17.06.2012, 08:23

Alex Wilde

Windows

Wenn Windows nervt, dann helfen diese exklusiven Tipps & Tools

Wenn Windows nervt, helfen Tipps und externe Tools. ©(c) iStockphoto.com / asbe

Zweifellos ist Windows 7 besser gelungen als seine Vorgänger, es bringt aber neue Nervereien und schleppt uralte Defizite mit. Die exklusiven PC-WELT-Tipps- & Tools schaffen Abhilfe!
Dieser Ratgeber benennt gravierende Windows-Mängel und lästige Nervereien, zeigt Ihnen aber auch gleich, was Sie dagegen unternehmen können. Alle Tipps und Tools gelten und laufen durchweg unter Windows 7, die meisten auch unter den älteren Versionen XP und Vista. Den Geltungsbereich können Sie den Zwischenüberschriften entnehmen. Für einige Windows-Nervereien nehmen wir Ihnen mit kleinen Hilfsprogrammen die lästige Wühlarbeit in Systemzentralen wie etwa der Registry ab. Diese Hilfsprogramme finden Sie im Sammelarchiv PC-WELT-WinHelper.zip.

1. Kopieren und Ordner vergleichen (XP, Vista, 7)

Man kann Microsoft nicht vorwerfen, dass dem Windows-Hersteller die Sache mit dem Kopieren egal wäre. Im Gegenteil: Jedes Windows (XP – Vista – 7 – demnächst 8) versucht sich an einem neuen Dialog-Konzept, um das Kopieren und Verschieben im Explorer transparenter und fehlertoleranter zu machen. Aber das wird nichts mehr...
Der Explorer kann natürlich einen Ordner von A nach B kopieren. Wenn aber am Ziel B bereits ein gleichnamiger Ordner vorhanden ist, müssen Sie Entscheidungen treffen. Und hier stellt der Explorer jeder Windows-Version Fragen, die verunsichern, welche Dateien jetzt aus welchem Grund überschrieben werden. Eine bewährte Erweiterung, die schneller und transparenter kopiert, ist Teracopy, das sich nahtlos in den Windows-Explorer integriert. Nach der Installation starten Sie Teracopy und klicken auf "Mehr, Menü, Optionen, TeraCopy als Standard beim Kopieren”. Damit wird Teracopy zum Standardprogramm für Kopier- und Verschiebefunktionen unter Windows einschließlich der Tastenkombinationen [Strg]-[C], [Strg]-[V] und [Strg]-[X]. Wenn Teracopy Dateikollisionen erkennt, dann haben Sie die Wahl, die Dateien zu überschreiben, umzubenennen oder zu überspringen. Besonders nützlich ist die Option, “Nur ältere” Dateien zu überschreiben.
Wer große Datenbestände synchronisieren muss und dies vorab übersichtlich kontrollieren will, sollte das kostenlose, englischsprachige Freefilesync verwenden oder die Shareware Total Commander. Beim Total Commander finden Sie die Funktion unter “Befehle, Verzeichnisse synchronisieren”.

2. Neustart nach Updates verhindern (XP, Vista, 7)

Sie beziehen vermutlich automatisch die notwendigen Sicherheitsupdates für Windows und weitere Microsoft-Software. Das können Sie zwar unter “Systemsteuerung, Windows Update, Einstellungen ändern” theoretisch abstellen, sollten es aber aus Sicherheitsgründen bleiben lassen. Um so ärgerlicher ist es dann, wenn Sie nach längerer Arbeitspause an den PC zurückkommen und feststellen, dass dieser in der Zwischenzeit nach einem Update automatisch neu gestartet hat – ohne Rücksicht auf Ihre offene Datei.
So schalten Sie den Zwangsneustart nach Windows-Updates abs: Starten Sie Regedit.exe, und gehen Sie zum Schlüssel "Hkey_Local_Machine\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU". Im rechten Wertefenster legen Sie nach Rechtsklick mit “Neu, DWORD-Wert (32Bit)” den Eintrag "NoAutoRebootWithLoggedOnUsers" an – falls nicht bereit vorhanden. Nach Doppelklick vergeben Sie den Wert "1".
Das Ganze können Sie sich mit dem Import der REG-Datei Wupdate-NoAutoReboot.reg vereinfachen (im Ordner „Win-Update“ des Archivs PC-WELT-WinHelper.zip). Diese enthält außerdem den Eintrag “AutoInstallMinorUpdates”, um kleinere Patches, die keinen Neustart erfordern, ohne Nachfragen zu installieren.

3. Die Dateirechte verändern (XP, Vista, 7)

Beim Ändern von Ordner- und Dateirechten haben Sie unter Windows die Wahl zwischen zwei Höllen: die grafische Oberfläche nach Rechtsklick “Eigenschaften, Sicherheit” einerseits und die sehr komplizierten Kommandozeilentools andererseits. Jeder noch so erfahrene Windows-Benutzer hat hier schon mal seine Maus zerbissen, weil Windows nach mehrfachen Versuchen den Zugriff immer noch verweigerte.
PC-WELT empfiehlt Ihnen die kleine Shell-Erweiterung pcwMyRights für Windows XP, Vista und 7 (im Ordner „Win-NTFS-Rechte“ des Archivs PC-WELT-WinHelper.zip). pcwMyRights gibt es in zwei Versionen – eine für Windows XP, die zweite Windows 7 und Vista. Importieren Sie die passende REG-Datei per Doppelklick in Ihr Windows-System. Windows XP zeigt das Rechtsklickmenü “Besitz übernehmen” dann bei allen Ordnern und Dateien. Unter Windows Vista und 7 bleibt die kleine Erweiterung dezent ausgeblendet, da man sie nicht tagtäglich benötigt; hier drücken Sie in einem Konto mit Admin-Rechten beim Rechtsklick zusätzlich die <Shift>-Taste, um das Kontextmenü "Besitz übernehmen" einzublenden.
Je nach Anzahl der Dateien im Ordner kann dIe Rechteänderung mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Nach der notwendigen Besitzübernahme mit dem Takeown-Tool erhalten die Gruppen “Administratoren” sowie “Authentifizierte Benutzer” das Vollzugriffsrecht mit dem Windows-Tool Icacls. Danach sollte der Zugang und das Löschen (das ist meist das Motiv) ohne Hindernis funktionieren. Eventuelle Nachfragen des Explorers beantowrten Sie mit “Ja, alle”.
Hinweis: pcwMyRights funktioniert nur auf deutschsprachigen Systemen. Die Gruppen “Administratoren” und “Authentifizierte Benutzer” heissen auf englischsprachigen Systemen “Administrators”und “Users”. Dies müssten Sie gegebenenfalls direkt in der REG-Datei ändern.

4. Gesperrte Dateien befreien (XP, Vista, 7)

Will man eine Datei löschen oder verschieben, die im Moment von einem Programm geöffnet ist, scheitert die Aktion. Windows sagt dem Benutzer nicht, welches Programm die Sperre verursacht. Ebenso ärgerlich ist es, wenn ein Wechseldatenträger sich aus demselben Grund nicht beenden lässt.
Eine gute Analyse aller offenen Dateien leistet das Sysinternals-Tool Handle.exe. Es muss auf einer Kommandozeile (Cmd.exe) mit Administratorechten gestartet werden, und zeigt dann nach der Eingabe „handle“ sämtliche offenen Dateien und die verursachenden Programme. Um die lange Liste von vornherein zu filtern, geben Sie einen Teil des Dateinamens oder des Pfades mit an - etwa „handle appdata\local“. Handle zeigt am Beginn jeder Zeile das Verursacher-Programm, das Sie dann schließen können.
Geht es Ihnen nur um die praktische Hilfe, verwenden Sie am besten das Tool Unlocker. Achten Sie bei der Installation darauf, die beiden “Quickstores”-Optionen abzuschalten. Die einzige wichtige Option lautet “Eintag im Explorer-Kontextmenü”. Nach der Installation finden Sie nach einem rechten Mausklick auf alle Dateiobjekte den neuen Eintrag "Unlocker". Nach einem Klick zeigt Unlocker die Programme, die gerade auf die Datei zugreifen. Versuchen Sie es zunächst mit Schaltfläche “Freigeben”. Die Option “Prozess töten” sollten Sie nur anwenden, wenn es keine sanftere Möglichkeit gibt, das betreffende Programm zu beenden.

5. Automatische Programmstarts eindämmen (XP, Vista, 7)

Überfrachtet mit jeder Menge automatischer Programmstarts sind typischer Weise ganz junge und ganze alte Windows-Systeme: ganz frisches, vorinstalliertes OEM-Windows auf neuen Notebooks und-PCs, ferner alte Systeme, auf denen sich im Laufe der Monate und Jahre Dutzende Programme im Autostart verewigt haben. Windows sagt zwar schon mal “Willkommen”, aber die Benutzeranmeldung wird zur Geduldsprobe…
Windows bietet vom Autostart-Ordner im Startmenü über mehrere Registry-Orte bis hin zur Aufgabenplanung unkontrollierbar viele Autostart-Rampen. Das Windows-eigene Msconfig analysiert auf der Registerkarte “Systemstart” nur die geläufigsten. Immerhin ist es möglich, überflüssig erscheinende Einträge zu deaktivieren.
Das Gleiche kann auch das englischsprachige Sysinternals-Tool Autoruns, bietet aber zudem eine endgültige Löschoption (“Entry, Delete”). Vor allem aber lässt Autoruns garantiert nichts unter den Tisch fallen: Hier ist auch jeder Dienst, jeder Treiber und jede geplante Aufgabe aufgelistet. Das heisst aber andererseits, dass Sie beim Einsatz von Autoruns wesentlich vorsichtiger sein müssen als bei Msconfig. Weniger Erfahrene sollten unbedingt unter “Options, Filter Options” die Windows-eigenen Starts ausblenden (“Hide Windows entries”).

6. Alle Ordneransichten aufräumen (Vista und 7)

Wie oft haben Sie schon eine unpassende Ordneransicht mit der Explorer-Schaltfläche oder mit [Strg] und Mausrad angepasst? Windows 7 und Vista interpretieren den Inhalt von Ordnern und zeigen die Dateien dann in der ihnen – laut interner Vorlage – passenden Ansicht. Daher ist nicht mehr möglich, eine bestimmte Ansicht einfach systemweit festzulegen.
Zunächst die sanfte Methode: Sie können in einem beliebigen Ordner die Ansicht wunschgemäß einstellen und dann nach [Alt] “Extras, Ordneroptionen, Ansicht” genau diese Vorgabe auf alle Typ-gleichen Ordner übertragen. Dazu klicken Sie jetzt einfach auf “Für Ordner übernehmen”. Für welchen Ordnertyp Windows den aktuellen Ordner hält, können Sie nach Rechtsklick unter “Eigenschaften, Anpassen” nachsehen. Zur Wahl stehen “Allgemeine Elemente”, “Dokumente”, “Bilder”, “Musik”, “Videos”. Um also für die fünf Benutzerordnertypen (es gibt noch diverse weitere für Systemordner) ein einheitliches Aussehen zu schaffen, müssen Sie den beschriebenen Weg fünfmal gehen und dabei auf den korrekten Ordnertyp achten. Noch ein Problem dabei: Alle Ordneransichten, die Sie schon einmal manuell geändert haben, stehen in der Registry und ignorieren Ihre neue Standardansicht.
Die harte Methode: Um bei den Ordneransichten richtig aufzuräumen, verwenden Sie am besten die Registry-Datei Ordneransichten-zurücksetzen_Win_6.1-7-8.reg (im Ordner „“Win-Ordneransichten“ des Archivs PC-WELT-WinHelper.zip). Dieser leert drei Schlüssel mit Ordner-Einträgen aus der Registry und setzt “Allgemeine Elemente” als Standardtyp. Nachdem Sie den Import per Doppelklick erledigt haben, setzen Sie in einem beliebigen Benutzerordner Ihren neuen Ansichtsstandard – genau wie oben als „Sanfte Methode“ beschrieben.

7. Sendeberichte an Microsoft deaktivieren (XP, Vista, 7)

Microsoft-Software verschickt via Internet eine Menge Daten an den Hersteller, aber mehr als technisch Notwendige für Updates, Aktivierung oder Fehlerkorrektur war nie nachzuweisen. Trotzdem möchten viele Windows-Benutzer den Datenverkehr auf das Minimum beschränken.
Die folgenden Software-Sender können Sie ohne Schaden abschalten:
Windows-Webdienst: Wenn Sie einen Dateityp öffnen wollen, für den kein passendes Programm vorliegt, bietet Microsoft einen Web-Service, der über die zugehörige Software informiert. Umweglos zum „Öffnen mit“-Dialog kommen Sie mit einer Registry-Änderung unter Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer. Den dort notwendigen DWord-Eintrag „NoInternetOpenWith=1“ kann unser Registry-Import Webdienst_abschalten.reg automatisch für Sie erledigen (im Ordner „Win-Webdienst“ des Archivs PC-WELT-WinHelper.zip).
Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit: Wenn Sie rechts oben in das Suchfeld der Systemsteuerung „Benutzerfreundlich“ eingeben, filtert die Systemsteuerung genau einen Ergebnislink heraus. Diesen klicken Sie an und wählen die Option „Nein, ich möchte nicht am Windows-Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit teilnehmen“.
Fehlerberichterstattung: Wenn Sie Ihre Programmabstürze lieber für sich behalten und nicht an Microsoft schicken wollen, könnten Sie dies ebenfalls in der Systemsteuerung abschalten. Die Stichworteingabe „Problembericht“ bringt Sie an die passende Stelle. Nachhaltiger ist es aber, wenn Sie den Systemdienst „Windows-Fehlerberichterstattungsdienst“ in der Dienstekonsole „Services.msc“ gleich komplett deaktivieren. Noch einfach geht’s mit dem Scripts Fehlerbericht-Aus-Ein.zip (im Ordner „Win-Fehlerbericht“ des Archivs PC-WELT-WinHelper.zip), die Sie nach Rechtsklick mit der Option „Als Administrator ausführen“ aufrufen.
Windows Media Player: Keine Informationen gelangen nach außen und umgekehrt vom Internet nach innen, wenn unter „Extras --> Optionen --> Datenschutz“ alle Optionen ausschalten. Der Player kann eine eindeutige Identifikationsnummer senden, wenn die Option „Eindeutige Player-ID … senden“ aktiviert ist. Problematisch ist auch die Option „Musikdateien durch Medieninfoabruf aus dem Internet aktualisieren“.
8. Bibliotheken entfernen (Windows 7)
Die Bibliotheken für Benutzerdateien sind ein umfassendes Konzept, das sich längst nicht nur auf die Ordnerstruktur auswirkt. Windows-Indizierung und -Suche, Windows-Sicherung, Heimnetzgruppe, Media Player, Media Center, Live Fotogalerie –alles bezieht sich auf die Bibliotheken. Viele Windows-Benutzer ziehen aber ihre eigene Organisation ihrer Dateien vor.
Wie viel Bibliotheken-Ballast Sie abspecken wollen, können Sie selbst entscheiden.
Variante 1: Manche Benutzer wollen lediglich, dass der über die Taskleiste gestartete Explorer wieder die Hauptebene „Computer“ mit den Laufwerken anzeigt. Das erreichen Sie so:
Klicken Sie rechts auf das Taskleistensymbol, und nochmal rechts auf „Windows-Explorer“. Im Dialog „Eigenschaften --> Verknüpfung“ erweitern Sie neben „Ziel“ den bisherigen Eintrag „explorer.exe“ und folgenden Parameter: shell:::{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D}.
Variante 2: Um die Bibliotheken im Navigationsbereich des Explorers und die Option “In Bibliothek aufnehmen” zu deaktivieren, genügt das Löschen eines einzigen Registry-Schlüssels. Das kann der Registry-Import Bibliotheken-im-Explorer-deaktivieren.reg (im Ordner “Win-Bibliotheken” des Archivs PC-WELT-WinHelper.zip) übernehmen. Das Archiv enthält auch die Datei Bibliotheken-im-Explorer-reaktivieren.reg, die den Schlüssel wieder zurückschreibt. Beide Importaktionen erfordern eine Neuanmeldung.
Variante 3: Sie können die Bibliotheken aus dem ganzen Windows-System entfernen. Dazu muß eine ganze Reihe von Registry-Schlüsseln entfernt werden. Die Aktion kann die Datei Bibliotheken-in-Windows-deaktivieren.reg automatisch ausführen (im Ordner “Win-Bibliotheken” des Archivs PC-WELT-WinHelper.zip). Zum Wiederherstellen des Originalzustand gibt es im Archiv die Import-Datei Bibliotheken-in-Windows-reaktivieren.reg. Beachten Sie, dass diese Variante 3 trotzdem einen erheblichen Eingriff in das System bedeutet. Die Importaktionen erfordern eine Neuanmeldung.

9. So entfernen Sie die Heimnetzgruppe (Windows 7)

Heimnetzgruppen vereinfachen den Datenaustausch, machen aber automatische Freigaben von Bibliotheksordnern. Windows-Benutzer, die an gezielten Netzwerkfreigaben an bestimmte Benutzer  gewöhnt sind, können sich damit nicht anfreunden.
Die Heimnetzgruppen können Sie sehr leicht durch Deaktivieren der beiden verantwortlichen Dienste abschalten. Die Dienste heissen “Heimnetzgruppen-Anbieter” und “Heimnetzgruppen-Listener”. Sie finden sie nach [Win]-[R] und Aufruf der “Services.msc” in der Dienstekonsole. Nach Doppelklick auf dem Diensteintrag setzen Sie jeweils als “Starttyp” die Option “Deaktiviert”.

10. Aero Snap abschalten (Windows 7)

Windows 7 lässt ein an den seitlichen Bildschirmrand geschobenes Fenster automatisch “einrasten” und stellt es dann in genau halber Bildschirmgröße dar. Nach oben geschobene Fenster rasten als Vollbild ein. Es gibt viele Windows-Benutzer, die dieses Aero Snap erheblich irritiert.
Es kursieren Registry-Hacks im Internet, um Aero Snap zu deaktivieren. Das ist aber gar nicht nötig, denn Microsoft hat das Abschalten durchaus vorgesehen. Die Option ist nur tief vergraben: Öffnen Sie in der Systemsteuerung das “Center für erleichtere Bedienung”, ferner “Bedienung der Tastatur erleichtern”. Die unterste Option lautet “Verhindern, dass Fenster automatisch angeordnet werden…”. Diese aktivieren Sie und bestätigen mit “OK”.

11. Effekte abschalten, die wirklich bremsen (Vista, 7)

Die Bremswirkung von Windows-Effekten wie Aero Peek wird oft maßlos übertrieben. Etwas optischer Spaß darf schon sein. Aber es gibt einige wenige Effekte , die stören und wirklich bremsen.
Wenn Sie unter „Systemsteuerung --> System --> Erweiterte Systemeinstellungen --> Erweitert --> Visuelle Effekte“ die lange Liste durchgehen, finden Sie oben an zweiter und dritter Stelle zwei Animationseinstellungen. Vor allem der Effekt beim Minimieren und Maximieren von Fenstern kann irritieren. Auf alle weiteren Optionen müssen Sie bei halbwegs tauglicher Grafikkarte nicht verzichten.

12. Taskleiste lässt sich nicht versetzen (Windows 7)

Eine volle Taskleiste mit angehefteten Programmen lässt sich anscheinend nicht verschieben. Da jede Stelle vom Startknopf bis zur Systemuhr eine Programmaktion aufruft, ist die eigentliche Leiste mit der Maus nicht zu erreichen.
Was immer hilft: Ziehen Sie die Leiste vorübergehend erheblich größer. Dadurch entsteht ausreichend leerer Raum, der nicht mit Programm- oder Systemfunktionen belegt ist. An dieser Stelle können Sie die Leiste dann an die gewünschte Position ziehen.
Tipp: Bei heutigen Notebooks und Netbooks mit 16:9-Display ist es ungünstig, den knappen vertikalen Platz auch noch durch die Taskleiste unten zu verkleinern. Hier ist der rechte Bildrand der bessere Ort.

13. Eindimensionale Zwischenablage erweitern (XP, Vista, 7)

Seit 20 Jahren begnügt sich Windows mit einer eindimensionaler Zwischenablage: Sie können immer nur genau ein Element (Text, Grafik, Musik) in das Clipboard kopieren. Vor allem für das Sammeln von Textteilen sind mehrere Ablagen – wie in Office – wünschenswert bis notwendig.
Das englischsprachigeTool Ditto ist ideal zum Sammeln von Texte. Diese kopieren Sie wie gewohnt mit [Strg]-[C] oder einer Option “Kopieren” in die Zwischenablage. Ditto übernimmt praktisch beliebig viele in seine eigene Sammlung. Voreingestelltes Limit ist 100. Später öffnen Sie die Textverarbeitung Ihrer Wahl und klicken auf das Ditto-Icon in der Taskleiste. Die angezeigten Texte landen dann per Doppelklick im Textprogramm. Mit der Option “Always on top” ([Strg]-[Leertaste]) halten Sie die Textsammlung auf Wunsch im Vordergrund. Seinen grauenhaften Optionswust sollten Sie dem technisch guten Tool nachsehen.

14. Gebremster Windows Media Player (XP, Vista, 7)

Eigentlich möchten Sie nur eben schnell ein kleines AVI-Video ansehen. Doch nach dem Doppelklick startet zwar der verknüpfte Windows Media Player, meldet aber erst mal - “(Keine Rückmeldung)”. Der Grund: Er will erst seine Medienbibliothek aktualisieren.
Einzige Abhilfe: Verzichten Sie darauf, Multimedia-Medien in größerem Umfang in die Medienbibliothek einzulesen. Unter Windows 7 mit seinen Bibliotheken geht das sogar noch einen Schritt weiter, weil der Media Player automatisch die Dateien aus der Musik-, Videos- und Bilder-Bibliothek übernimmt. Einen flotten Player haben Sie nur, wenn Sie auch die Bibliotheken weitgehend ungenutzt lassen.
Kommentare zu diesem Artikel (1)
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