Den meisten Web-Nutzern dürfte es so gehen: Man erinnert sich vage daran, unlängst irgendwo einen interessanten Text gelesen zu haben, kann sich aber beim besten Willen nicht mehr die URL ins Gedächtnis rufen.
Google bietet einen eigenen Service für genau dieses Problem an: Die Google Web History setzt voraus, dass die Google Toolbar installiert ist und schneidet wahlweise nur die Google-Suchanfragen oder die Adressen aller besuchten Seiten mit. Bei Bedarf kann der Anwender mittels der Google-Suche gezielt nur in den Seiten recherchieren, die er selbst besucht hat.
Die Google Toolbar überträgt bei aktivierter Anzeige des Pagerank die Adressen der besuchten Seiten anonymisiert. Web History dagegen ordnet diese Informationen dem jeweiligen Benutzerkonto zu. Es ist also Vertrauenssache, ob man Google einen so tiefen Einblick in die eigenen Nutzungsgewohnheiten gewähren will. Wenn man derartige Funktionen lieber von einem kleinen Anbieter bezieht, kann man Webmynd in Anspruch nehmen.
Der Service stellt seine Erweiterung jedoch nur für Firefox zur Verfügung, die den Textanteil einer Seite an den Web-Dienst überträgt, so dass man dort per Volltextsuche recherchieren kann. Für die Anzeige gefundener Seiten greift das Plugin auf ihre Kopie im Cache des Browsers zurück.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 5 von 9
Nächste Seite


