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Weniger Staub: Wasserkühlung

07.07.2006 | 02:59 Uhr |

Sie wollen einen richtig leisen PC mit hoher Kühlleistung? Sie schrecken vor einem etwas aufwendigeren Umbau nicht zurück? Dann kommt für Sie vielleicht eine Wasserkühlung in Frage. Damit vermeiden Sie gleichzeitig, dass zu viel Luft durch das Gehäuse strömt. Ein so ausgestatteter Rechner verstaubt längst nicht so schnell wie einer mit handelsüblichen Lüfterkühlkörpern.

Eine Wasserkühlung transportiert die Wärme von CPU, Grafikkarte und den Festplatten in einen Kühlkörper an der Außenseite des PCs. Dieser gibt dann die Wärme an die Umgebung ab. Wasser hat eine viel höhere Wärmekapazität als Luft.

Die Strömungsgeschwindigkeit an den Kühlkörpern ist sehr gering, so dass man kaum etwas hört. Trotzdem ist die Kühlung besser als bei einem Luftkühlsystem. Da es sich zudem um einen geschlossenen Kühlkreislauf handelt, können die Kühlkörper im Rechnerinneren nicht verschmutzen, die Kühlleistung bleibt auf lange Sicht gleichmäßig hoch. Wasserkühlsysteme in allen Preislagen (ab rund 100 Euro) finden Sie mittlerweile bei vielen Versendern, etwa bei Alternate oder KM-Elektronik .

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