12.08.2009, 11:30

Andreas Kroschel, Christian Löbering

Windows-7-Funktion

Firewall

Die Windows-7-Firewall filtert alle Daten, die aus dem Internet auf Ihren PC gelangen und von diesem in Richtung Internet versandt werden. Dadurch soll Ihr Rechner vor unerlaubten Zugriffen geschützt werden.
Sie finden die Firewall-Einstellungen in der Systemsteuerung unter „Windows-Firewall“. Falls deren Einstellungen von den Microsoft-Empfehlungen zum Schutz des Computers abweichen, etwa bei ausgeschalteter Firewall, fällt dies auf den ersten Blick daran auf, dass die betreffenden Abschnitte rot eingefärbt sind. Per Schaltfläche „Empfohlene Einstellungen“ können Sie das sofort korrigieren. Spezielle Einstellungen, wie etwa manuell zugelassene oder blockierte Anwendungen, werden durch die Schaltfläche „Empfohlene Einstellungen“ nicht zurückgesetzt.
Konfiguration: Die Firewall konfigurieren Sie je nach Netzwerkstandort getrennt - das ist die Neuerung in Windows 7. Sowohl ob sie überhaupt eingeschaltet ist, als auch welche Einstellungen gelten sollen, richtet sich danach, ob Sie sich mit Ihrem PC im Heim- oder Arbeitsplatznetzwerk oder aber in einem öffentlichen Netzwerk befinden. In der Standardeinstellung für nichtöffentliche Netze informiert die Firewall, wenn ein bisher unbekanntes Programm Internet-Zugriff haben will. Dies kann etwa ein Spiel oder ein Instant Messenger sein. Diese Einstellungen und ob Sie eventuell auch eigentlich zugelassene Programme blockieren wollen, stellen Sie unter „Benachrichtigungseinstellungen ändern“ ein. Für Windows-Komponenten ist dies im allgemeinen nicht nötig: Installieren Sie eine zu Windows 7 gehörende Komponente, die Internet-Zugriff benötigt, wie etwa den Remotedesktop oder den Telnet-Server, sorgt die Installationsroutine automatisch dafür, dass die entsprechenden Ports der Firewall geöffnet werden.
Erlauben Sie einem danach fragenden Programm den Zugriff, öffnet die Firewall die entsprechenden Ports. Nachträglich, etwa um eine Entscheidung zu korrigieren, können Sie dies über den Link „Ein Programm oder Feature durch die Windows-Firewall zulassen“ konfigurieren. In öffentlichen Netzen informiert Sie die Firewall über solche Anforderungen von Anwendungen nicht, sondern verwirft sie kommentarlos. Soll ein Programm, das bestimmte geöffnete Ports benötigt, auch in öffentlichen Netzen funktionieren, müssen Sie das deshalb manuell konfigurieren. Klicken Sie dazu auf „Ein Programm oder Feature durch die Windows-Firewall zulassen“, suchen es aus der Liste heraus und setzen neben dem Haken bei „Heim/Arbeit (Privat)“ auch einen bei „Öffentlich“. Achtung: Diese Einstellung gilt dann für alle – auch alle zukünftigen – öffentlichen Netze, an die Sie sich anschließen!
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