Weihnachts-Einkauf

Die besten Produkte 2008

Dienstag den 09.12.2008 um 09:50 Uhr

von Thomas Rau, Bernd Weeser-Krell, Michael Schmelzle, Ines Walke-Chomjakov, Christian Helmiss, Verena Ottmann, Alexander Kuch

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Hardware-Geschenke stehen an Weihnachten wieder hoch im Kurs. Bevor Sie sich in den nächsten Elektronikmarkt locken lassen, stellen Sie am besten eine Liste der wichtigstenen Merkmale für Ihr Wunschgerät auf. Wir zeigen Ihnen die besten Produkte des Jahres 2008. Heute neu im Ratgeber: Navigationsgeräte und Multimediaplayer.
Die Wegweiser zum Mitnehmen sind absolute Verkaufsschlager. Vermeintliche Schnäppchen tauchen deshalb in nahezu jedem Prospekt auf, der uns vom Elektromarkt ins Haus flattert.

Display: Mobile Navigationssysteme haben durch die Bank Touchscreens, die sich entweder mit der Fingerspitze oder per beiliegendem Stift bedienen lassen. Letztere Variante bietet sich gerade bei den Modellen an, die mit 3,5-Zoll – der kleinsten Bildschirmdiagonale – ausgestattet sind. Denn hier sind die Symbole oft recht klein gehalten. 4,3 Zoll ist die gängige Größe für Schirme im Breitbildformat. Weniger verbreitet sind Geräte mit 4,8- oder 5-Zoll-Touchscreens. Eine Größenangabe darf bei den Angaben nicht fehlen. Immerhin bestimmt sie unter anderem, wo oder wie Sie das Gerät einsetzen – im Auto, am Fahrrad und Motorrad oder als Fußgänger.

Kartenmaterial: Hier setzen Prospekte gerne in erster Linie auf Menge. „37 europäische Länder vorinstalliert“ klingt auf den ersten Blick nach umfassendem Kartenmaterial. Eine Information, wie detailliert oder aktuell die Daten sind, fehlt aber meistens. Achten Sie deshalb darauf, dass zumindest das erste Karten-Update kostenlos ist, und führen Sie es möglichst bald nach dem Kauf durch. Immer mehr Navis bieten Services, über die Sie Ihre Karten selbst korrigieren oder Verbesserungen anderer Anwender auf Ihr Gerät spielen können – eine geeignete Lösung, denn auch die aktuellsten Kartenversionen können nie ganz fehlerfrei sein.

Prozessor und Speicher: Immer funktionsreichere Navis benötigen auch ständig mehr Rechenpower. Selten finden Sie jedoch eine Angabe zum Prozessor. Gängig sind CPUs mit 300 oder 400 MHz, seltener bewegen sie sich darunter oder darüber.

Akku: Eine Angabe zur Akkulaufzeit ist wichtig, wenn Sie Ihr Navi nicht nur im Auto benutzen wollen, sondern etwa auf einer Fahrradtour. Die technischen Infos zu Schnäppchenangeboten geben hierzu fast nie Auskunft. Wie unterschiedlich die Akkuleistung ist, zeigen unsere Tests (siehe Tabelle unten), bei denen die Laufzeit bei vollem Signalempfang erfasst wird. Sie reicht von einer bis zu fünf Stunden.

TMC-Stauumfahrung: Eines der beliebtesten Schlagworte, wenn es um Navigationsgeräte geht. Das Kürzel steht für Traffic Message Channel, dem Anzeigen von Staumeldungen. Seltener findet sich TMC Pro – die Übermittlung von Verkehrsinfos in Echtzeit. Navis mit TMC gibt es nur selten in der Preisklasse ab 100 Euro. Verbreitet ist die Funktion bei Allround-Systemen, die derzeit bei rund 250 Euro beginnen. Für TMC Pro müssen Sie noch tiefer in die Tasche greifen. TMC benötigt eine eigene Antenne. Sie ist entweder am Navi extra anzustecken oder im Gerät oder in dessen Saughalter integriert. Letzteres ist praktisch, denn so ersparen Sie sich ein weiteres Kabel, das zu verlegen ist.

Unzählige Funktionen: Im Trend sind massenhaft POIs (Point of Interest), Spurassistent, 3D-Animation von Sehenswürdigkeiten oder das straßennamengenaue Navigieren (Text to Speech). Viele Geräte bieten zudem Reiseführer, Übersetzungsprogramme, Bluetooth-Schnittstelle oder Multimedia- Software. Überlegen Sie vor dem Kauf, was Sie tatsächlich benötigen. Denn jede Zusatzfunktion schlägt sich unweigerlich im Preis nieder.

Einstiegsmodell
- 3,5-Zoll-Display, 320 x 240 Pixel
- Prozessor ab 300 MHz
- Kartenmaterial mindestens für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH)
- Preis ab rund 100 Euro

Allround-Modell
- 4,3-Zoll-Display, 480 x 272 Pixel
- Prozessor ab 400 MHz, 2 GB Speicher
- TMC, Spurassistent, Bluetooth
- mindestens Europa-Karten, SD-Karten-Slot,
- Preis ab rund 250 Euro

High-End-Modell
- 4,3- bis 5-Zoll-Display, ab 480 x 272 Pixel
- Prozessor ab 400 MHz, 4 GB Speicher
- TMC Pro, Spurassistent, Text to Speech
- Karten für Europa und Übersee
- Preis ab rund 350

Die TOP 10 Navigationsgeräte aus dem PC-WELT-Testcenter:

Rang
Produkt
Wertung
Navigation
Ausstattung
Handhabung
Service
Preis
1
Tomtom Go 920T
93
100
100
100
68
51
2
Garmin Nüvi 670T
88
99
83
83
100
35
3
Tomtom Go 930 Traffic
87
89
100
100
68
38
4
Garmin Nüvi 770TFM
87
96
88
88
100
41
5
Garmin Nüvi 360T
87
97
78
78
100
81
6
Falk N220L
84
88
80
80
88
52
7
Navigon 7110
84
95
73
73
70
62
8
Tomtom One XL
81
95
59
59
68
67
9
Tomtom Go 720T
81
80
82
82
88
54
10
Navman N60i
79
96
65
65
82
33

Navigationsgeräte im PC-WELT Preisvergleich

Dienstag den 09.12.2008 um 09:50 Uhr

von Thomas Rau, Bernd Weeser-Krell, Michael Schmelzle, Ines Walke-Chomjakov, Christian Helmiss, Verena Ottmann, Alexander Kuch

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