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Wie lange läuft das Windows-System schon?

Sie möchten Windows (98, ME, 2000, XP) die exakte Info entlocken, wie lange ein System seit dem letzten Start läuft. Vor allem Administratoren brauchen die Angabe, wie lange ein Computer unbeaufsichtigt gearbeitet hat, wenn zum Beispiel Server-Dienste darauf laufen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dieses Problem lösen können.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

Sie möchten Windows (98, ME, 2000, XP) die exakte Info entlocken, wie lange ein System seit dem letzten Start läuft. Vor allem Administratoren brauchen die Angabe, wie lange ein Computer unbeaufsichtigt gearbeitet hat, wenn zum Beispiel Server-Dienste darauf laufen.

Lösung:

Ein spezielles Windows-Bordmittel für diese Aufgabe gibt es nicht. Windows 2000 und XP bieten immerhin ein Schätzeisen, mit dem sich die ungefähre Laufzeit ermitteln lässt: Öffnen Sie die Eingabeaufforderung Cmd.EXE, und geben Sie diesen Befehl ein:

net statistics server | more

In der ersten Zeile finden Sie die Angabe, seit wann der Windows-Server-Dienst läuft. Sie lässt auf den Zeitpunkt des Systemstarts schließen. Genauer: Die Zeitangabe bezieht sich auf den Systemdienst "Server“, der für die Netzwerkkonnektivität zuständig ist. Startet dieser Dienst neu, setzt er auch die Zeitangabe zurück, obwohl das System eigentlich weiterläuft.

Eine präzisere Angabe bietet mit Bordmitteln nur Windows XP Professional: Hier geben Sie in der Eingabeaufforderung das Kommando

systeminfo | find "Systembetriebszeit"


ein und erhalten die exakte Laufzeit.

Bequemer geht es mit unserem :Spezial-Tool Uptime (im Archiv pcwUptime). Sein Vorteil: Es läuft unter allen Windows-Systemen ab 98 und gibt die exakte Laufzeit in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden aus. Es ist in C++ als Kommandozeilen-Programm realisiert und öffnet für Sie eine Konsole. Kopieren Sie die Programmdatei Uptime.EXE in einen Ordner, der im Pfad liegt, etwa nach C:\Windows. Nach einem Doppelklick auf die EXE-Datei öffnet sich ein Kommandozeilen-Fenster, das die Laufzeit anzeigt und diesen Wert alle zwei Sekunden aktualisiert.

Uptime.EXE verursacht keine Prozessorlast und belegt kaum Arbeitsspeicher. Mit einem beliebigen Tastendruck beenden Sie Uptime. Falls Sie das Tool auf der Kommandozeile oder im Batchbetrieb nutzen möchten, bietet es einen weiteren Modus an: Mit "Uptime.EXE /s“ (/s für "short“) gibt das Programm nur die Laufzeit aus und beendet sich dann.

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