Auf einem Reglementierungs-Gebiet sind sich BES Express und BES ebenbürtig. In beiden Editionen können aufgelistete Applikationen, wie BlackBerry Java-Apps, als optional oder verpflichtend eingestellt werden. Sie können auch diverse Applikationen für bestimmte Nutzer verbieten. Ebenso können nicht-aufgelistete Applikationen ebenfalls erlaubt oder geblockt werden. Falls Sie eine Applikation erlauben, dann können Sie bestimmen, ob Gerätspeicher genutzt werden kann und wie viele Verbindungs-Typen von der Applikation ausgehen können.
BlackBerry Enterprise Server und BlackBerry Enterprise Server Express verwalten automatisch System- und Applikations-Updates. BES bietet hierzu weitere Werkzeuge, welche die gesamte Software-Verwaltung noch verlässlicher macht, da Sie festlegen können, welche Software beispielsweise zuerst installiert werden sollte, bevor ein anderes Programm aktiviert wird. Sie können sogar anhand der Gerät-Hardware oder des Wireless-Geräts festlegen, welche Updates durchgeführt werden sollen. Besitzen Sie beispielsweise ein BlackBerry Storm 2 mit Verizon, dann können Sie eine speziell auf Verizon ausgerichtete Version des BlackBerry OS 5 mit Storm als Update anbieten. Um es nochmals klarzustellen, diese Art der Feineinstellung ist nicht in der Express-Edition vorhanden.
Beide Editionen können die Applikations- und IT-Nutzerbedingungs-Updates zeitlich festlegen. Dadurch können Sie Spitzenzeiten umgehen, sodass die Nutzer so wenig wie möglich gestört werden. Während BlackBerry Enterprise Server zusätzlich gestattet Geräte über eine Fernverbindung zu aktivieren, kann dieser Vorgang bei BlackBerry Enterprise Server Express nur manuell erfolgen. Doch mit Hilfe des Web-Desktop-Managers können dies die Nutzer selbst handhaben.
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