Trotz des massiven Angriffs über Google, der mit Sicherheit auch nicht der letzte sein wird, raten die Sicherheitsforscher nicht davon ab, Google zu nutzen. Allerdings sollten Sie ein wenig Vorsicht walten lassen, was beim Surfen aber grundsätzlich kein schlechter Ratschlag ist. Da derartige Websites in der Regel bekannte Sicherheitslücken abfragen, empfiehlt es sich logischerweise, den Rechner immer auf dem aktuellen Stand zu halten. Dabei reicht es aber nicht, lediglich Windows und dem Internet Explorer Updates zu spendieren, auch andere Anwendungen wie beispielsweise Apple Quicktime sollten wenn möglich über eine automatische Update-Funktion fortwährend aktualisiert werden. Zudem sollten Anwender auch an die Programme denken, die eine solche Automatik nicht bieten, etwa Winzip.
Doch selbst wenn auf dem Rechner alle Updates installiert sind, müssen die Augen weiter offen gehalten werden. Beispielsweise versuchen die Angreifer, Anwendern
vorgebliche Video-Codecs unterzuschieben, in Wirklichkeit installiert sich ein Malware.
Und bei Suchergebnislisten ist es hilfreich, sich den beschreibenden Text zu einer Site genauer anzusehen. Werden dort massenhaft Schlüsselbegriffe zusammenhanglos aufgelistet, etwa "vpn passthrough sting maphack light Motorola", sollte man von dem Besuch einer solchen Site absehen. Auch der Link selbst kann sehr aufschlussreich sein. So ist etwa eine seltsame Namensgebung wie "leuwusxrijke.cn/769.html" bereits ein Alarmzeichen.
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