Windows 10

Windows 10 ist das aktuelle Windows-Betriebssystem, das Microsoft an die Nutzer von Windows 7 und Windows 8 im ersten Jahr gratis ausliefert. Mit Windows 10 feiert das Start-Menü ein Comeback und Cortana auf dem Desktop ihre Premiere. Aber Windows 10 ist nicht nur für Desktop-PCs erhältlich, sondern kommt auch bei Smartphones, der Xbox One, IoT-Geräte und Hololens zum Einsatz.

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Windows-10-Check: So prüfen Sie, ob PC und Software kompatibel sind

27.07.2016 | 10:40 Uhr |

Microsoft hat zum Anniversary-Update von Windows 10 die Systemvoraussetzungen verschärft. Mit unserem Windows-10-Check erfahren Sie mit wenigen Klicks, ob ihr PC kompatibel ist.

Am 29.7.2016 wird Windows 10 ein Jahr alt, ein paar Tage später endet die Frist für das kostenlose Update von Windows 7 und 8 auf Windows 10. Höchste Zeit also, um sich Gedanken über ein Update zu machen. Eine zentrale Frage ist hierbei natürlich, ob Ihr PC überhaupt kompatibel zum neuen  Windows ist. Die Antwort darauf liefert der Windows-10-Check von PC-WELT und der Windows 10 Upgrade Assistent von Microsoft .

Windows 10 Check: Der Windows 10 Upgrade Assistent erkennt hier, dass der PC kompatibel ist, und startet darufhin das Upgrade
Vergrößern Windows 10 Check: Der Windows 10 Upgrade Assistent erkennt hier, dass der PC kompatibel ist, und startet darufhin das Upgrade

Ist Ihr PC fit für Windows 10?

Nach dem Download Windows 10 Upgrade Assistent von Microsoft installieren Sie das Programm und starten es. Im nächsten Schritt bestätigen Sie die Lizenzbestimmungen. Daraufhin überprüft das Tool die Kompatibilität Ihres PCs, und startet bei Erfolg direkt mit dem Upgrade auf Windows 10.

Windows 10 Check: Der Windows 10 Upgrade Assistent erkennt hier, dass das NX-Bit (No eXecute) im Bios nicht gesetzt ist, oder die CPU diese Funktionion nicht unterstützt. Außerdem ist Windows 7 nicht aktiviert. Zwei Gründe, die ein Upgrade auf Windows 10 verhindern
Vergrößern Windows 10 Check: Der Windows 10 Upgrade Assistent erkennt hier, dass das NX-Bit (No eXecute) im Bios nicht gesetzt ist, oder die CPU diese Funktionion nicht unterstützt. Außerdem ist Windows 7 nicht aktiviert. Zwei Gründe, die ein Upgrade auf Windows 10 verhindern

Schlägt der Kompatibilitäts-Check fehl, muss das nicht bedeuten, dass Sie nicht auf Windows 10 upgraden können. Reklamiert das Tool etwa eine fehlende "NX"-Funktion bei der CPU, so handelt es sich dabei um eine Funktion die seit Intel Pentium 4, Pentium M, Core und AMD Athlon 64 in den meisten CPUs verbaut wird. "No eXecute" soll die Ausführung von Schadcode erschweren, indem Daten nicht wie Programme ausgeführt werden können. Häufig lässt sich diese Funktion einfach über das Bios aktivieren (Execute Disable Bit).

Wenn nicht ausreichend Speicherplatz frei ist, sollten Sie Windows, Speicher und Festplatten aufräumen . Das ist übrigens vor einem Upgrade in jedem Fall eine gute Idee.

Welche Systemvoraussetzungen muß Ihr PC für Windows 10 erfüllen?

  • Mindestens 8- oder 7-Zoll-Display mit mindestens einer Auflösung von 800 x 600 Pixeln

  • Speicher: 2 GB

  • Festplattenspeicherplatz: 20 GB (64-Bit) oder 16 GB (32-Bit)

  • Grafik: DirectX-9-fähige Grafikkarte

  • Bei Tablets: Mindestens 3 Knöpfe (Power, Lautstärke leiser/lauter), Optional: Start- und Rotation-Lock-Tasten

Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie hier: Windows 10: Das sind die Systemanforderungen.

Hardware-Informationen manuell ermitteln

Ein Tool wie Speccy hat die Antwort auf die Frage „Was genau steckt eigentlich in meinem Computer?“. Das kostenlose Programm ermittelt alle System-Infos Ihres Rechners und zeigt sie anschließend übersichtlich an. Die Analyse des Systems dauert nur wenige Sekunden. Sie erfahren beispielsweise, von welchem Hersteller das Mainboard stammt und welcher Chipsatz zum Einsatz kommt. Im Bereich „CPU“ finden Sie etwa Detailinfos zum Prozessor, seine genaue Bezeichnung und mit welcher Temperatur er gerade läuft. Der Bereich „RAM“ enthüllt Details zu den verwendeten Speicherbausteinen. Weitere Bereiche sind „Betriebssystem“, „Motherboard“, „Grafik“, „Speicher“, „Optische Laufwerke“, „Audio“, „Peripherie“ und „Netzwerk“.

Speccy liefert umfangreiche Detail-Infos zu den wichtigsten Bauteilen des Rechners. Das Tool startet ohne Installation auch von USB-Sticks und externen Festplatten.
Vergrößern Speccy liefert umfangreiche Detail-Infos zu den wichtigsten Bauteilen des Rechners. Das Tool startet ohne Installation auch von USB-Sticks und externen Festplatten.

Praktisches Extra: Die von Speccy ermittelten Systeminformationen können Sie als Snapshot abspeichern und auf einer Website unter Angabe einer URL veröffentlichen. Alternativ können Sie die ermittelten Details zu Ihrem PC auch als XML- oder Text-Datei abspeichern und anschließend ausdrucken.

Exklusives PC-WELT Tool überprüft Ihren PC auf Kompatibilität

PC-WELT Windows-10-Check: Prüft die Kompatibilität des PCs
Vergrößern PC-WELT Windows-10-Check: Prüft die Kompatibilität des PCs

Mit dem PC-WELT-Tool  PC-WELT Windows 10 Check können Sie ganz einfach und schnell überprüfen, ob Ihr Rechner bereit für die aktuelle Version von Windows 10 ist. Wichtiger Hinweis: Das Tool benötigt mindestens ein installiertes .Net Framework 4 .

Unser Tool ist nur 100 KB groß, und erfordert keine Installation. Laden Sie das Tool hier herunter und entpacken Sie anschließend die ZIP-Datei pcwWin10Check.zip in ein Verzeichnis Ihrer Wahl. Rufen Sie dann das Tool über einen Doppelklick auf "pcwWin10Check.exe" auf.

Unser Tool braucht einige Sekunden, um Ihr System zu analysieren. Anschließend erfahren Sie, ob ihr Rechner kompatibel ist und welche Windows-10-Variante (32- oder 64-Bit) Sie installieren können.

Lesetipp: Windows 10 im Test

Windows-10-Check: Mit dem Media Creation Tool von Microsoft prüfen Sie vor dem Upgrade, ob die installierte Software kompatibel zum neuen System ist.
Vergrößern Windows-10-Check: Mit dem Media Creation Tool von Microsoft prüfen Sie vor dem Upgrade, ob die installierte Software kompatibel zum neuen System ist.

Windows-10-Kompatibilität von installierter Software prüfen

Neben inkompatibler Hardware kann auch alte installierte Software Probleme unter Windows 10 machen. Mit dem Media Creation Tool von Microsoft prüfen Sie neben der Hardware auch die installierte Software auf Inkompatibilitäten. Nachdem Sie das Tool heruntergeladen und gestartet haben, wählen Sie "Jetzt Upgrade für diesen PC ausführen" und folgen dann dem Assistenten. Daraufhin wird Windows 10 heruntergeladen und dann der Download überprüft. Das kann einige Zeit dauern. Im nächste Schritt prüft das Tool Ihr System und die darauf installierte Software. Im Falle eines Problems listet das Media Creation Tool die inkompatiblen Programme auf, und gibt Ihnen die Möglichkeit sie zu deinstallieren. Alternativ können Sie das Problem auch ignorieren ignorieren, und das Upgrade dennoch durchzuführen. Dazu müssen Sie allerdings über "Ändern der zu behaltenden Elemente" eine andere Upgrade-Stufe wählen.

Übrigens: Auch wenn alle installierten Programme kompatibel sein sollten, wird das Upgrade nicht automatisch installiert. Sie können es  im Fenster "Wählen Sie aus, was Sie behalten möchten" auch einfach wieder abbrechen.

Tipp : Sollten unter Windows 10 einzelne Programme nicht korrekt starten, obwohl Sie Ihr System zuvor auf Herz und Nieren geprüft haben, dann versuchen Sie die Software im Kompatibilitätsmodus zu starten. Dazu klicken Sie die ausführbare Programm-Datei mit der rechten Maustaste an, wählen "Eigenschaften", öffnen die Registerkarte "Kompatibilität", setzen einen Haken vor "Programm im Kompatibilitätsmodus ausführen für" und wählen darunter die Windows-Version, unter der das Programm zuletzt noch lief. Dann klicken Sie auf OK und rufen das Programm ganz normal auf. Es wird nun anders behandelt als andere Programme.

Video-Tutorial: Windows-Start beschleunigen - so geht's
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