Sicherheitsexperten unterscheiden insgesamt drei Arten von XSS, von denen besonders zwei weit verbreitet sind: Reflektiertes XSS, bei dem der eingeschleuste Schadcode umgehend an den User versandt wird. Beispielsweise, indem der Angreifer eine URL verschickt, deren Ziel-Website Code mit Ausnutzung einer XSS-Lücke enthält. Und persistentes XSS, bei dem der Schadcode zunächst in der Datenbank der angegriffenen Website gespeichert wird. Erst wenn ein Anwender dieser Inhalt von einem User aufgerufen wird, wird der Schadcode ausgeführt. Noch eher selten ist dagegen DOM-XSS, bei dem in statischen HTML-Seiten dank Javascript Schadcode eingefügt wird, indem eine verseuchte URL geladen wird. Das klappt aber nur bei Browsern, die Sonderzeichen in der URL nicht verarbeiten.
Das kann ein Angreifer erreichen, wenn er eine XSS-Lücke ausnutzt:
Website Defacement
Das Aussehen der Website kann durch XSS verändert respektive entstellt werden. Defacement nennt man diesen Vorgang, wenn ein Hacker eine XSS-Lücke ausnutzt und zum Beispiel seine eigenen CSS-Daten in die fremde Website einbaut (CSS - Cascading Style Sheets - sind das Hauptwerkzeug, mit dem das Aussehen einer Website bestimmt wird). So kann der Angreifer die Farbgebung auf der Seite verändern oder Seitenelemente ausblenden beziehungsweise deren Gestaltung ändern. Im weitesten Sinne kann man es auch zum Website Defacement zählen, wenn der Angreifer sich einen Spaß erlaubt und störende Popups einblendet.
Oder aber der Hacker lädt seine eigenen Bilder auf die attackierte Seite hoch. Website Defacement mag zunächst als eher lästig und fast wie ein eher harmloser Scherz erscheinen, weil dadurch keine sensiblen Daten verloren gehen und auch keine Malware auf den Rechner des Besuchers eingeschleust wird. Doch auch durch Defacement kann spürbarer Schaden entstehen: Wenn zum Beispiel die Kunden einen seriösen Online-Shops plötzlich leicht bekleidete Damen in anzüglichen Posen begrüßen, ist der Imageschaden und Vertrauensverlust für den Shop-Betreiber immens.
Datenverlust und -Diebstahl
Login-Daten wie Nutzernamen und Passwörter, aber auch Cookie-Inhalte können aufgrund von XSS ausgelesen werden und damit in falsche Hände geraten. Angreifer können Session-IDs abfangen, damit dessen Sitzung übernehmen und unter seinem Namen agieren – beispielsweise in einem Online-Shop. Selbst wenn nur Cookies und keine Session-IDs erobert werden, lässt sich damit beispielsweise das Einkaufsverhalten eines Anwenders rekonstruieren. Ebenso können die Inhalte von Webanwendungen ausgelesen werden.
Oder der Anwender wird gegen seinen Willen auf eine andere Seite weiter geleitet. Voraussetzung dafür, dass ein Anwender in eine XSS-Falle tappt, ist, dass der XSS-Code in einem vertrauenswürdigen Umfeld platziert wird.
Serverüberlastung/DDoS-Attacken
XSS kann auch dazu benutzt werden, um von gekaperten Rechnern aus immer wieder Anfragen an einen bestimmten Server abzuschicken. Passiert das von vielen PCs aus, kann der angegriffene Server in die Knie gehen und nicht mehr antworten.
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14.03.11
Was ist denn das für ein Quatsch ?
Warum sollte ich in ein Formular jetzt irgendeinen Scriptcode ( der im übrigen auf Ihrer Webseite nicht mehr angezeigt wird - Geheimhaltung ? )
eingeben um ein Popup-Fenster zu erzeugen.
Soll das ein Beweis für mögliche Selbstschädigung sein ?
Zitat : "...Code, der von einem Angreifer untergeschoben wurde..."
Ich sehe in Ihrem Beitrag weder einen Angreifer noch wie er Code unterschieben könnte. Da müßten Sie schon etwas konkreter und verständlicher formulieren !
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13.11.11
Es wird andauern versucht mit Hilfe von Setzen von Parametern über die URL Werbung in das Forum einzufügen (was aber zum Glück nicht funktioniert).
Nun ist aber auf der Website eine Übersicht, die anzeigt wer auf welchen Seiten war. Es ist also ziemlich nervig, dass dort immer alles zugespammt wird...
Was kann man im einfachsten Fall dagegen tun ohne die Funktion der Page einzuschränken?
Ich habe mit utrace die IPs zurückverfolgt. Sie kommen alle aus Lettland.
Ein IP Bann bringt aber nichts, da die IPs wechseln.
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13.11.11
Wende dich an deinen Hoster. So er Ahnung von seinem Geschäft hat, sollte er ein IPS/IDS zwischen schalten können.
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13.11.11
Ich denke nicht, dass das von einem kostenlosen Hoster, wie bplaced in meinem fall, gewährleistet wird oder liege ich da falsch?
Auf jeden Fall schon einmal danke für den Vorschlag.
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14.11.11
...mei, woher sollen wir das wissen, wenn du das schon nicht weißt. Erzähle uns doch einfach mal, was du für Möglichkeiten und Rechte auf dem Server hast. Auf Ebene der Webanwendung lassen sich solche Angriffe eh nicht eindämmen - maximal die optischen Auswirkungen kaschieren (z.B. durch Verwerfen von DB-Einträgen mit ungültigen Parametern/Übergabewerten). Nur ist das nicht ganz clever, wenn man nicht permanent die Serverlogs auf merkwürdige Einträge kontrolliert.
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14.11.11
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