Windows und Software

Weitere Hilfen, um einen Teil Ihrer PC-Arbeit zu automatisieren

Samstag den 17.01.2009 um 12:34 Uhr

von Bärbel Schmidt

Die Freeware 1-4a Rename benennt ganze Dateien automatisch
entsprechend der Vorgaben im Programmfenster.
Vergrößern Die Freeware 1-4a Rename benennt ganze Dateien automatisch entsprechend der Vorgaben im Programmfenster.
© 2014

Automatisch sichern und abgleichen
So mancher Anwender wäre froh gewesen, er hätte eine Kopie seiner wichtigsten Daten auf einer zweiten Festplatte gehabt. Aber Sie wissen, wie es läuft: Im Ernstfall ist das letzte Backup garantiert zu lange her, um Ihnen noch von großem Nutzen zu sein. Das liegt nur daran, dass Sie Sync-Back noch nicht kennen. Mit diesem Tool ist Ihr PC stets auf dem neuesten Stand. Beim Programmstart werden Sie aufgefordert, ein Profil einzurichten, wobei Sie grundsätzlich zwei Möglichkeiten haben: Die „Sicherung“ kopiert bloß ausgewählte Dateien und Ordner von einem Ort an einen anderen; auf Wunsch sogar auf einen FTP-Server, sofern vorhanden. Dabei kümmert sie sich nicht darum, welche Daten am Zielort schon vorhanden sind. Eventuell unerwünschter Nebeneffekt: Im Sicherungsordner bleiben mit der Zeit viele Dateien liegen, die Sie auf Ihrer Arbeitsfestplatte absichtlich gelöscht haben. Die zweite Option ist die „Synchronisation“, die stattdessen Ordnerinhalte untereinander abgleicht. Welches System Ihnen lieber ist, müssen Sie selbst entscheiden.

Abgleichsparameter festlegen
Werfen Sie einen Blick auf die Synchronisation: Aktivieren Sie diese Option und klicken Sie auf „OK“. Dann geben Sie einen Namen fürs Sicherungsprofil ein. Jetzt startet die eigentliche Programmoberfläche. Wählen Sie bei „Quelle“ und „Ziel“ jeweils über das gelbe Durchsuchen-Icon aus, was Sie wohin kopieren wollen. Wählen Sie im Register „Allgemein“ die Art des Sicherungsauftrags. In den anderen Registern können Sie diesen Auftrag noch weiter anpassen. So legen Sie zum Beispiel unter „Erweitert“ fest, ob Dateien im Zielordner ebenfalls gelöscht werden sollen, wenn diese im Quellordner nicht mehr vorhanden sind. Ebenfalls sehr nützlich ist das Register „Filter“. Soll Sync-Back bestimmte Ordner oder Dateien überspringen, geben Sie diese hier an.
Nach einem Klick auf „Experte“, ganz unten, erscheinen mehrere neue Register mit vielen zusätzlichen Optionen. Hier hätten Sie die Wahl, einen FTP-Server als Ziel zu verwenden. Oder Sie legen fest, mit welchen Anmeldedaten auf bestimmte Netzlaufwerke zugegriffen werden soll. Schauen Sie auch mal in „Weitere Einstellungen“. Erinnert Sie die Zeitplan-Schaltfläche an etwas? Genau: Damit erstellen Sie eine Backup-Aufgabe, die Windows zu einer bestimmten Zeit völlig automatisch durchführt. Wenn Sie die Sicherungsaufgabe an dieser Stelle planen, finden Sie diesen Task später auch unter „Zubehör, Systemprogramme, Geplante Tasks“ wieder. So wird kein Backup mehr vergessen.

Das kostenlose Backup-Tool Sync-Back fertigt
Sicherungskopien aller wichtigen Arbeitsdateien.
Vergrößern Das kostenlose Backup-Tool Sync-Back fertigt Sicherungskopien aller wichtigen Arbeitsdateien.
© 2014

Automatisch umbenennen
Wer auf der Festplatte Datenberge anhäuft, steht nicht selten vor der Aufgabe, viele davon nach einem speziellen Muster umzutaufen. So sollen die neuen Digicam-Bilder vielleicht nicht DSC0454.jpg heißen, sondern eher „Berlin-2008-001.jpg“ bis „Berlin-2008-267.jpg“. Von Hand ist das ein mühseliger Job: Im Explorer anklicken, drücken, neuen Namen eintippen. Spätestens nach der fünften Datei wird Ihnen das zu bunt. Greifen Sie doch für diese Aufgabe zur Freeware 1-4a Rename 1.56 . Das Tool erledigt auch komplizierte Umbenennungsaufgaben im Handumdrehen. Es ist weit weniger kompliziert, als es aussieht.

Suchmaschine durchforsten lassen
Klar, Google findet alles, wonach Sie explizit suchen. Aber bei Themen, die Sie länger verfolgen wollen, wird das tägliche Abklappern des Web zur Qual. Warum lassen Sie sich die Resultate nicht frei Haus liefern? Nehmen wir mal an, Sie wollen sich als Schulhausgärtner generell über gefährliche Pflanzen auf dem Laufenden halten. Bei einer Google-Suche führen die Suchbegriffe „pflanze gefährlich“ zum Ziel. Abonnieren Sie einfach einen „Google Alert“, der direkt in Ihrer Mailbox landet: Öffnen Sie die Website von Google .
Tippen Sie die gewünschten Suchbegriffe ein und wählen Sie, welchen „Typ“ von Infos Sie wollen: Mit „News“ werden die Web-Seiten typischer Nachrichtenlieferanten durchforstet, beispielsweise Zeitungen und Zeitschriften. Die Option „Web“ sucht in anderen, nicht zwingend newsrelevanten Web-Seiten. „News & Internet“ verbindet diese beiden Kategorien und ist für viele die erste Wahl. Der Punkt „Newsgroups“ überwacht auf dieselbe Weise die Usenet-Newsgroups. Unter „Häufigkeit“ stellen Sie ein, wie häufig Sie von Google per Mail über neue, passende Beiträge informiert werden möchten, und bei „Ihre E-Mail“ tippen Sie Ihre vollständige Mailadresse ein.
Damit Sie niemand ohne Ihre Erlaubnis unverlangt mit Google-Alert-Infos füttern kann, wird an diese Adresse zuerst eine Mail mit einem Bestätigungs-Link geschickt. Sobald die Google-Alerts über diesen Link bestätigt sind, erhalten Sie wahlweise täglich oder wöchentlich eine Mail mit Links zu neuen Online-Artikeln. Lässt Ihr Interesse am abonnierten Thema nach, stoppen Sie den Alert direkt über einen Link in der Mail. Inhaber eines Google-Mail-Kontos können übrigens ihre abonnierten Alerts zentral verwalten. Loggen Sie sich einfach auf der Google-Alerts-Seite mit dem Benutzernamen und Passwort Ihres Google-Mail-Accounts ein.

Samstag den 17.01.2009 um 12:34 Uhr

von Bärbel Schmidt

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