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Wer braucht 64 Bit?

15.09.2003 | 16:07 Uhr |

AMDs Hoffnungsträger heißt nicht umsonst "Athlon64". Immerhin ist er der erste PC-Prozessor, der 64-Bit-Technik zu einem günstigen Preis bietet. Aber was hat der Anwender schon heute davon?

AMDs Hoffnungsträger heißt nicht umsonst "Athlon64". Immerhin ist er der erste PC-Prozessor, der 64-Bit-Technik zu einem günstigen Preis bietet. Aber was hat der Anwender schon heute davon?

Der Opteron ist die Server-Version des Athlon64. Ein Bild des Desktop-Prozessors müssen wir bis zu seinem Launch am 23. September leider schuldig bleiben.

Die einfache Antwort lautet: Gar nichts. Denn für 64-Bit-Prozessoren braucht man auch 64-Bit-Software, und die ist noch rar gesät. Bevor Sie aber jetzt vorschnell auf einen anderen Artikel klicken, sollten Sie dennoch weiter lesen. Immerhin steckt hinter dem 64-Bit-Konzept der neuen AMD-CPU eine Menge Technologie, die den Prozessor auch in anderen Bereichen recht fix macht.

Auf die technischen Details des "Hammer" ausführlich einzugehen, ist hier nicht mehr nötig. Die hat AMD über den langen Verzögerungszeitraum von über einem Jahr scheibchenweise preisgegeben, und die Kollegen des tecChannel haben Sie anschaulich zusammengefasst .

Für das Verständnis der 64-Bit-Technologie und ihrer Bedeutung ist vielmehr ein Verständnis der "Bit-Breite" von Anwendungen und der Evolution von Software wichtiger. Denn Programme werden nicht von heute auf morgen an neue CPUs angepasst, sondern über Jahre weiterentwickelt.

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