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Website der US-Armee lädt zur Spionage ein

17.01.2003 | 14:06 Uhr |

Die umfangreiche Website der US-Armee ist eine hervorragende Informationsquelle über das amerikanische Militär. Potenzielle Rekruten, Militär-Historiker und die Presse können sich auf diesen Seiten über die amerikanischen Streitkräfte ebenso umfassend informieren wie das Terrornetzwerk Al-Quaida. Das will US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld jetzt ändern.

Die umfangreiche Website der US-Armee ist eine hervorragende Informationsquelle über das amerikanische Militär. Potenzielle Rekruten, Militär-Historiker und die Presse können sich auf diesen Seiten über die amerikanischen Streitkräfte ebenso umfassend informieren wie das Terrornetzwerk Al-Quaida. Das will US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld jetzt ändern.

Auf den Internetseiten des US-Militärs erscheint zuviel sensibles Material, meint Rumsfeld. Deshalb sah sich der Verteidigungsminister veranlasst, nochmals auf die bestehenden Sicherheitsrichtlinien hinzuweisen. Anderenfalls werde das Internet-Angebot zu einer leicht verfügbaren Informationsquelle für die Feinde der USA.

US-Truppen machten in Afghanistan eine erstaunliche Entdeckung. In Trainingsunterlagen der Al-Quaida heißt es Rumsfeld zufolge: "Unter der Verwendung von öffentlichen Quellen und ohne auf illegale Methoden zurückzugreifen, können bis zu 80 Prozent aller benötigten Informationen über den Feind gesammelt werden".

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