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Windows 2000/XP: Schneller Zugriff auf Netzwerkfreigaben

07.10.2004 | 10:53 Uhr |

In einem größeren Netz dauert Ihnen der Zugriff auf andere Domänen oder auf Windows-Arbeitsgruppen im Explorer immer viel zu lange. Machen Sie um die "Netzwerkumgebung“ lieber einen Bogen. Wir zeigen Ihnen wie es funktioniert.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

In einem größeren Netz dauert Ihnen der Zugriff auf andere Domänen oder auf Windows-Arbeitsgruppen im Explorer immer viel zu lange.


Lösung:

Machen Sie um die "Netzwerkumgebung“ lieber einen Bogen. Der Windows-Explorer verwendet für die Navigation im Netzwerk alte und langsame Methoden. So kommen Sie am schnellsten auf die gewünschte Freigabe: Wenn Sie Rechner- und Freigabenamen kennen, empfiehlt es sich, direkt auf Netzwerk-Ressourcen zuzugreifen. Geben Sie in die Adressleiste des Explorers oder über "Start, Ausführen“ den Netzwerkpfad "\\<Server>\<Ressource>“ ein

Als <Server> setzen Sie den Namen des Computers ein und für <Ressource> den Namen der Freigabe. Wer häufig auf einen bestimmten Server zugreifen muss, erstellt sich besser gleich eine Verknüpfung mit folgendem Inhalt:

%windir%\explorer.exe /e, \\<Server>\<Ressource>

Bei einem Doppelklick auf den Link startet der Windows-Explorer gleich ohne lange Wartezeit mit einer Ansicht der Freigabe. Oder Sie weisen der Freigabe über "Extras, Netzlaufwerk verbinden“ einen freien Laufwerksbuchstaben zu.

Eine bequeme Alternative ist unser Gratis-Tool :pcwNetzBrowser.EXE . Damit können Sie eine Liste aller im Netz verfügbaren PCs erstellen und in einer Datei speichern. Beim erneuten Start lädt das Tool die Einträge in der Liste, und Sie können ohne weitere Suche im Netz auf die Freigaben zugreifen.

Das Programm benötigt keinerlei Installation. Kopieren Sie pcwNetzBrowser einfach in ein beliebiges Verzeichnis. Über "Suchen, Gesamtes Netzwerk“ ermitteln Sie die Server in allen verfügbaren Domänen und Arbeitsgruppen. In kleinen Netzwerken mit nur einer Arbeitsgruppe geht es schneller mit "Suchen, Arbeitsgruppe“. Über "Datei, Speichern“ legen Sie die Server-Liste auf der Festplatte ab. Standardmäßig liegt diese im selben Verzeichnis wie die EXE-Datei. Über "Extras, Optionen“ können Sie einen anderen Speicherort bestimmen.

Nach einem Klick auf den Server-Namen im linken Teil des Fensters erscheinen die Freigabenamen sehr schnell auf der rechten Seite. Mit einem Doppelklick auf einen Eintrag öffnen Sie die Freigabe in einem Explorer-Fenster, über "Extras, Netzlaufwerk verbinden“ weisen Sie ihr einen Laufwerksbuchstaben zu.

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