Haben Sie dem Firefox beigebracht, vor dem Speichern von Cookies zu fragen? In diesem Fall kommt Ihnen der Dialog in nebenstehendem Screenshot sicher bekannt vor: Firefox will bereits ein Cookie für die erste Webseite ablegen, die in Google gefunden wurde – noch bevor Sie das Suchresultat angeklickt haben. Der Grund: Manche Seitenbetreiber – allen voran Google – verwenden einen sogenannten „http-Prefetch“. Damit teilt Google dem Browser mit, er solle die Daten der Seiten laden, die Sie wahrscheinlich als Nächstes besuchen werden. Der Benutzer kommt so in den Genuss einer schneller geladenen Webseite. Firefox ist derzeit der einzige Browser, der dieses „http-Prefetch“ von Google ausführt. Ein großer Nachteil: Denn wer ein volumenbegrenztes Internetabo hat, will nur Daten von Seiten laden, die er wirklich besucht.
Zum Abschalten dieser Funktion tippen Sie in der Adresszeile about:config ein und drücken Enter. Ab Firefox 3.0 bestätigen Sie noch eine Schaltfläche, danach landen Sie im Konfigurationseditor mit einer langen Liste von Einstellungen. Tippen Sie im Filter-Feld die Zeichenfolge prefetch ein. Es bleibt nur noch network.prefetchnext stehen. Durch einen Doppelklick ändern Sie den Wert des Eintrags von „true“ auf „false“. Spätestens nach dem nächsten Firefox-Neustart hat das voreilige Datenladen ein Ende.
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