Windows 10

Windows 10 ist das aktuelle Windows-Betriebssystem, das Microsoft an die Nutzer von Windows 7 und Windows 8 im ersten Jahr gratis ausliefert. Mit Windows 10 feiert das Start-Menü ein Comeback und Cortana auf dem Desktop ihre Premiere. Aber Windows 10 ist nicht nur für Desktop-PCs erhältlich, sondern kommt auch bei Smartphones, der Xbox One, IoT-Geräte und Hololens zum Einsatz.

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Windows 10 im Team nutzen: Onedrive, Skype & Heimnetz

23.10.2016 | 09:03 Uhr |

Windows 10 leistet nicht nur auf einzelnen PCs, Notebooks und Tablets gute Dienste. Auch in Sachen Zusammenarbeit kann das Betriebssystem überzeugen. Wir zeigen Ihnen, was das in der Praxis bringt.

Da in vielen Haushalten mindestens zwei netzwerkfähige Windows-Geräte zum Einsatz kommen, liegt der Gedanke nahe, PC und Notebook respektive Tablet miteinander zu vernetzen. Kompliziert ist das nicht, da Microsoft-Betriebssysteme schon seit Windows 7 über die Heimnetzgruppenfunktion verfügen. Aber auch der Online-Speicherplatz Onedrive, Skype sowie die 2016er-Versionen der bewährten Office-Anwendungen Word, Excel und Powerpoint erleichtern die Kommunikation und die Zusammenarbeit. Wir zeigen Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie davon in der Praxis profitieren.

Siehe auch: Acht Tipps, um Windows 10 zu optimieren

Mehrere Windows-10-Geräte in einer Heimnetzgruppe

Die praktische Funktion „Heimnetzgruppe“ in Windows ab Version 7 vereinfacht die Freigabe von Dateien und Druckern für andere Benutzer für einen schnellen gemeinsamen Zugriff ohne langwierige manuelle Freigaben. Die Heimnetzgruppe setzt voraus, dass sich die Rechner in einem „Heimnetzwerk“ befinden. Wenn Sie den Netzwerkstandort „Heimnetzwerk“ gewählt haben, konfiguriert Windows Ihren Rechner automatisch so, dass Freigaben über die Heimnetzgruppe erfolgen. In einem Heimnetzwerk aktiviert Windows die Netzwerkerkennung sowie die Datei-und Druckerfreigabe. Damit sehen Sie andere Computer und Geräte im Netzwerk – und andere Nutzer sehen auch Ihren PC. Die aktivierte Datei-und Druckerfreigabe ermöglicht das Freigeben von Dateien und Druckern für andere Rechner und Nutzer im Netzwerk. Die Windows-Firewall blockiert automatisch alle eingehenden Verbindungen. Eine Ausnahme sind Datenpakete für Datei-und Druckerfreigaben und zur Netzwerkerkennung. Nach außen lässt die Firewall in den Grundeinstellungen alle Datenpakete passieren. Über das „Netzwerk-und Freigabecenter“ können Sie sofort sehen, welche Rechner sich in Ihrem Heimnetzwerk befinden und ob Ihr PC mit dem Internet verbunden ist. Klicken Sie dazu in der Systemsteuerung auf „Netzwerk und Internet“ und dort unter „Netzwerk-und Freigabecenter“ auf „Netzwerkstatus und –aufgaben anzeigen“. Ob Ihr Rechner mit dem Internet verbunden ist, zeigt die Kurzübersicht an. Direkt darunter finden Sie Informationen zur Art der Anbindung Ihres PCs: links der Netzwerkstandort (Heimnetzwerk, Arbeitsplatznetzwerk oder öffentliches Netzwerk), rechts der Verbindungstyp (etwa Ethernet, WLAN oder Wählverbindung).

Das alphanumerische Kennwort der Heimnetzgruppe wird zufällig generiert. Sie müssen es auf allen Rechnern, die einer Heimnetzgruppe beitreten wollen, eingeben.
Vergrößern Das alphanumerische Kennwort der Heimnetzgruppe wird zufällig generiert. Sie müssen es auf allen Rechnern, die einer Heimnetzgruppe beitreten wollen, eingeben.

Neue Heimnetzgruppe mithilfe eines Assistenten anlegen

Bereit seit Windows 7 gibt es gemeinsame Heimnetzgruppen, um einfach ein eigenes Netzwerk für Desktop-PCs, Notebooks und weitere Geräte einzurichten. Eine Heimnetzgruppe vereinfacht den Austausch von Foto-, Video-und Musikdateien sowie Dokumenten. Jede Heimnetzgruppe in Windows wird durch einen gemeinsamen Schlüssel mit zehn Zeichen verbunden. Praktisch: Die Heimnetzgruppe ist immer an den Windows-PC gebunden, nicht an einen einzelnen Benutzer. Gehört also ein Computer zu einer Heimnetzgruppe, können alle Nutzer des Rechners auf die freigegebenen Ordner der jeweils anderen zugreifen. Die Einrichtung eines neuen Heimnetzwerks erledigen Sie im Windows Explorer mit einem leicht zu handhabenden Assistenten.

Öffnen Sie mit der Tastenkombination Win+E den Windows Explorer und klicken Sie in der linken Leiste auf „Heimnetzgruppe“. Im rechten Fensterbereich gehen Sie dann auf „Heimnetzgruppe erstellen“. Es startet nun ein Assistent, indem Sie nach einem Klick auf „Weiter“ erst festlegen, was freigegeben werden soll. Die Vorgaben können Sie jetzt oder zu einem späteren Zeitpunkt anpassen. Die Freigaben ändern Sie mit einem Klick in das jeweilige Dropdown-Feld am Ende der Zeile. Die Freigabe wird nun eingerichtet. Anschließend wird das Kennwort zur Heimnetzwerkgruppe angezeigt. Notieren Sie es, um damit weitere Rechner ins Heimnetz aufzunehmen. Klicken Sie auf den Button „Fertig stellen“, um die Einrichtung des Heimnetzwerks abzuschließen.

Um ein Windows-Gerät zu einer Heimnetzgruppe hinzuzufügen, müssen Sie mit „Jetzt beitreten“ bestätigen. Heimnetzgruppen können auch wieder verlassen werden.
Vergrößern Um ein Windows-Gerät zu einer Heimnetzgruppe hinzuzufügen, müssen Sie mit „Jetzt beitreten“ bestätigen. Heimnetzgruppen können auch wieder verlassen werden.

Einer Heimnetzgruppe beitreten und freigegebene Ordner nutzen

Auch für den Beitritt in eine Heimnetzgruppe öffnen Sie mit Win+E den Explorer und klicken den Eintrag „Heimnetzgruppe“ an. Im rechten Fensterbereich gehen Sie auf den Punkt „Jetzt beitreten“. Nun startet ein Assistent, in den Sie das Passwort zur Heimnetzgruppe eingeben. Anschließend können Sie die Inhalte auf dem PC freigeben, die ebenfalls für andere Rechner in der Heimnetzgruppe verfügbar sein sollen. Wird kein Eingabefeld für das Passwort angezeigt, ist noch keine Heimnetzgruppe auf einem anderen PC eingerichtet oder der Rechner nicht mit dem Netzwerk verbunden. Schließen Sie die Einrichtung ab und beenden Sie den Assistenten. Nun sind beide Rechner in der Heimnetzgruppe miteinander verbunden und können Dateien austauschen.

Um auf freigegebene Ordner in der Heimnetzgruppe zuzugreifen, öffnen Sie den Explorer und wählen unter „Heimnetzgruppe“ den entsprechenden PC aus. Navigieren Sie zu einem Ordner und öffnen Sie diesen mit einem Doppelklick. Sie können nun Dateien von diesem Laufwerk öffnen, etwa Musiktitel, Filme und Fotos sowie eigene Dateien auf dem Netzwerkspeicher ablegen. Dabei stehen alle üblichen Dateioperationen zur Verfügung.

Mit einem kleinen Trick können Sie verhindern, dass Onedrive die in der Cloud gespeicherten Daten auf dem Systemlaufwerk ablegt.
Vergrößern Mit einem kleinen Trick können Sie verhindern, dass Onedrive die in der Cloud gespeicherten Daten auf dem Systemlaufwerk ablegt.

Onedrive: Ein zentraler Online-Speicherplatz für alle Geräte

Die enge Einbindung in das Betriebssystem macht Onedrive als Cloud-Speicherdienst für Windows-10-Nutzer besonders interessant. So ist die Online-Festplatte bei der Anmeldung mit einem Microsoft-Konto sofort startklar, als Speicherort fürs Streaming mit der Groove-Musik-App vorgesehen und auch in den Office-Anwendungen zur Datenablage voreingestellt. Außerdem lassen sich Inhalte mit einem Rechtsklick im Explorer leicht freigeben und Fotogalerien ohne weitere Tools online stellen. Darüber hinaus stehen auch Gratis-Apps für Android-Geräte und iOS zur Auswahl, sodass Sie auch mit diesen Geräten auf Ihren Cloud-Speicher zugreifen können. Als Nutzer von Windows 10 stehen Ihnen 5 GByte Speicherplatz kostenlos zur Verfügung, Office-365-Abonnenten verfügen sogar über ein Speicherkontingent von 1 TByte.

Sie selbst entscheiden, ob alle Daten, die in Onedrive gespeichert sind, synchronisiert werden sollen, oder ob Ihnen der Abgleich ausgewählter Verzeichnisse ausreicht.
Vergrößern Sie selbst entscheiden, ob alle Daten, die in Onedrive gespeichert sind, synchronisiert werden sollen, oder ob Ihnen der Abgleich ausgewählter Verzeichnisse ausreicht.

Standardmäßig legt Onedrive Dateien auf dem Systemlaufwerk in Ihrem Benutzerverzeichnis im Ordner „OneDrive“ ab. Bei Verwendung eines SSD-Laufwerks mit begrenzter Speicherkapazität bietet es sich in der Praxis an, einen anderen Datenträger für Onedrive auszuwählen. Um den Zielpfad auf Ihrem Rechner ändern, öffnen Sie zunächst die Onedrive-Einstellungen, indem Sie das im Infobereich der Taskleiste platzierte App-Icon mit der rechten Maustaste anklicken und sich für „Einstellungen“ entscheiden.

Bringen Sie das Register „Konto“ nach vorne und klicken Sie auf „Verknüpfung von OneDrive aufheben“. Klicken Sie im daraufhin angezeigten Dialog „Willkommen bei OneDrive“ auf „Anmelden“ und loggen Sie sich mit Ihrem Microsoft-Konto an.

Im Dialog „Dies ist Ihr OneDrive-Ordner“ klicken Sie auf den Link „Speicherort ändern“, wählen dann das gewünschte Laufwerk aus, bestätigen mit „Ordner auswählen“ und fahren mit Klicks auf „Weiter“ fort.

25 Windows-10-Hacks: Mehr Speed, bessere Oberfläche

Cloud-Datenabgleich steuern, Fernzugriff und Dateifreigabe

Windows 10 stellt Ihnen nach einem Rechtsklick auf das Onedrive-Icon in der Taskleiste und Klicks auf „Einstellungen -> Konto -> Ordner wählen“ neben einer vollständigen Synchronisierung mit der Onedrive-Cloud auch eine selektive Synchronisierung zur Verfügung. Damit können Sie die mit dem PC synchronisierten Ordner nach Bedarf selbst festlegen. Der Abgleich von Dateien und Verzeichnissen im Onedrive-Ordner auf dem PC mit der Online-Festplatte kann also in der Weise erfolgen, dass Windows 10 stets automatisch alles synchronisiert (Option „Alle Dateien und Ordner in meinem Onedrive synchronisieren“). Oder Sie entscheiden sich für die Option „Nur diese Ordner synchronisieren“ und legen über die Auswahlkästen darunter selbst fest, welche Ordner Onedrive zwischen PC und Cloud synchron hält. Wie es um den Synchronisierungsstatus Ihrer Dateien bestellt ist, sehen Sie auf einem Blick. Denn der Explorer in Windows 10 signalisiert über ein kleines Symbol bei jeder Datei im Onedrive-Ordner den derzeitigen Synchronisierungsstatus. Grün bedeutet „synchron“; ein Doppelpfeil-Icon kennzeichnet Dateien, deren Synchronisierung aussteht.

Damit Sie nicht von ungebetenen Personen per Skype kontaktiert werden, ist es ratsam, die Standardeinstellungen der Privatsphäre manuell anzupassen.
Vergrößern Damit Sie nicht von ungebetenen Personen per Skype kontaktiert werden, ist es ratsam, die Standardeinstellungen der Privatsphäre manuell anzupassen.

Onedrive in Windows 10 ermöglicht einen einfachen Fernzugriff auf die Dateien Ihres PCs. Es genügt, den Windows-10-Rechner zuhause oder im Büro eingeschaltet zu lassen, um remote im Browser auf die Dokumente des Rechners zugreifen zu können – und zwar unabhängig von der Größe Ihres Onedrive-Speichers. Zum Zugriff im Browser öffnen Sie www.onedrive.com und melden sich mit Ihren Microsoft-Kontodaten an. Klicken Sie dann links in der Leiste auf den Namen Ihres Rechners. Für den Remote-Dateizugriff über Onedrive muss das Häkchen vor „OneDrive zum Abrufen meiner Dateien auf diesem PC verwenden“ in den Onedrive-Einstellungen gesetzt sein. Die Option erreichen Sie nach einem Rechtsklick auf das Onedrive-Symbol im Infobereich auf der Taskleiste unter „Einstellungen“. Der Fernzugriff ist nicht auf Dateien innerhalb des Onedrive-Ordners beschränkt, vielmehr können Sie auf jede Datei auf internen und externen Datenträgern zugreifen. Auch an freigegebene Ordner im Netzwerk kommen Sie ran, sofern diesen ein Laufwerksbuchstabe zugeordnet ist oder sie in den Windows-Bibliotheken enthalten sind.

Das schnelle Weitergeben von Dateien über Onedrive ist in Windows 10 ähnlich komfortabel wie in Dropbox gelöst: Mittels Rechtsklick auf eine Datei oder einen Ordner kann man einen Onedrive-Link anfordern, der daraufhin in die Zwischenablage kopiert wird und sich dann in Mails oder Messenger-Chats einfügen lässt. Via Rechtsklick und „Weitere OneDrive-Freigabeoptionen“ greifen Sie über den Browser auf die Onedrive-Website zu und können Personen zum gemeinsamen Arbeiten im gewählten Onedrive-Ordner einladen – auf Wunsch auch im sicheren Nur-Lesen-Modus.

Die Suche nach anderen Nutzern ist einfach, da Sie lediglich den Skype-Alias, den echten Namen oder die E-Mail-Adresse des gesuchten Kontaktes angeben müssen.
Vergrößern Die Suche nach anderen Nutzern ist einfach, da Sie lediglich den Skype-Alias, den echten Namen oder die E-Mail-Adresse des gesuchten Kontaktes angeben müssen.

Skype: VoIP-Client herunterladen, installieren und konfigurieren

Skype ist nach wie vor die erste Wahl, wenn es um kostenlose Voice-over-IP-Kommunikation und Videotelefonate geht. Die dazu erforderliche Anwendung gehört nicht zum Lieferumfang von Windows 10, sodass sie Skype erst einmal herunterladen und installieren müssen. Tippen Sie „Skype“ in das Cortana-Suchfeld, klicken Sie in der Liste der Fundstellen auf „Skype herunterladen“ und wählen Sie dann erneut „Skype herunterladen“. Klicken Sie nach Abschluss des Downloads auf „Ausführen“, um die Installation zu starten. Stimmen Sie den Lizenzbedingungen zu, bestätigen Sie den „Click-to-Call“-Hinweis mit „Weiter“ und melden Sie sich dann mit Ihrem Skype-oder Microsoft-Konto an. Fahren Sie mit „Weiter“ fort, überprüfen Sie, ob Mikrofon, Lautsprecher und – sofern vorhanden – Videokamera funktionieren und bestätigen Sie mit „Weiter“. Ist eine Webcam angeschlossen, wählen Sie ein Anzeigebild aus oder schießen eine neue Aufnahme, die fortan als Ihr Profilfoto verwendet wird.

Bevor Sie nun per Skype kommunizieren, sollten Sie einen Blick auf die Einstellungen werfen. Nach Klicks auf „Aktionen“ und „Optionen“ wählen Sie unter „Allgemein“ den Eintrag „Allgemeine Einstellungen“. Hier legen Sie fest, nach welcher Zeitspanne Sie in den Kontaktlisten der anderen Skype-Nutzer als „Abwesend“ angezeigt werden. Wichtig ist die Option „Privatsphäre“: Um Anrufe, Video-und Bildschirmübertragungen und Sofortnachrichten von Fremden zu unterbinden, ist es ratsam, sich für die Einstellungen „nur von meinen Kontakten“, „Kontakte, die in meiner Kontaktliste sind“ und „nur von meinen Kontakten“ zu entscheiden. Um an diese Optionen zu gelangen, klicken Sie auf „Erweiterte Optionen“. Mit „Speichern“ schließen Sie den Dialog.

Skype-Kontakte im Telefonbuch suchen, finden und anrufen

Nun sind Sie bereit für die VoIP-Telefonie. Um jedoch mit anderen Nutzern Kontakt aufnehmen zu können, müssen Sie ermitteln, wer ebenfalls skypt. Wählen Sie „Kontakte“, klicken Sie auf „Kontakt hinzufügen“ und entscheiden Sie sich für „Skype-Nutzerverzeichnis durchsuchen“. Die Suche kann anhand von Skype-Namen, Real-Life-Namen und E-Mail-Adresse erfolgen. Um das Spammen zu unterbinden, muss der Kontakt Ihre Anfrage aber erst bestätigen. Das Telefonieren an sich ist kinderleicht. Es reicht, in der Kontaktliste einen Eintrag anzuklicken und „Anrufen“ zu wählen. Meldet sich ein anderer Skype-Nutzer bei Ihnen, macht Sie der VoIP-Client durch einen Klingelton und einen Dialog auf den Anruf aufmerksam. Das Gespräch nehmen Sie per Klick auf den grünen Button an.

Wesentlich mehr Spaß als das Telefonieren macht die Kommunikation mittels Video. Schließen Sie die Webcam an den Windows-10-Rechner an und konfigurieren Sie das Zubehör, indem Sie den Anweisungen des Handbuchs oder eines Assistenten folgen. Es schadet dabei nicht, sich auf der Hersteller-Webseite nach neuen Treibern umzusehen. Nicht unbedingt nötig ist es hingegen, die Webcam-Software zu installieren. Starten Sie Skype, klicken Sie auf „Aktionen“ und „Optionen“. In der linken Spalte klicken Sie auf „Videoeinstellungen“. Hat die Einrichtung der Webcam geklappt, sehen Sie das Live-Kamerabild. Über die Schaltfläche „Webcam-Einstellungen“ gelangen Sie zu einem weiteren Dialog, in dem Sie unter anderem Helligkeit, Kontrast und Farbton anpassen können. Nachdem Sie alle Änderungen gespeichert haben, können Sie eine Videokonferenz starten. Dazu klicken Sie in der Kontaktliste auf die Person, mit der Sie sich unterhalten wollen, und drücken dann auf die Schaltfläche „Videoanruf“. Nimmt der Angerufene das Gespräch an, beginnt augenblicklich die Übertragung.

Die aktuellen Versionen von Word, Excel und Powerpoint bieten eine neue Freigabefunktion, die das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten in Echtzeit gestattet.
Vergrößern Die aktuellen Versionen von Word, Excel und Powerpoint bieten eine neue Freigabefunktion, die das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten in Echtzeit gestattet.

Office: Dokumente freigeben und in Echtzeit mit anderen arbeiten

Nachdem Microsoft seine Office-Software nicht mehr ausschließlich als Dauerlizenz anbietet, sondern auch als Abonnement offeriert, sind sich viele Anwender nicht mehr sicher, ob sie sich für Office 2016 oder für Office 365 entscheiden sollen. Dabei ist es ganz einfach: Office 365 ist der Produktname derjenigen Office-Pakete, die ausschließlich im Abonnement zu haben sind.

Sie umfassen alle aktuellen Office-Programme (also die 2016er-Versionen), darunter Word, Excel, Powerpoint und Outlook, und lassen sich auf mehreren Geräten installieren und nutzen. Office 365 Personal ist für einen Nutzer konzipiert, Office 365 Home kann hingegen von bis zu fünf Personen eines Haushalts verwendet werden. Ein weiterer nützlicher Vorteil der Aboversionen: Sie erhalten 1 TByte zusätzlichen Onlinespeicherplatz auf Onedrive und können monatlich 60 Skype-Freiminuten in die Fest-und Mobilfunknetze ausgewählter Länder vertelefonieren.

Eine der wichtigsten Neuerungen der aktuellen Office-Generation ist die vereinfachte Zusammenarbeit, die es mehreren Personen ermöglicht, gleichzeitig und in Echtzeit an einem Dokument zu arbeiten. Diese Funktion ist in Word, Excel und Powerpoint integriert. Die Funktionsweise ist einfach: Nachdem Sie ein Dokument, ein Arbeitsblatt oder eine Präsentation geöffnet haben, klicken Sie oben rechts auf die Schaltfläche „Freigeben“. Im daraufhin geöffneten Dialog tippen Sie bei „Personen einladen“ die E-Mail-Adressen der gewünschten Personen ein. Sind diese Kontakte in Ihrem Adressbuch aufgeführt, klicken Sie auf das kleine Icon und wählen die entsprechenden Personen aus. Über das Ausklappfeld, in dem standardmäßig „Kann bearbeiten“ ausgewählt ist, können Sie festlegen, dass die Co-Autoren das Dokument nur anzeigen dürfen. Tippen Sie einen kurzen Text ein und versenden Sie die Einladungen mit einem Klick auf „Freigeben“.

In der Liste der Autoren tauchen nun die weiteren Personen auf. Sobald eine dieser Personen das Dokument bearbeitet, werden Änderungen, Hinzufügungen und Kommentare farbig hervorgehoben, sodass Sie auf einen Blick sehen, welche Abschnitte von welchem Co-Autoren überarbeitet wurden. Wie bereits erwähnt, unterstützen Word, Excel und Powerpoint diese Form der Zusammenarbeit. Richtig Sinn macht es in der Praxis aber nur bei Word-Dokumenten – und mit Einschränkungen – bei Powerpoint-Präsentationen, da hier Texte im Mittelpunkt stehen.

Startmenü von Windows 10 erweitern - so geht's
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