Es gibt bislang noch keine perfekte Sekundärbatterie. Auch ältere Akku-Typen bieten für bestimmte Geräte Vorteile. Je nach Budget spielt auch der Preis eine Rolle. Zudem muss es nicht immer ein Original-Akku sein. Allerdings ist bei Drittanbietern auch Vorsicht geboten, da diese manchmal qualitativ ungenügend sind – was durchaus gefährlich sein kann. Manchmal bleibt einem aber keine Wahl: Gewisse Geräte wie Handys, Notebooks oder einige Digicams unterstützen nur einen ganz bestimmten Akku-Typ.
Flexibler sind Sie bei Geräten, die sich auch mit herkömmlichen AA-Batterien betreiben lassen, also z.B. Walkmans, Radios oder CD-Player. Hier können Sie Akkus in normaler Batterieform einsetzen. Die günstigen NiCd-Akkus sollten, selbst wenn Sie noch einige bei sich herumliegen haben, wenn möglich nicht mehr verwendet werden. Das giftige Kadmium schadet nämlich bei nicht fachgerechter Entsorgung der Umwelt, weswegen das Europäische Parlament eine Richtlinie angenommen hat, die Batterien und Akkumulatoren mit mehr als 0,002 Gewichtsprozent Cadmium verbietet. Ein weiterer großer Nachteil ist die geringe Energiedichte.
Ganz kann leider nicht auf sie verzichtet werden. So eignet sich die NiCd-Technologie auf Grund ihres geringen Innenwiderstands bei hohen Belastungen sehr gut für Geräte wie Elektrowerkzeuge und Fotoblitze, die hohe Ströme benötigen.
Die Wahl zwischen Nickel-Metallhydrid-oder Lithium-Ion-(Polymer)-Akku entscheidet sich einerseits an der Kostenfrage: So sind Letztere teurer als Vertreter der NiMH-Familie. Zu bedenken gilt aber, dass bei Nickel-Metallhydrid-Akkus eventuell zusätzlich ein spezielles Ladegerät gekauft werden muss.
Wer andererseits Wert auf eine pflegeleichte Sekundärbatterie mit hoher Energieleistung und geringem Gewicht legt, entscheidet sich besser für einen Lithium-Ion-Akku. Letztere sind beispielsweise ideal für energiehungrige Geräte wie Notebooks.Die Li-Ion-Poly-Technologie unterscheidet sich bezüglich ihrer Energieeigenschaften nicht von Lithium-Ion-Akkus. Sie ergeben vor allem dort Sinn, wo flexible, leichte Bauformen gebraucht werden, z.B. bei Handys und Smartphones.
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