15.09.2009, 16:12

Andreas Kroschel, Christian Löbering

Windows-7-Funktion

Core Parking

Wenn Windows 7 einen oder mehrere der vorhandenen Prozessorkerne zeitweilig nicht benötigt, kann es sie als Stromsparfunktion abschalten – also „Kerne parken“.
Im herkömmlichen Mehrprozessor oder Mehrkern-Betrieb belastet Windows die vorhandenen Prozessorkerne möglichst gleichmäßig. Aushebeln können Sie diesen Mechanismus per Hand, indem Sie im Task-Manager per Menüpunkt „Zugehörigkeit festlegen“ im Kontextmenü eines Prozesses diesen Prozessen speziell einem Prozessor zuordnen. Auch Anwendungen selbst können steuern, nicht alle der verfügbaren Prozessorkerne zu verwenden.
Hat der Rechner wenig zu tun, sind normalerweise auch alle Prozessorkerne gleichermaßen wenig ausgelastet. Hier kommt Core Parking ins Spiel und schaltet Prozessoren beziehungsweise Kerne, die gerade nicht benötigt werden, zeitweise ab. Der Zweck ist eine effektivere Energieeinsparung. Diese Funktion gibt es übrigens nicht nur für Windows 7, sondern auch für das Kernel-gleiche Server-System Windows Server 2008 R2. Um Core Parking verwenden zu können, muss Windows 7 respektive Windows 2008 R2 auf einem Rechner mit vier oder mehr Prozessorkernen laufen. „Core Parking“ ist dann als weiteres Energieschema verfügbar und kann über das Kommandozeilentool powercfg.exe detailliert angepasst werden.
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