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Webspace selbst hosten

03.03.2006 | 07:19 Uhr |

Sie können Ihren eigenen Rechner durchaus zum Server umfunktionieren.

Wenn Sie Monat für Monat Geld in eine DSL-Flatrate stecken und Kosten für den Dauerbetrieb des PCs nicht scheuen, liegt es nahe, den PC zum Webserver zu machen. Die Vorteile: Keine Größenbeschränkung außer durch die Grenzen der eingebauten Festplatten, und den Funktionsumfang des Servers bestimmen Sie selbst. Einen Nachteil gibt es allerdings: Web-Seiten, die andere von Ihrem Server herunterladen, sind für Sie ein Upload, und selbst mit DSL 6000 haben Sie nur eine Upload-Geschwindigkeit von höchstens 576 KBit/s. Ihr Server bietet damit keine große Bandbreite, was für seine Besucher Wartezeiten bedeutet.

Indem Sie nur wenige Grafiken auf Ihre Seiten stellen, können Sie diesem Problem entgegenwirken. Auch nicht zu vergessen: Sie müssen sich selbst durch die Dokumentation Ihres Webservers wühlen, um ihn einzurichten. Der Klassiker bei der Webserver-Software ist Apache .

Zum Lieferumfang von Windows XP Pro gehört der Microsoft-eigene Internet Information Server (IIS). Ein Webserver nützt wenig, wenn niemand weiß, wie er Ihren Rechner erreichen soll. Deshalb brauchen Sie einen Anbieter, der Domain-Namen für Einwahlrechner bereitstellt. Einen solchen Service bietet etwa Dyn DNS . Unter dem Punkt „Services, Dynamic DNS“ verwalten Sie kostenlos bis zu fünf Domain-Namen. Hier können Sie aus einem Angebot einen Namen aussuchen, den Sie mit einem selbst gewählten Zusatz ergänzen.

Wichtig: Sie dürfen nicht länger als 35 Tage am Stück offline sein, sonst verfällt ein gewählter Domain-Name wieder. Zum Konto bei Dyn DNS gehört ein kleines Tool namens Dyn DNS Updater. Es gleicht bei der Einwahl die vom Provider zugewiesene IP-Adresse mit Ihrem Domain-Namen ab.

Das ist nur ein kleiner Tipp aus unserem umfangreichen Special zur eigenen Website. Diesen Artikel finden Sie vollständig in der aktuellen PC-WELT 4/2006. Jetzt am Kiosk.

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