Aufgedeckt
Werbeblocker Adblock Plus will Werbung gegen Geld durchlassen
Der Werbeblocker Adblock Plus denkt ans Geld-Verdienen – und winkt dafür mehr Werbung durch. Webseiten-Betreiber sollen die Zeche zahlen. PC-WELT deckt auf.
Es ist das Firefox-Addon mit den meisten Anwendern – rund 14 Millionen User haben sich den Werbeblocker Adblock Plus bereits heruntergeladen. Das Gratis-Tool vespricht: „Werbung war gestern!“. Seit Version 2.0 lässt der Werbeblocker aber ausgewählte Werbung durch. „Acceptable ads“ nennen die Entwickler das – „akzeptable Werbung“. Akzeptabel ist laut Adblock-Seite, was weder animiert ist, noch Sounds von sich gibt oder die Ladezeit der Webseite signifikant verlängert. Also alles, was den User nicht nerven soll. Und weil keiner gerne genervt wird, hört sich “acceptable ads” erstmal super an. Zumindest hört es sich solange super an, bis man weiterliest: Technisch sei eine automatisierte Entscheidung unmöglich, gibt Adblock Plus zu. Stellt sich die Frage:
Wer entscheidet darüber, was akzeptabel ist und was nicht?
Man habe Vereinbarungen mit einigen Webseiten getroffen, heißt es auf der offiziellen Seite des Werbeblockers. Über die Art der Vereinbarungen schweigt die Seite aber – und das ist nicht verwunderlich, wenn man die Kriterien kennt, nach denen Adblock Plus auswählt:
Webseiten-Betreiber müssen voraussichtlich zahlen, um auf die Ausnahmeliste mit den „acceptable ads“ zu kommen. Anders formuliert: Für Geld will Adblock Plus Werbung zum User durchlassen. Wer nicht zahlt, kommt nicht auf die Liste und muss auf Werbeeinnahmen verzichten. Jahrelang hat Adblock Plus ein immer größer werdendes Stück vom Kuchen der Werbeeinnahmen abgeschnitten. Ein Kuchen, der den Webseitenbetreibern gehört und nicht Adblock Plus. Jetzt will der Werbeblocker das fremde Kuchenstück dem Besitzer zurückverkaufen. Die Webseiten sollen zahlen. Die Werbeblocker-Nutzer sollen Werbung sehen.
Das sind schwere Vorwürfe. Aber woher wissen wir das? Ganz einfach: Besuch von Adblock Plus schlug den Deal im Verlagsgebäude der PC-WELT in München vor.
"Es ist eine Sackgasse"
Die PC-WELT-Redaktion mag ebenfalls keine blinkenden Banner zu schriller Musik. Allerdings kosten gute Inhalte Geld - und Werbung ist normalerweise die einzige Einnahmequelle von Webseiten. Wer Adblocker installiert, verringert diese Einnahmen - und fördert damit nervige Werbung.Der Hintergrund: Nervige Werbung bringt meistens mehr Geld, mit der Verlage die Ausfälle kompensieren wollen.
Die Folge: Die genervten User springen dann ab oder installieren beispielsweise Adblock Plus. Es ist eine Sackgasse, aus der Adblock Plus als lachender Dritter hervorgeht – den bezahlten Ausnahmelisten sei Dank. In gewisser Weise hat Adblock Plus das Problem der nervigen Werbung - wie oben erläutert - mit geschaffen.
Die Macher von Adblock Plus präsentieren sich derweil in der Öffentlichkeit als Idealisten: „the web will become a better place for everybody“ – das Web werde dank „acceptable ads“ ein besserer Ort für alle. Man gibt sich edel: Mit zunehmender Nutzung von Adblock Plus ohne die neuen Ausnahmelisten würden kleine Webseiten Gefahr laufen, unterzugehen. Dass gerade den kleinen Webseiten Extra-Zahlungen an den Werbeblocker nicht gut bekommen dürften, sagt Adblock Plus nicht.
Erschwerend kommt hinzu: Die „acceptable ads“-Ausnahmeliste ist standardmäßig aktiv. Das stößt selbst in der eigenen Community sauer auf. Nur so könne man aber die Werbetreibenden zu besseren Anzeigen bewegen, rechtfertigt sich Adblock Plus. Von dem Geld, das offenbar fließen soll, ist wieder keine Rede. Immerhin: Die „acceptable ads“ lassen sich abschalten in den Filtereinstellungen von Adblock Plus. Entfernen Sie das Häkchen bei „Nicht aufdringliche Werbung zulassen“.
Was sagt Mozilla zu den neuen AdBlock-Plus-Plänen?
PC-WELT hat mit Mozilla über Adblock Plus gesprochen. Die Firefox-Macher verrieten uns, dass sie derzeit die Änderungen von Adblock Plus unter die Lupe nähmen. Im Rahmen ihrer Policies würden Sie der Sache nachgehen und auch entsprechend reagieren.
Die Firma hinter Adblock Plus
Was viele nicht wissen: Adblock Plus ist schon lange kein unabhängiges Freizeit-Projekt mehr. Der Werbeblocker ist Teil der Eyeo GmbH und hinter Adblock Plus steht seit 2010 ein Kapitalgeber. Ab Mai 2011 kam eine neue Einnahmequelle dazu: User-Spenden. Im offiziellen Blog ist seit damals zu lesen: „The problem: the project doesn’t make any money at the moment (which is expected)” – auf Deutsch: “das Problem: das Projekt bringt momentan kein Geld“. Das Geld-Problem könnte sich jetzt lösen, ein paar Webseiten stehen schon auf der neuen Ausnahmeliste. Ob und wieviel Geld dabei geflossen ist, ist uns nicht bekannt. Offiziell befinden sich die „acceptable ads“ noch bis Januar 2012 im Teststadium.
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10.01.12
Der Werbeblocker Adblock Plus denkt ans geldverdienen und winkt dafür mehr Werbung durch. Webseiten-Betreiber sollen die Zeche zahlen. Was halten Sie davon?
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10.01.12
Ein Werbeblocker, der Werbung durchlässt, ist ein widerspruch in sich und wird sich wohl nicht durchsetzen.
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10.01.12
Coole Funktion und ein ganz hervorragendes Geschäftsmodell!
Ich bin gespannt wie schnell diese Firma den Bach herunter geht, wenn Mozilla das Tool aus der Add-On-DB schmeißt, die anderen Magazine wie Chip, Computerbild und Co. ebenso darüber denken und das Thema beim CCC zum Thema des Monats stilisiert wird - was dann noch mehr Medienhype produziert.
Die Firmen, die sich bis dato in die Positiv-Liste eingekauft haben, dürften dann ebenso am Pranger stehen. Spitzenmäßige PR!
Ein ganz plumper Versuch vom Vertrieb des Herstellers die User für dumm zu verkaufen und sich in Kürze einen Platz an der Sonne zu sichern. Bleibt nur zu hoffen, dass dort ganz schnell dunkle Wolken aufziehen...
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10.01.12
Mozilla hat da noch viel zu verlieren. Vielleicht kann Mozilla die Adblock-Macher mit einem Anteil an den Google Geldern umstimmen.
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10.01.12
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10.01.12
Ich denke, die Initiative macht durchaus Sinn. Wir Adblock User wollen nicht von euren Bannern genervt werden, ein bisschen Werbung ist aber ok, damit ihr weiterhin kostenlos Inhalte anbieten könnt. Adblock Plus ist ein tolles kostenloses Programm, dass die auch irgendwie Geld verdienen müssen ist doch normal.
Jeder, dem es nicht passt, kann übrigens weiterhin jede Werbung blocken.
Ihr wollt natürlich nicht auf eure Banner verzichten. Ich sehe diesen Artikel also eher als einen Versuch, die Glaubwürdigkeit von Adblock Plus in Frage zu stellen. Bei mir funktioniert das nicht, ich blocke eure Werbung auch in Zukunft noch - nicht weil ich euch die Einnahmen nicht gönne, sondern weil sie nervt.
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10.01.12
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10.01.12
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10.01.12
Das ist keine Verschwörung, das steht doch auch ganz offen auf der Adblock Plus Website. Wer nicht mitmachen will muss nur auf Einstellungen gehen und einen Haken deaktivieren :PatPat:
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10.01.12
Hast du den Artikel nicht gelesen oder nicht verstanden?
Es wird doch auch darauf hingewiesen wie man dennoch die Werbung blocken kann!
Oder sollte nur geflamt werden.....?
Gruß kingjon
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10.01.12
Für mich ist es Erpressung durch die Blume, sonst nichts.
Zitat: Simon1972
Warum sollte dann z.B. die IDG 1 ent bezahlen, wenn man bei dem Blocker doch die Werbung ausblenden kann? Dann erfüllen die Macher von ABP nicht ihren Vertrag und der entstehende Schaden könnte dann höher liegen als die Einnahmen... Also einen Haken würde es bei der Nutzung von ABP dann geben, dass bei gewisse Seitenbetreiber die Werbung nicht geblockt wird, weil man es selber auch nicht beeinflussen kann...
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10.01.12
Lassen Sie mich raten, Sie gehören auch zu denen, für die im Netz (und damit Dienstleistungen/Werke dritter) grundsätzlich kostenfrei sein müssen? Und sicher wären Sie auch einer der ersten, der spendet, wenn es ein Freizeitprojekt bliebe?
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10.01.12
Hallo,
Also bei mir ist standardmäßig der Blocker auch aktiv und generell wird auch (erstmal) jede Seite geblockt.
Aber bei Seiten die ich häufig nutze, füge ich einfach diese Seite zu den Ausnahmeregeln hinzu. Somit bleibe ich weiterhin von unerwünschter Werbung verschont und falls mir irgendwelche nicht gefällt, vor allem diese TV-Spot mäßigen , wandern diese wieder in die Liste.
Aber mir ist auch aufgefallen, dass bei einigen Seiten eine Abfrage durchgeführt wird, ob ABP diese Seite blockt und es erscheint dann ein Hinweis mit der Bitte es sich doch zu überlegen und die Werbung wieder freizuschalten.
Also dann liebe Grüße
RJ
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11.01.12
Falsch geraten und eine komplette Fehlinterpretation!
Ich benutze gar keinen Adblocker und finde individualisierte Ads größtenteils sogar recht nutzwertig. Mit der überschaubaren Anzahl unerwünscht aufpoppender Filme kann ich gut leben - nur nicht mit derart dreisten Versuchen durch die Hintertür Geld zu verdienen. Wenn sich mit diesem Projekt kein Geld verdienen lässt, taugt der Business-Plan nichts oder die Kreativität lässt zu wünschen übrig.
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11.01.12
So gesehen habe ich erst einmal nichts gegen das Geschäftsmodell und ich werde die Werbung zunächst auch zulassen. Sollte es sich jedoch herausstellen, dass doch häufig "nervige" Werbung durchkommt, werde ich erst das Häckchen entfernen und eventuell Ad komplett deinstallieren.
Solange solche Modelle auf einer Freiwilligkeit basieren, kann ich nichts verwerfliches dabei finden.
Was ist den mit den ganzen Programmen ( auch Kaufprogramme ), bei denen man sich registrieren muß und die dann die E-Mail Daten verkaufen, darüber regt sich kaum einer auf und die finde ich persönlich viel schlimmer, denn da zahlt man sozusagen doppelt.
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11.01.12
Oder es fehlen die Kontakte. Der Laden lässt sicher in 7 oder 8stelliger Höhe an ein Werbenetzwerk verhökern.
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11.01.12
Wenn ein Webseiten Betreiber Fremd Werbung auf seiner Webseite Platziert und alle Angebote dadurch Kostenlos bleiben.
Dann bin ich doch nicht gezwungen, auf diese Fremd Werbung einzugehen.
Auch wen diese Fremd Werbung auf einer Webseite als Blickfang eingesetzt ist.
Und wen ein Webseiten Ersteller es zu lässt, das Aggressive Werbung auf seiner Webseite eingesetzt wird, dann distanziere ich mich ganz schnell von dieser Webseite.
Denn es gibt ja nicht nur diesen einen Anbieter von Informationen.
Deshalb war für mich ABP noch nie ein Mittel um Werbung zu ignorieren.
Und was 14 Millionen User nutzen um Werbung zu Blockieren, muss ich doch nicht Nutzen um Fremd Werbung zu Blockieren.
Früher als das web in den Anfängen steckte, hat sich kein Mensch über Fremd Werbung aufgeregt.
Erst als ABP heraus kam war Fremd Werbung plötzlich verpönt.
Und musste durch dieses Add On Blockiert werden.
Alle wollen immer ein Freies Web, aber keiner kann für sich entscheiden, was für ihn von Interesse ist.
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11.01.12
Allerdings sollte die Einstellung nicht standardmäßig gesetzt sein.
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11.01.12
Ist das wirklich so? Ich habe lange Zeit auf Werbeblocker verzichtet, weil die Seiten ja irgendwie finanziert werden müssen. Aber irgendwann wurde es mir zu bunt und das ewige Geblinke und Geflacker ging mir gehörig auf den Senkel. Das war noch _vor_ (sic!) der Erfindung von Adblock plus.
Ich glaube daher, es ist genau umgekehrt: Wenn die Werbung dezent daherkäme, ohne zu nerven, wenn sich nicht auf einmal der Cursor in ein Win-Logo verwandeln würde, wenn es nicht mehr augenkrebserzeugend blinken und flackern würde, wenn endlich mal auf Pop ups verzichtet würde, wäre die Akzeptanz der Werbung bei den Usern viel größer und Adblock könnte sein pfiffiges neues Geschäftsmodell in die Tonne kloppen.
Oder man stellt Clips ein, die die User auch wirklich sehen wollen. Da lässt sich auch prima Werbung voranstellen, die auch wirklich ankommt.
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11.01.12
Zitat: PC-WELT
Heute wurde ABP automatisch auf 2.0.3 upgedated! Ich habe überall auf 'Alles blockieren' eingestellt, habe das Häkchen bei '... zulassen' entfernt und meine aufgerufenen Seiten sehen aus, als gäbe es gar kein AdBlock Plus - Werbung über Werbung wie in alten Zeiten!! Also Rechtsklick 'Mit Adblock Plus blockieren' - keine Reaktion. Werbung kann nicht mehr entfernt werden.
Zum Glück hatte ich eine eine aktuelle Sicherung von Mozbackup - die wieder hergestellt und ABP aus der automatischen Aktualisierung rausgenommen. Nu is wieder alles, wie es sein sollte!!!
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12.01.12
Die Umstellung von 1.x auf 2.0.0 war allerdings eine böse Überraschung:
verunstaltete, unübersichtlichere Benutzeroberfläche
Rücksichern eigener Filter nur noch als Überschreiben, Anhängen an bestehende Einträge nicht mehr möglich (außer durch manuelles Bearbeiten der ini-Datei)
und der Blödsinn mit dem Durchlassen angeblich unaufdringlicher Werbung wer so idealistisch veranlagt war, konnte bisher auch schon Ausnahmeregeln definieren!
Wer will den Machern für solche Negativ-Entwicklung denn Einnahmen gönnen? Was ist an dem simplen Progrämmchen plötzlich so kostenaufwendig, daß sie um Spenden trommeln müssen als wären sie Wikipedia?
Wenns Adblock Plus aber überreizt, wird es irgendwann ein Addon namens Good Old Adblock geben, das vielleicht nicht ganz so leistungsstark ist, aber in der Summe seinen Zweck besser erfüllt.
Allerdings ist der PC-Welt-Artikel spürbar vom Haß auf diesen Werbeeinnahmen-Blocker geprägt. Allein schon die Milchmädchenrechnung Bloß wegen Adblock ist die Werbung immer nerviger geworden. ist ein Blödsinn. Die PC-Welt-Seite war schon früher mit nerviger Werbung verseucht.
Und: Als ehemaliger [B]zahlender [/B]Premium-Nutzer (oder wie das hieß) habe ich mitbekommen, wie die das damals nicht auf die Reihe gekriegt haben und mangels Zusatznutzen (oder weil der Zahlungsabwickler zuviel Provision einbehielt?) das Bezahlmodell floppte.
Mir ist schon klar, daß ein qualitativ hochwertiges Angebot auch Geld kostet. Es wären durchaus Internetnutzer bereit, moderate Gebühren für eine gute Seite zu zahlen. Aber man könnte dann eben nicht mehr kurz bei PC-Welt, danach bei Chip und noch schnell bei ... reinschauen, sondern würde sich für das Angebot entscheiden, das die besten Informationen bietet. (Und da sähe manches derzeitige Online-Angebot schnell ganz alt aus.)
Anstatt sich diesem Wettbewerb zu stellen, bringt PC-Welt dann doch lieber Werbung. Viel viel Werbung. Und paßt seine Seite nicht den Wünschen der Nutzer, sondern der Werber an: Infos auf x Seiten verhackstückt, 70% der Inhalte reine Promotion, viel Platz für Banner...
Die Nutzer wehren sich soweit möglich mit Werbeblockern. Das ist legale Notwehr.
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12.01.12
mit aufkommen von penetrant flackernden .gifs und flash abartigkeiten wurde es mir persönlich zu bunt. layer ads oder was grade monentan aktuell ist gehen an mir komplett vorbei. alles was flackert, hüpft, hupt, das bild verdeckt oder sonst schreg daher kommt wird reflexartig blockiert. PUNKT
selber schuld, kein mittleid...
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12.01.12
"! *** easylist:easylist_adult/adult_whitelist.txt ***" daher. Was soll ich denn davon halten? :nixwissen
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12.01.12
Offensichtlich verbreitet PC Welt hier ganz gezielt Unwahrheiten, um Adblock Plus in schlechtes Licht zu rücken: http://www.pctipp.ch/news/kommunikation/59882/richtigstellung_zu_adblock_plus.html
Eigentlich kein Wunder, PC Welt verliert bestimmt einiges an Geld durch Adblock Plus. Und anstatt bei dem Kompromissvorschlag mitzuziehen will man nun Adblock Plus als Verbrecher hinstellen. Anscheinend haben die Redakteure keinen journalistischen Anspruch an sich selbst...
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12.01.12
...hm, also in dem Artikel steht doch ganz klar, dass Werbung auf einer Internetseite nicht mehr geblockt wird, wenn der Betreiber ein - wie auch immer geartetes - Vertragswerk mit Eyeo unterschreibt. Ob dabei letztlich Geld fließt oder nicht, scheint mir weniger entscheidend zu sein. Konsequent wäre nun die feste Implementierung in den Browser. Wenn das geschafft ist, könnte gleich an drei Stellen die Kasse klingeln - d.h. die Werber und Seitenbetreiber zahlen dafür, dass ihre Werbung angezeigt wird und dem User kann man Geld dafür abnehmen, dass genau das nicht passiert. Die Idee ist gar nicht so doof.
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12.01.12
Na ja, dafür brauchte man keinen Bericht. Das steht seit langem auf der Website:
http://https://adblockplus.org/de/acceptable-ads-agreements
Nich ganz okay finde ich, dass die PCWelt ein wenig reißerisch den Eindruck erweckte, die Idee sei neu und es sei ein Mitarbeiter von ABP erschienen, um schon mal an Geld zu kommen. Laut der "Richtigstellung" der Schwesterpublikation war das wohl ein wenig anders.
Grundsätzlich finde ich die Idee gar nicht schlecht, dezente Werbung durchzulassen, anstatt wegen dieses nervötenden Geblinkes einiger Werbeschaffender gleich alle Reklame zu blockieren. Dass die Pflege derartiger Whitelists Geld kostet, ist auch klar. Also wird es darauf ankommen, wieviel Geld ABP verlangen wird.
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