Die meisten getesteten Programme prüfen etwa jede halbe Sekunde, ob eine Fenster oder ein Task existiert, dessen Name in die Verbots-Liste aufgenommen wurde. Wenn das der Fall ist, reagieren sie unterschiedlich: Manche Blocker beenden den entsprechenden Task ohne Vorwarnung. Andere stellen den Spieler an den Pranger, indem sie eine Meldung aus geben, die erst nach der Eingabe eines Passwortes wieder verschwindet.
Andere Programme protokollieren nur unauffällig den Start der Spiele, verhindern ihn aber nicht und geben auch keine Meldung aus, so dass der Benutzer nichts von der Überwachung bemerkt.
Einer der Spieleblocker im Test belastete den Rechner nach dem Start des Moorhuhn-Spieles so stark, dass es nicht mehr ordentlich gespielt werden konnte. Diese Methode nervt vielleicht Moorhuhnjäger, nicht aber Spielesüchtige, die Solitär oder anderen, weniger rechenintensiven Spielen verfallen sind.
Einige Programme bieten auch die Möglichkeit, Zeiten festzulegen, in denen man ungestört spielen darf, etwa nach 18 Uhr oder am Wochenende. In den freigegebenen Zeiten bleibt das Programm weiterhin im Hintergrund, stört aber den Spieler nicht.
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