Windows 10

Windows 10 ist das aktuelle Windows-Betriebssystem, das Microsoft an die Nutzer von Windows 7 und Windows 8 im ersten Jahr gratis ausliefert. Mit Windows 10 feiert das Start-Menü ein Comeback und Cortana auf dem Desktop ihre Premiere. Aber Windows 10 ist nicht nur für Desktop-PCs erhältlich, sondern kommt auch bei Smartphones, der Xbox One, IoT-Geräte und Hololens zum Einsatz.

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Windows 10-Know-How: Linux-Bash und Powershell

22.08.2016 | 09:10 Uhr |

Sie arbeiten gerne mit der Linux-Bash und vermissen so ein Werkzeug unter Windows? Dann dürfte es Sie freuen, dass die Linux-Eingabeaufforderung in Microsofts Betriebssystem Einzug gehalten hat.

Windows und Linux verhalten sich zueinander, wie Android und iOS – wer mit einem der beiden Betriebssysteme arbeitet, kann mit dem anderen meist überhaupt nichts anfangen. Dies könnte sich zukünftig aber grundlegend ändern, da in Windows 10 ein klein wenig Linux steckt! Nein, das ist kein Scherz: Die 64-Bit-Version des neuen Betriebssystems unterstützt die Linux-Bash. Möglich macht’s das neue Windows Subsystem for Linux (WSL), in dem ein Original-User-Mode-Linux-Image läuft. Noch besser: Dieses Image stammt nicht von Microsoft, sondern wird von Canonical bereitgestellt, also den Entwicklern, die hinter der beliebten Linux-Distribution Ubuntu stecken.

In der Praxis bedeutet diese Integration, dass Entwickler alle für die Konsole konzipierten Ubuntu-Pakete direkt unter Windows 10 verwenden können, damit lässt sich die Arbeit an einigen Stellen erleichtern. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, was Sie derzeit mit der Linux-Bash so alles anstellen können. Darüber hinaus gehen wir auch auf die Windows-eigene Kommandozeile Powershell und den grafischen Skripteditor Powershell ISE ein.

Wichtiger Hinweis: Microsoft weist darauf hin, dass die Bash-Komponente nach wie vor im Beta-Stadium ist und sich dieser Status nicht so schnell ändern wird. Zudem stellt die Linux-Bash keinen vollwertigen Ersatz für eine echte Linux-Umgebung dar. Einen Apache-Server können Sie unter Windows 10 ebenso wenig nutzen, wie eine MySQL-Datenbank.

Auch interessant: Windows 10 immun gegen tödlichsten Linux-Befehl

So geht‘s: Die Linux-Bash unter Windows 10 installieren

Um die Linux-Bash tatsächlich auf dem PC nutzen zu können, müssen Sie zuerst in den Einstellungen von Windows 10 unter „Update und Sicherheit“ den Entwicklermodus aktivieren.
Vergrößern Um die Linux-Bash tatsächlich auf dem PC nutzen zu können, müssen Sie zuerst in den Einstellungen von Windows 10 unter „Update und Sicherheit“ den Entwicklermodus aktivieren.

Um die Linux-Bash unter Windows 10 verwenden zu können, müssen Sie die Komponente erst einmal installieren. Wählen Sie „Start -> Einstellungen“, klicken Sie auf „Update und Sicherheit“ und wählen Sie in der linken Spalte den Eintrag „Für Entwickler“. Schalten Sie den „Entwicklermodus“ ein, indem Sie die gleichnamige Option auswählen und die anschließende Nachfrage mit „Ja“ bestätigen. Klicken Sie anschließend mit der rechten Maustaste auf „Start“ und wählen Sie im Kontextmenü den Eintrag „Systemsteuerung“. Klicken Sie erst auf „Programme“, dann auf „Windows-Features aktivieren oder deaktivieren“, um den gleichnamigen Dialog zu öffnen. Blättern Sie nach unten, markieren Sie den Eintrag „Windows-Subsystem für Linux (Beta)“ und bestätigen Sie mit „OK“. Nach Abschluss der Initialisierung werden Sie aufgefordert, das System neu zu starten. Bestätigen Sie mit „Jetzt neu starten“. Nach dem Neustart tippen Siebash in das Suchfeld ein und klicken in der Liste der Fundstellen auf den entsprechenden Befehl.

Ihre erste Aufgabe besteht darin, das von Canonical zur Verfügung gestellte Image unter Windows 10 zu installieren. Drücken Sie die Taste J und bestätigen Sie mit der Eingabetaste, um die Lizenzbedingungen zu akzeptieren. Anschließend wird die App Bash on Ubuntu on Windows aus dem Windows Store geladen und automatisch eingespielt. Nach Abschluss des Vorgangs müssen Sie ein neues Unix-Benutzerkonto anlegen, beispielsweise „linuxuser“. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste und geben Sie dann ein Kennwort ein, das das neue Konto vor Missbrauch schützen soll. Keine Sorge, unter Linux ist es normal, dass sich die Eingabeaufforderung beim Eintippen eines Passwortes nicht bewegt. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste, geben Sie das Kennwort erneut ein und drücken Sie zum Abschluss noch einmal auf die Eingabetaste. Hast alles geklappt, wird die Meldung „passwd: password updated successfully“ ausgegeben. Tippen Sie exit ein und bestätigen Sie mit der Eingabetaste, um die Eingabeaufforderung zu schließen. Möchten Sie das Passwort zu einem späteren Zeitpunkt ändern, erledigen Sie dies in der Linux-Bash mithilfe des Befehlspasswd.

Unter Windows 10 mit der Linux-Bash arbeiten

Über die „Einstellungen“ können Sie unter anderem Schriftart und –größe festlegen und die vorgegebene Hintergrundfarbe verändern.
Vergrößern Über die „Einstellungen“ können Sie unter anderem Schriftart und –größe festlegen und die vorgegebene Hintergrundfarbe verändern.

Um nun die soeben installierte App zu starten, tippen Sie erneut bash in das Suchfeld ein und wählen „Bash on Ubuntu on Windows“ aus. Wollen Sie das Erscheinungsbild der Ubuntu-Eingabeaufforderung anpassen, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Titelleiste und wählen „Eigenschaften“ aus. Bevorzugen Sie etwa eine andere Schriftgröße, bringen Sie das Register „Schriftart“ nach vorne und wählen bei „Schriftgrad“ die gewünschte Größe aus. Schrift-und Hintergrundfarbe passen Sie hingegen im Register „Farben“ an. Für das typische Ubuntu-Feeling empfehlen wir Ihnen, sich für Dunkelrot als „Fensterhintergrund“ zu entscheiden. Mit einem Klick auf „OK“ weisen Sie die getroffenen Änderungen zu.

Haben Sie bereits Erfahrungen mit MS-DOS gesammelt, dürften Ihnen die ersten Schritte nicht besonders schwer fallen, da einige Befehle identisch oder zumindest ähnlich sind. Wichtiger Hinweis: Im Gegensatz zur Windows-Welt wird unter Linux sehr wohl zwischen Groß-und Kleinschreibung unterschieden, sodass

 Brief.txt 

nicht gleich

 brief.txt 

ist. Mit dem auch aus DOS bekannten Befehl

cd

wechseln Sie in ein anderes Verzeichnis. Um in der Linux-Bash auf das Windows-Dateiverzeichnis zuzugreifen, tippen Sie

cd /mnt/c

ein. Mit

ls

(DOS-Befehl: „dir“) rufen Sie die Liste aller Ordner und Dateien auf, die im Root-Verzeichnis gespeichert sind. Legen Sie – wie unter DOS – mit

mkdir  Test

einen neuen Ordner mit der Bezeichnung Test an und löschen Sie das Verzeichnis anschließend mit

rmdir  Test

Um einzelne Dateien zu löschen, nutzen Sie den Befehl

rm

(DOS-Befehl: „del“).

Um einen Blick auf die Linux-Dateistruktur werfen zu können, müssen Sie zuerst die Anzeigeoptionen des Windows Explorers im Register „Ansicht“ entsprechend anpassen.
Vergrößern Um einen Blick auf die Linux-Dateistruktur werfen zu können, müssen Sie zuerst die Anzeigeoptionen des Windows Explorers im Register „Ansicht“ entsprechend anpassen.

Interessant ist auch, dass Sie mit den Befehlen

vi

und

nano

die jeweiligen Texteditoren, die bereits installiert sind, aufrufen.

Welche weiteren Pakete bereits eingespielt sind, finden Sie übrigens mit dem Befehl

dpkg –l

heraus. Vorhanden sind unter anderem apt, perl und natürlich sudo. Und wer ganz genau wissen will, welche Ubuntu-Version zum Einsatz kommt, gibt

lsb_release –d

ein. Zum Redaktionsschluss war das Ubuntu 14.04.4 LTS. Möchten Sie unter Windows 10 einen Blick auf das Linux-Dateisystem werfen, müssen Sie zum Ordner „C:\Benutzer\Benutzernamen\AppData\Local\lxss“ wechseln. Da dieses Verzeichnis in der Standardeinstellung ausgeblendet wird, müssen Sie vorher die Explorer-Optionen anpassen. Wählen Sie „Ansicht -> Optionen -> Ordner-und Suchoptionen ändern“, bringen Sie das Register „Ansicht“ nach vorne und deaktivieren Sie unter „Dateien und Ordner“ den Eintrag „Geschützte Systemdateien ausblenden (empfohlen)“. Unter „Versteckte Dateien und Ordner“ schalten Sie die Option „Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen“ ein.

Pakete per apt-Kommando unter der Linux-Bash installieren

Dank des integrierten Hilfesystems der Windows Powershell finden Sie schnell und unkompliziert heraus, welche Auswirkungen ein Befehl hat und welche Parameter mit ihm verwendet werden können.
Vergrößern Dank des integrierten Hilfesystems der Windows Powershell finden Sie schnell und unkompliziert heraus, welche Auswirkungen ein Befehl hat und welche Parameter mit ihm verwendet werden können.

Ebenfalls nutzen lassen sich die apt-get-Befehle, mit deren Hilfe Sie konsolenbasierte Linux-Pakete installieren. Da diese Befehle Root-Rechte voraussetzen, müssen sie mit sudo eingeleitet werden. Geben Sie

sudo apt-get update

ein, bestätigen Sie mit der Eingabetaste und geben Sie das zuvor festgelegte Passwort ein, um die Paketlisten neu einzulesen. Und mit

sudo apt-get upgrade

aktualisieren Sie alle eingespielten Pakete in einem Rutsch. Um ein neues Paket einzuspielen, geben Sie

sudo apt-get install

gefolgt vom Paketnamen ein, zum Beispiel

sudo apt-get install gcc

, um die Gnu Compiler Collection einzuspielen. Drücken Sie die Taste J, um die Installation zu starten. Ebenfalls möglich ist es, die für viele Linux-User wichtige Komponente Tmux einzuspielen. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Terminal-Multiplexer, der es Ihnen gestattet, das Konsolenfenster aufzuteilen. Installieren Sie das Paket mithilfe des Befehls

sudo apt-get install tmux

Nach der Installation tippen Sie

tmux

ein, um die Komponente zu starten. Um die Bash vertikal zu teilen, drücken Sie die Tasten Strg-B-%, für das horizontale Aufteilen drücken Sie Strg-B. Die Navigation durch die einzelnen Fenster erledigen Sie mit Strg-B und den Pfeiltasten. Entfernen lassen sich installierte Pakete auch. Geben Sie den Befehl

sudo apt-get remove

gefolgt vom Paketnamen ein und bestätigen Sie die Nachfrage mit der Taste J.

Tipp: Die 10 wichtigsten Linux-Befehle für Einsteiger

Windows Powershell aus früheren Versionen ist auch an Bord

Mithilfe einiger praktischer Commandlets lassen sich komplexe Aufgaben mit der Powershell relativ schnell erledigen, beispielsweise die Suche nach den größten MP3-Dateien auf der Festplatte.
Vergrößern Mithilfe einiger praktischer Commandlets lassen sich komplexe Aufgaben mit der Powershell relativ schnell erledigen, beispielsweise die Suche nach den größten MP3-Dateien auf der Festplatte.

Windows-10-Nutzer, die einerseits gerne mit der Konsole arbeiten, andererseits aber keine Erfahrung mit Linux haben, greifen nach wie vor zur Powershell. Tippen Sie in das Suchfeld Power ein und klicken Sie in der Liste der Fundstellen auf den Eintrag „Windows Powershell“. Um die spezielle Konsole als Administrator zu starten, klicken Sie den Listeneintrag mit der rechten Maustaste an und wählen den entsprechenden Befehl. Mit welchem Konto eine Powershell-Konsole geöffnet wurde, erkennen Sie nicht nur an der Angabe in der Titelleiste. Der Startordner von Administratoren ist „C:\Windows\System32“, normale Benutzer starten hingegen in ihrem eigenen Benutzerverzeichnis. Nach dem ersten Start ist es ratsam, Schriftgröße und Hintergrundfarbe an die eigenen Wünsche anzupassen. Dabei gehen Sie so vor, wie im Abschnitt„Unter Windows 10 mit der Linux-Bash arbeiten“ beschrieben.

Die Syntax der als Cmdlets (gesprochen: Commandlets) vordefinierten Befehle folgt der Struktur Verb-Substantiv; die Groß-und Kleinschreibung spielt keine Rolle. Zum Wechsel in ein anderes Verzeichnis dient zum Beispiel das Cmdlet „Set-Location“ mit dem Pfad als Argument. Den Inhalt eines Ordners zeigt „Get-Childitem“. Eine Übersicht der vorhandenen Befehle erhalten Sie mit

Get-Command

Hilfreich für Umsteiger: Einige gewohnte DOS-Kommandos lassen sich weiterhin verwenden – für den Verzeichniswechsel funktioniert etwa auch

cd

(change directory). Ermöglicht wird dies durch eine Zuordnung von Alias-Begriffen, die bei Eingabe des DOS-Kürzels das entsprechende Cmdlet aufrufen. Eine Liste der definierten Alias-Begriffe liefert die Eingabe von

Get-Alias

Beim Einsatz der alten Befehle müssen Sie aber beachten, dass gewohnte Parameter meist nicht mehr funktionieren, da für die Cmdlets eine geänderte Syntax definiert wurde. Die richtige Schreibweise und alle möglichen Parameter erfahren Sie in der Hilfe zum jeweiligen Cmdlet, beispielsweise mit

Get-Help Get-Childitem

Als Argument verwenden Sie den Befehl, zu dem Sie Hilfe benötigen.

Windows Powershell: Beispielskript

Mithilfe des folgenden Skripts können Sie überprüfen, wie es um den freien Speicherplatz auf Ihrem Windows-10-Gerät bestellt ist. Den Wert, bei dem Alarm geschlagen werden soll, legen Sie mithilfe von „$freespace_threshold“ fest. In diesem Beispiel soll das Warn-Pop-up angezeigt werden, wenn der freie Speicherplatz unter zehn Prozent liegt.

function WarningPopup([string]$message)

{

$oShell = New-Object -comobject WScript.Shell

$ret = $oShell.popup($message,0,”Warning”,0 + 48)

}

$freespace_threshold = 10

Write-Host “Freier Festplattenspeicher wird gecheckt ...”

Write-Host “Suche Laufwerke mit weniger als $freespace_threshold % freiem Speicherplatz”

$drives = [System.IO.DriveInfo]::GetDrives()

foreach($drive in $drives)

{

if (($drive.DriveType -eq “Fixed”) -and ($drive.IsReady -eq $true))

{

$freespace = [Math]::Round(($drive.TotalFreeSpace / $drive.TotalSize) *

100,2)

if ($freespace -lt $freespace_threshold)

{

WarningPopup “$drive.Name -$freespace % freier Speicherplatz”

}

}

}

Mit Powershell gezielt nach Dateien suchen

Windows Powershell ISE gestattet es inzwischen sogar, Software direkt über die Kommandozeile einzuspielen. Unterstützt werden einige populäre Programme wie der Open-Source-Browser Firefox.
Vergrößern Windows Powershell ISE gestattet es inzwischen sogar, Software direkt über die Kommandozeile einzuspielen. Unterstützt werden einige populäre Programme wie der Open-Source-Browser Firefox.

Ein einfaches Beispiel zum Auflisten eines Ordnerinhalts verdeutlicht, wie das Konzept der Cmdlets die vom alten DOS-Befehl „dir“ bekannte Funktionalität in wenigen Schritten erweitert. Eine typische Aufgabe besteht darin, unter den in einem Ordner enthaltenen Dateien Objekte zu finden, die bestimmte Eigenschaften erfüllen. Zum Beispiel suchen Sie die zehn größten MP3-Dateien in einem Verzeichnis. In der Powershell tippen Sie dazu

Get-Childitem -recurse -include *.mp3 | Sort-Object length -descending | Select-Object -first 10

ein. Dieses Kommando ermittelt zunächst rekursiv über alle Unterordner die enthaltenen MP3-Dateien und gibt sie als Objekt weiter. Der zweite Schritt sortiert die Liste absteigend nach der Größe, während der dritte Schritt schließlich die ersten zehn Elemente davon auswählt und anzeigt. Bei der Ausgabe stehen Ihnen verschiedene Formatierungsoptionen zur Auswahl. Soll etwa eine Übersicht aller Dateien, die im Ordner „C:\Windows\System32“ gespeichert sind, in Tabellenform ausgegeben werden, tippen Sie den Befehl

Get-ChildItem c:\Windows\System32 | Format-Table

ein. Bevorzugen Sie hingegen die Listenform, geben Sie den Befehl

Get-ChildItem c:\Windows\System32 | Format-List

ein. Die dritte Möglichkeit ist

Get-ChildItem c:\Windows\System32 | Format-Wide

Weitere Beispiele, wie Sie gängige Aufgaben mit den Cmdlets der Powershell ausführen, finden Sie im Microsoft ScriptCenter .

Die Windows Powershell ISE ist für Entwickler gedacht

Wer noch tiefer in die Materie einsteigen und etwa eigene Skripte entwickeln und debuggen möchte, sollte einen Blick auf „Windows Powershell ISE“ werfen. Die Abkürzung „ISE“ steht für Integrated Scripting Environment. Auch diese Komponente ist bereits seit Windows 7 integriert, doch unter Windows 10 ist es dank der Microsoft-eigenen Paketverwaltung Package-Management auch möglich, Software direkt über Powershell ISE einzuspielen.

Starten Sie Powershell ISE als Administrator und geben Sie den Befehl

Set-ExecutionPolicy -scope CurrentUser RemoteSigned

ein, um die Ausführungsrichtlinie anzupassen. Tippen Sie dann

get-command -module packagemanagement

ein, um einen Blick auf die mit der Paketverwaltung im Zusammenhang stehenden Befehle zu werfen. In der Grundeinstellung unterstützt Windows 10 nur eine Quelle: Power Shell Gallery. Diese ermitteln Sie mit dem Befehl

get-packagesource

Um Inhalte wie Firefox, Notepad++ oder 7-Zip aus anderen Quellen zu laden, etwa aus dem gut gefüllten Repository Chocolatey , geben Sie den Befehl

find-package firefox -provider chocolatey

ein. Ein Dialog macht Sie darauf aufmerksam, dass der Anbieter nicht installiert ist. Bestätigen Sie mit „Ja“, um ihn hinzuzufügen. Dann zeigt Ihnen Powershell ISE an, dass das gesuchte Tool gefunden wurde. Um die Software einzuspielen, verwenden Sie

install-package firefox -provider chocolatey

und bestätigen die dann folgende Sicherheitsabfrage mit „Ja, alle“.

Windows 10 - Anniversary Update
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