04.08.2009, 15:01

Hermann Apfelböck

Windows 7 Funktion

Aero Designs und Aero Glass unter Windows 7

Windows 7 übernimmt und verbessert die unter Vista eingeführte Optik mit durchsichtigen Fensterrahmen (Aero Glass). Die Aero Designs werden unter Windows 7 unter anderem um regionale Themen und Wallpaper erweitert. Unter Vista blieb Aero 'l'Art pour l'Art', ästhetischer Schnickschnack. Windows 7 gelingt es zumindest teilweise, die Optik zu funktionalisieren: Aero Glass wird nützlich.
Auf den ersten Blick unterscheidet sich Windows 7 mit aktiviertem Aero Glass kaum von der bekannten Vista-Optik: Transparente Fensterrahmen, Farbeffekte der Titelleistenschaltflächen, Vorschau-Thumbnails in der Taskleiste, leuchtender Startknopf bei Mouse over, den Task-Switcher Flip 3D - das alles kennen wir bereits von Vista. Bei den Designs vereinfacht Windows 7 den schnellen Wechsel eines Desktop-Themas und bietet diverse Design-Themen auf Festplatte und weitere online. Weitere kleine Verbesserungen offenbart erst der genaue Blick, so etwa die nützlichen Optionen, den Mauszeiger oder die Desktop-Symbole nach einem Design-Wechsel beizubehalten.
Funktionelles Aero Glass: Wirklich entscheidende Neuigkeiten sind aber nur die neuen Aero-Funktionen Snap und Peek. Dass Aero Snap vor dem Loslassen des Mauszeigers die künftige Grösse des Fenster als gläsernen Rahmen anzeigt, ist nicht nur optisch gelungen, sondern eine nützliche Information. Dass ferner Aero Peek alle Fenster mit Ausnahme des aktuell gewählten in durchsichtige Rahmen verwandelt, fördert die Übersicht und ist eine wesentliche Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Task.
Konfiguration von Design und Effekten: Obwohl gegenüber Vista verbessert, ist die Feineinstellung von Aero Glass, Design und Effekten auch unter Windows 7 etwas verwirrend. Über 'Systemsteuerung, Anpassung' sind viele optische Einstellungen zu erreichen, aber ein weitere fundamentale Schaltzentrale verbleibt wie bei Vista weiterhin unter 'Systemeigenschaften, Erweitert, Visuelle Effekte'. Dort lässt etwa der Glass-Effekt komplett deaktivieren oder auf alle Design-Elemente verzichten ('Visuelle Stile...').
Voraussetzungen für Aero Glass: Halbwegs aktuelle Rechner und Grafikkarten können die Hardware-Voraussetzungen für Aero Glass locker erfüllen:
CPU: 1 GHz
RAM: 1 GB
Grafikkarte: DirectX 9.0-kompatibel mit Pixel Shader 2.0 und 128 MB
Software: Eine weitere Voraussetzung ist eine Windows 7-Variante ab Home Premium. Home Basic und die Starter Edition unterstützen kein Aero Glass.
Registry-Hack für Aero Glass: Sofern dieGrafikkarte nicht DirectX 9.0-tauglich ist, kann Aero Glass nicht aktiviert werden. Scheitert das Aero-Design hingegen an einer anderen unerfüllten Bedingung, hilft oft ein Registry-Eingriff unter
Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\DWM.
Diesem Schlüssel sind drei neue DWORD-Einträge 'UseMachineCheck', 'Blur' und 'Animations' jeweils mit Wert '0' hinzuzufügen. Um dem Desktop Windows Manager diese Änderung mitzuteilen, beenden Sie nachfolgend in der Dienste-Konsole Services.msc den 'Sitzungs-Manager für Desktopfenster' und starten ihn danach neu.
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