner hinzufügen“ mit Ordnern befüllen. Auch später oder mit bereits existierenden Bibliotheken geht das, indem Sie auf den Link „Hierzu gehören: 3 Orte“ klicken, wobei statt der „3“ auch eine andere Zahl dort stehen kann, die der bereits enthaltenen Ordner. Ein zweiter Weg führt, einen Ordner in eine Bibliothek einzubinden, führt über dessen Kontextmenü: Hier klicken Sie auf „In Bibliothek aufnehmen“ und wählen eine der Bibliotheken aus dem Menü aus.

Bibliotheken, die auf der Festplatte liegen, werden automatisch indiziert, also von der verbesserten Windows-Suche 4 erfasst. Bibliotheksordner, die sich auf einem Netzlaufwerk befinden, müssen auf dem jeweiligen aus dem Netzwerk müssen auf dem Netz-PC indiziert sein, andernfalls lehnt sie der Explorer beim Hinzufügen ab. Eine Suche in Bibliotheksordnern, die auf dem Netzwerk liegen, löst also die Windows-Suche auf dem Netz-PC aus.Windows 7 kann Suchportale aus dem Web direkt in den Windows-Explorer integrieren. Dieser Search Federation genannte Suchverbund erfordert lediglich den Download und Integration einer kleinen OSDX-Datei, dem „ Search Connector “.

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