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Web protestiert gegen NSA-Überwachung

11.02.2014 | 10:33 Uhr |

Im Rahmen einer weltweiten Aktion protestieren am Dienstag über 5.300 große und kleine Web-Unternehmen und Organisationen gegen die NSA-Überwachung.

Unter dem Motto "The day we fight back" beteiligen sich am Dienstag über 5.300 Internet-Dienste und Organisationen an einem Protest gegen die Massenüberwachung des Internets durch Geheimdienste wie dem NSA. An der weltweiten Aktion beteiligen sich Organisationen wie Electronic Frontier Foundation, Greenpeace und Amnesty International. Hinzu kommen auch Web-Unternehmen wie die Mozilla Foundation, Wikia, Tumblr, Reddit und O´Reilly.

In einer Mitteilung weisen die Teilnehmer darauf hin, dass man mit einer gemeinsamen Aktion im Januar 2012 bereits die geplanten US-Gesetzesvorhaben SOPA und PIPA gestoppt habe. Die Aktion nun finde auch in Gedenken an den Internet-Pionier und Hactivisten  Aaron Swartz statt, der im Januar 2013 Selbstmord beging. Die Teilnehmer der Aktion platzieren am 11. Februar auf ihren Seiten einen Hinweis auf die Aktion und fordern ihre Besucher dazu auf, sich mit ihren zuständigen Abgeordneten in Verbindung zu setzen und gegen die Massenausspähung des Internets durch Geheimdienste zu protestieren. Außerdem finden weltweit auch Veranstaltungen zu dem Thema statt.

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