Wenn Sie in den Missionen Nebenaufträge erledigen, verdienen Sie Forschungspunkte in den Kategorien "Zerg" und "Protoss". Wenn Sie fünf davon gesammelt haben, dürfen Sie im Forschungsmenü eine von zwei alternativen Technologien freischalten.
Für 25 Zerg-Punkte gibt’s beispielsweise entweder einen Abwehrturm, der einzelne Zerg per Gedankenkontrolle fernsteuert, oder einen Abwehrturm, der anstürmende Zerg-Horden verlangsamt und damit zu leichten Zielen für Belagerungspanzer und Bunker macht.
Falls Sie mal eine Nebenmission und die zugehörigen Forschungszähler versäumt haben, ist das kein Beinbruch. Denn Sie dürfen bereits absolvierte Einsätze jederzeit erneut angehen, um verpasste Punkte zu sammeln. Dabei stehen Ihnen auch alle zusätzlichen Einheiten und Technologien zur Verfügung, die Sie seit dem ersten Durchlauf freigeschaltet haben. Dadurch sinkt der Schwierigkeitsgrad deutlich.
Erfüllte Missionen bringen Geld, das Sie zwischen den Einsätzen in neue Einheiten und Upgrades investieren. So schalten Sie auch Truppentypen frei, die in den Mehrspieler-Modi nicht auftauchen -- etwa die aus dem Vorgänger bekannten Feuerfresser-Infanteristen oder die Cobra-Schwebepanzer, die als Luftabwehr dienen.
Zu den Upgrades zählen unter anderem die Stimpacks, mit denen Sie das Feuertempo von Marines erhöhen, allerdings auf Kosten ihrer Lebensenergie. Weil Sie sich nicht alle Upgrades leisten können, müssen Sie Ihr Arsenal so an Ihre Spielweise anpassen: Defensive Spieler investieren in Bunker und Raketentürme, offensive in Kreuzer und Belagerungspanzer.
Über einen Kristall im Labor können Sie auf die Protoss-Mini-Kampagne zugreifen. Allerdings erst, nachdem sich Jim Raynor und Zeratul in einer schicksalsträchtigen Zwischensequenz begegnet sind.
Mit dem Geld, das absolvierte Missionen abwerfen, können Sie für den nächsten Einsatz Söldner anheuern. Das sind Elite-Einheiten mit mehr Lebensenergie und höherer Kampfkraft – etwa vier extrastarke Space Marines oder zwei Super-Belagerungspanzer. In der eigentlichen Mission müssen Sie die Mietsoldaten dann allerdings nochmals anheuern – gegen Rohstoff-Bezahlung. Wegen dieser Doppelkosten sind die Söldner auch eher überflüssig, normale Einheiten tun's genauso.
Sehr gut – wenn die Entwickler ihre Pläne verwirklichen. Blizzard verspricht nämlich, dass jeder Einsatz mit einem einzigartigen Element im Gedächtnis haften bleibt.
Auf viele der bislang gezeigten Missionen trifft das tatsächlich zu. Zum Beispiel erobern wir in einem Einsatz einen riesigen Bergbau-Laser, mit dem wir uns durch die Tür eines uralten Tempels sowie durch zahlreiche Protoss-Angreifer brennen. In einer anderen Mission ringen wir mit den Protoss ein um Gasquellen: Wir wollen den Rohstoff ernten, die Aliens wollen die Quellen versiegeln. So entsteht ein regelrechtes Wettrennen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Designer auch für spätere Aufträge solche originellen Gimmicks ausdenken.
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